Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mo, 21. März 2011, 17:41

Software::Distributionen::OpenSuse

openSUSE stimmt über neue Versionsnummern ab

Nachdem vor kurzem Version 11.4 der Linux-Distribution openSUSE erschienen ist, macht sich das Team Gedanken, wie die kommenden Versionen nummeriert werden sollen. Ein Neuanfang mit einem neuen Nummernschema ist für die Projektverantwortlichen denkbar.

openSUSE-Programm-Manager Andreas Jäger hat bekannt gegeben, dass der openSUSE-Vorstand beim letzten Treffen im IRC Überlegungen zur Versionsnummerierung angestellt hat. Dabei wurde nur entschieden, dass Jäger eine entsprechende Umfrage in der openSUSE-Gemeinschaft starten solle. Die erste, noch unverbindliche Umfrage ist schon einige Tage online.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Feststellung, dass die Versionsnummern von openSUSE recht willkürlich sind - ob die nächste Version 11.5 oder 12.0 genannt wird, hängt nicht davon ab, welche Änderungen in die Distribution einfließen. Die Versionsnummern sagen also nichts aus außer der Reihenfolge ihres Erscheinens.

Jäger stellt eine Reihe von Alternativen für die Zukunft vor. Dabei ist zu bedenken, dass openSUSE alle acht Monate in einer neuen Version erscheint - zyklisch im November, Juli und März. Das Verfahren nach der »alten Schule« würde jeweils nach vier Versionen die Hauptversionsnummer hochzählen, die nächste Version wäre 12.0, und 12.1, 12.2, 12.3 und 13.0 würden folgen. Möglich wäre auch andere Zählweisen: mit Ganzzahlen a la Fedora, a la Mandriva mit Jahreszahlen und der Unterversion .0 und .1, »Old School Mandriva« mit zweistelligen Jahreszahlen, eine Zählung wie bei Ubuntu mit zweistelligem Jahr und Monat, dasselbe mit vierstelligen Jahren, eine Zählung mit Oktalzahlen (die mit 012 statt mit 014 beginnen würde, obwohl die oktale 012 der Dezimalzahl 10 entspricht), oder eine Benennung nach den Jahreszeiten, also Autumn 2011, Summer 2012, Spring 2013 usw. Gegen letzteres wurde bereits eingewandt, dass es nicht in jeder Region vier Jahreszeiten gibt und auf der Südhalbkugel die Jahreszeiten umgekehrt liegen. Außerdem wäre die Internationalisierung ein Problem.

Die unter den Entwicklern populärsten Vorschläge sollen auf openSUSE Connect nochmals zur Abstimmung gestellt werden. Wie dann weiter verfahren wird, ist noch nicht bekannt.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung