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Sa, 9. April 2011, 13:41

Software::Distributionen

CentOS 5.6 erschienen

Das auf Red Hat Enterprise Linux basierende CentOS ist in der Version 5.6 erschienen. CentOS (Community ENTerprise Operating System) ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel, ein zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) kompatibles System bereit zu stellen, für dessen Inbetriebnahme keine Support-Verträge abgeschlossen werden müssen. Die jeweiligen Versionen der Distribution werden sieben Jahre lang mit Sicherheitsupdates unterstützt.

CentOS 5.6

CentOS

CentOS 5.6

CentOS 5.6 basiert auf RHEL 5.6. Wie dieses enthält CentOS einen erweiterten Kernel 2.6.18 und unterstützt das Ext4-Dateisystem nun regulär. Mit bind97, hplip3 und php5.3 wurden drei neue Pakete in CentOS 5.6 aufgenommen, einige andere Pakete wurden aktualisiert. Mit der Veröffentlichung der neuen Version haben die Entwickler auch das neue Repositorium CentOS-Debuginfo.repo in Betrieb genommen, das Debug-Informationen enthält. Die CentOS-Entwickler haben einen Teil der in RHEL enthaltenen Pakete angepasst, wobei es meist nur um optische Änderungen ging. CentOS 5.6 wird standardmäßig mit der Desktop-Umgebung Gnome 2.16 ausgeliefert. Weiterhin sind das Büropaket OpenOffice.org 3.1.1, der Browser Firefox 3.6.13 und der E-Mail-Client Mozilla Thunderbird 2.0.0.24 enthalten.

Die erste CentOS-Version war 2.1, sie erschien im Jahr 2002. Die CentOS-Versionen erscheinen immer erst wenige Wochen nachdem Red Hat eine neue RHEL-Version veröffentlicht hat. Grund dafür ist, dass die Entwickler alle Red Hat-spezifischen Elemente aus den Quelltexten entfernen müssen, beispielsweise Handelsmarken und Artwork. Momentan ist das Entwicklerteam zu klein, um die selbst gesetzte Frist von zwei Wochen nach Erscheinen einer neuen RHEL-Version einhalten zu können, denn kurz vor der Version 5.6 veröffentlichte Red Hat auch RHEL 6. Neben der Arbeit an ihrem RHEL-Clone müssen sich die Entwickler auch noch um Sicherheitsupdates kümmern.

CentOS 5.6 kann in Form einer LiveCD, acht CD-Abbilder oder DVD-Abbild für 32- und 64-Bit-Architekturen von mehreren Spiegelservern oder mittels BitTorrent heruntergeladen werden. Anwender, die bereits CentOS 5.5 einsetzen, können ihr System mittels Yum aktualisieren.

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