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Fr, 1. April 2011, 12:17

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu 11.04 Beta veröffentlicht

Die Betaversion des für den 28. April 2011 geplanten Ubuntu 11.04 steht zum Download bereit. Auch die Server-Edition sowie Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu, Ubuntu Studio und Mythbuntu haben den Betastatus erreicht.

Unity in Ubuntu 11.04 Alpha2

webupd8.org

Unity in Ubuntu 11.04 Alpha2

Die Betaversion von Ubuntu 11.04 »Natty Narwhal« bringt zahlreiche Aktualisierungen und Neuerungen. Das System beruht auf Linux 2.6.38.

Auf dem Desktop setzt die Distribution nun auf Unity. Dieses auf GNOME-Komponenten aufsetzende System setzt auf eine optimierte, benutzerfreundliche Bedienung und macht durch diverse Maßnahmen, die die Bildschirmfläche besser nutzen, eine separate Netbook-Ausgabe entbehrlich, außer für ARM-basierte Systeme. Applikationen werden mit dem Launcher gestartet, der eine beliebige Anordnung der Icons erlaubt, vollständig mit der Tastatur bedienbar ist und Tastenkürzel vorsieht.

Als Webbrowser wird Firefox 4 eingesetzt. Das Standard-Office-Paket ist LibreOffice 3.3.2. Banshee 1.9.5 ist der Standard-Musik-Player anstelle von Rhythmbox. Der X-Server 1.10.0 und Mesa 7.10.1 bilden die Basis für die grafische Oberfläche einschließlich der 3D-Beschleunigung.

Für Entwickler bietet Ubuntu 11.04 unter anderem GCC 4.5 und Python 2.7. Systemintern wird dpkg 1.16.0-pre für die Paketverwaltung eingesetzt, zusammen mit dem aktuellen Stand der Multiarch-Unterstützung. Das Init-System Upstart erhielt viele neue Funktionen, unter anderem im Umgang mit chroot-Umgebungen, grundlegende Visualisierung von Jobs und Ereignissen, eine Socket-Brücke und die Möglichkeit, D-Bus-Dienste über Upstart zu starten.

Der Online-Dienst Ubuntu One ermöglicht über sein Steuerfeld nun das selektive Synchronisieren und die Synchronisation von Dateien soll schneller vonstatten gehen. Das Software Center ermöglicht es nun, installierte Anwendungen zu bewerten, auch in Form von Anmerkungen, und hat weitere Verbesserungen in der Benutzbarkeit erhalten.

Für ARM-basierte Systeme gibt es eine Netbook-Edition, die erstmals die 2D-Variante von Unity nutzt. Außerdem stellt Ubuntu eine Headless-Edition für Hardware bereit, die auf omap3- oder omap4-Prozessoren beruht und und nur über ein an die serielle Schnittstelle angeschlossenes Terminal bendient werden kann.

Kubuntu nutzt KDE SC 4.6.1. Es gibt nun ein Modul zum Verwaltung von Samba-Shares und ein neues Sprachauswahl-Modul. Die Druckerverwaltung wurde ebenfalls verbessert.

Xubuntu verwendet die neue Version 4.8 von Xfce und nutzt die Schriftart »Droid«.

Edubuntu kann nun live im Browser ausprobiert werden. Dies wurde auch ins Software Center integriert, um populäre Anwendungen ohne Installation testen zu können. Das Programm arkose, das es ermöglicht, heruntergeladene Apps in einer Sandbox auszuführen, wurde integriert. Neu aufgenommen wurden auch Pencil, Geogebra, Calibre, LibreCAD, Freemind und Stellarium.

Ubuntu Studio verfügt aktuell über keinen echtzeitfähigen Kernel, dieser soll nachgereicht werden. gnome-network-admin wurde durch network-manager ersetzt. Diese Variante nutzt weiterhin GNOME als Desktop, und die Pakete wurden stärker auf die Aufgaben und Arbeitsabläufe ausgerichtet, für die Ubuntu Studio gedacht ist, also die Musikproduktion.

Mythbuntu verwendet in der Betaversion MythTV 0.24, regelmäßige Backups können geplant werden und eine Fernsteuerung ist über Andoid- und iOS-Geräte möglich.

Die Server-Edition enthält nun cobbler und mcollective zum Verwalten einer größeren Serverzahl. Powernap 2.0 soll durch die Überwachung der Aktivität in der Lage sein, den Energiebedarf zu senken, ohne dass die Geschwindigkeit leidet. Updates gab es unter anderem beim DHCP-Server, der Cloud-Verwaltung Eucalyptus und libvirt. OpenStack wurde als Vorschau aufgenommen.

Cloud-Images, die mit cloud-init erstellt werden können, können jetzt beim ersten Start ihr Root-Dateisystem vergrößern und erhielten weitere Verbesserungen.

Natty Narwhal Beta kann von einer Reihe von Spiegelservern heruntergeladen werden. Das Ubuntu-Team weist darauf hin, dass die Testversion nicht für den produktiven Einsatz gedacht ist.

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