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Mo, 11. April 2011, 09:04

Gemeinschaft

Groklaw wird am 16. Mai eingestellt

Groklaw, eine Publikation, die den Fall SCO und andere gerichtliche Streitigkeiten im Open-Source-Umfeld aus juristischer Sicht beleuchtete, will an ihrem achten Geburtstag die Arbeit einstellen.

Groklaw entstand 2003, nachdem SCO zunächst IBM und dann weitere Firmen wegen ihrer Linux-Nutzung verklagte. In der Folge sammelten Pamela Jones und ihre Mitstreiter zahlreiche Dokumente zu den Verfahren, analysierten sie, besuchten Verhandlungen und stellten ihre Ergebnisse der Allgemeinheit verständlich vor.

Inzwischen ist SCO mit seinen grotesken Forderungen auf ganzer Linie gescheitert und bankrott. Die von SCO ausgelöste Krise ist laut Pamela Jones vorüber. Der Krieg, den gewisse Kreise gegen Linux führen, wird zwar, so die Betreiberin, an anderer Stelle weitergeführt. Sie sehe aber keine Notwendigkeit für Groklaw, weiter tätig zu sein.

Als Pamela Jones Groklaw gründete, konnte sie nicht ahnen, wie groß das Projekt bald werden würde. Sie war nie darauf aus, mit Groklaw Geld zu verdienen, aber die Webseite war einzigartig und änderte sprichwörtlich den Lauf der Geschichte. Wegen dieser Einzigartigkeit hielt Jones die Seite auch so lange am Leben, obwohl sie schon seit über zwei Jahren versucht, ihre Aktivitäten zu reduzieren. Doch erschien bis zuletzt noch fast jeden Tag ein neuer Artikel.

Doch jetzt soll Groklaw endgültig stoppen. Jones will sich wieder anderen Dingen widmen. Nach dem 16. Mai soll es keine neuen Artikel mehr geben, und die Kommentarfunktion wird geschlossen. Einzelne Updates sind noch möglich.

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