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Mi, 23. März 2011, 11:31

Gesellschaft::Politik/Recht

FSF Award 2010 an Rob Savoye und das Tor-Projekt

Richard Stallman, Vorsitzender der Free Software Foundation (FSF), hat Rob Savoye und das Tor-Projekt mit dem FSF-Award 2010 ausgezeichnet.

Rob Savoye wurde mit dem Advancement-Award geehrt, das Tor-Projekt mit dem Social-Benefit-Award. Savoye erhielt die Auszeichnung für seine Beiträge und seinen Einsatz für freie Software in über 20 Jahren. Er wirkte an über einem Dutzend Projekten mit, darunter GNU-Projekte wie GCC, GDB, DejaGnu, Newlib, Libgloss, Cygwin, eCos und Expect. Weiter arbeitete er für mehrere GNU/Linux-Distributionen und das One Laptop Per Child (OLPC)-Projekt. Auch der freie Flash-Player Gnash ist zu einem guten Teil sein Werk. Darüber hinaus ist er Technikchef und Gründer von Open Media Now, einer nicht gewinnorientierten Organisation, die eine unter freien Lizenzen stehende Medien-Infrastruktur schaffen will.

Die bisherigen Preisträger des FSF-Awards waren Larry Wall, Autor von Perl (1998), Miguel de Icaza, Initiator von GNOME und Mono (1999), Brian Paul, Autor der OpenGL-Bibliothek Mesa (2000), Guido van Rossum, Autor von Python (2001), Lawrence Lessig, Initiator von »Creative Commons« (2002), Alan Cox, Linux-Kernel-Entwickler (2003), Theo de Raadt, OpenBSD-Projektleiter (2004), Andrew Tridgell, Samba-Initiator (2005), Ted Ts'o, Linux-Kernel-Entwickler und ehemals Projektleiter von Kerberos (2006), Harald Welte, Linux-Kernelentwickler und Gründer von gpl-violations.org (2007), Wietse Venema, unter anderem Entwickler von Postfix (2008) und John Gilmore, Gründer der Firma Cygnus und Mitgründer der Electronic Frontier Foundation (EFF) (2009).

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Projekt Tor. Laut FSF hat es Tor 36 Millionen Menschen weltweit möglich gemacht, privat und anonym auf das Internet zuzugreifen. Wie wichtig das ist, habe man an den Dissidentenbewegungen im Iran und zuletzt in Ägypten gesehen.

Der Social Benefit Award der FSF wurde 2005 erstmals vergeben. Die bisherigen Preisträger waren Wikipedia (2005), Sahana (2006), Groklaw (2007) und Creative Commons (2008) und das Internet Archive. Das Komitee, das über die Preisträger abstimmte, bestand aus Suresh Ramasubramanian, Peter H. Salus, Raj Mathur, Hong Feng, Andrew Tridgell, Jonas Oberg, Verner Vinge, Richard Stallman, Fernanda G. Weiden und Harald Welte.

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