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Do, 21. April 2011, 09:03

Gemeinschaft

Viele neue Mitglieder im Open Invention Network

Das Open Invention Network, eine Organisation, die Patente zum Schutz von Linux sammelt, vermeldet zahlreiche Neuzugänge im vergangenen Vierteljahr.

Das Open Invention Network (OIN) wurde im November 2005 von IBM, Novell, Philips, Red Hat und Sony gegründet, um Patente zu sammeln, die zum Schutz von Linux eingesetzt werden können. Danach kam noch NEC hinzu. Canonical trat später bei und besitzt aufgrund seiner finanziellen Beiträge den Sonderstatus des Associate Member. Die Gründerunternehmen steuerten einige Patente bei, die für jeden kostenlos und frei nutzbar sind, solange er keine Patente gegen Linux einsetzt.

Wer Mitglied im OIN wird, kann die vorhandenen Patente kostenfrei lizenzieren. Von dieser Möglichkeit machten im letzten Jahr unter anderem bereits die Document Foundation, KDE, Mozilla und Gentoo Gebrauch. Der Beitritt zum OIN steht jeder Organisation, jeder Person und jedem Unternehmen offen, das sich verpflichtet, keine Patentansprüche gegen das Linux-System geltend zu machen. Dabei erstreckt sich der Begriff Linux-System auf jegliche freie Software, die im Linux-Umfeld eingesetzt werden kann.

Wie das OIN nun meldet, ist die Anzahl der Lizenznehmer im letzten Vierteljahr um weitere 28% gestiegen und liegt nun bei insgesamt 334. Unter den 70 Neuzugängen befinden sich Linux-Distributionen wie BackTrack Linux und gNewSense, Projekte wie Clonezilla und uClinux und zahlreiche Firmen bis hin zu Branchengrößen wie Facebook, Fujitsu, Hewlett-Packard, Juniper, Rackspace und Symantec.

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