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Mi, 13. April 2011, 15:06

Software::Distributionen

Qubes OS Beta1 erschienen

Das Desktop-Betriebssystem Qubes OS will durch die Isolation von Anwendungen in virtuellen Maschinen die Sicherheit des Systems erhöhen. Ein Jahr nach der ersten Publikation steht nun die erste Betaversion zur Verfügung.

Sicheres Copy&Paste in »Qubes OS«

qubes-os.org

Sicheres Copy&Paste in »Qubes OS«

Das auf Linux beruhende Qubes OS ist ein Desktop-System mit KDE 4, das für mehr Sicherheit sorgen will. Dazu setzt das System darauf, die Anwendungen voneinander isoliert in virtuellen Maschinen laufen zu lassen. Da jede einzelne virtuelle Maschine (VM) mindestens 400 MB Speicher kostet, wird aber nicht für jede Anwendung eine eigene VM gestartet. Vielmehr können die Benutzer die Anwendungen in VMs gruppieren, ähnlich wie in virtuellen Desktops. VMs können hinzugefügt und auch wieder entfernt werden.

Auf der einheitlichen Oberfläche verhalten sich die Applikationen wie gewohnte Anwendungen. So lassen sich beispielsweise Informationen zwischen den VMs auch über die Zwischenablage kopieren. Dies ist, wie im Benutzerhandbuch beschrieben, ein wenig umständlicher als bei herkömmlichen Anwendungen, aber nicht so umständlich, dass man lieber darauf verzichtet. Auf ähnliche Weise lassen sich auch Dateien zwischen den VMs austauschen.

Das freie Projekt nutzt die Virtualisierungslösung Xen, setzt aber eine 64-Bit-CPU mit Hardware-Virtualisierung voraus, was unter anderem durch die Mindestspeicheranforderung von 4 GB begründet ist. Die jetzt veröffentlichte Betaversion kann als DVD-ISO-Image von der Projektseite heruntergeladen werden. Sie soll am besten mit Intel-Grafik laufen, da mit Nvidia-Chips einige Probleme bekannt sind und ATI/AMD-Chips nicht getestet wurden.

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