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Sa, 23. April 2011, 08:00

Software::Büro

LibreOffice 3.4 Beta 2 und Status-Update der Document Foundation veröffentlicht

Das LibreOffice-Projekt hat die zweite Betaversion von Version 3.4 der freien Bürosoftware mit zahlreichen Änderungen bereitgestellt. In ihrem Blog informierte die Document Foundation zudem über den aktuellen Status.

Seit der Veröffentlichung der ersten Betaversion von LibreOffice 3.4 ist erst eine Woche vergangen. Die Liste der Änderungen ist dementsprechend kurz ausgefallen. Sie enthält ausschließlich Korrekturen und Optimierungen. Wer zum Testen seine vorhandene LibreOffice-Installation aktualisieren will, sollte darauf achten, dass er LibreOffice 3.3 oder neuer installiert hat - mit LibreOffice 3.3 Beta 2 oder früher wird es nicht funktionieren.

Laut den Anmerkungen zur Veröffentlichung ist nun der Name BrOffice, der für die brasilianische Variante bisher nötig war, verschwunden. Eine dritte Betaversion ist bereits geplant; sie ist unter anderem deshalb nötig, weil die Übersetzungen unter Windows nicht mehr funktionieren.

LibreOffice 3.4 Beta 2 steht in 70 Sprachen in Form von Binärpaketen für Linux (64 und 32 Bit), Windows (32 Bit) und Mac OS X (x86) zum Download bereit.

Daneben hat die Document Foundation, der Verein zur Förderung von LibreOffice, bekannt gegeben, dass jetzt Anträge zur Mitgliedschaft angenommen werden. Mitglied werden kann jeder, der sich mit Programmierung, Übersetzung, Support oder anderen Arbeiten bereits für das Projekt engagiert hat und dies für einige Zeit fortsetzen will. Mitglieder der Document Foundation können für den Vorstand kandidieren, wenn Wahlen anstehen.

Unabhängig davon wird noch daran gearbeitet, den Verein zu gründen. Die ursprünglich auf Englisch vorliegenden Statuten wurden ins Deutsche übersetzt, sind aber nach deutschem Recht unzureichend, teils auch zu detailliert. Das Projekt will daher die Statuten anpassen, wobei nur die Formulierung, aber nicht die Intention geändert werden soll. Passagen, die in der offiziellen Satzung keinen Platz haben, werden als zusätzliche Statuten separat veröffentlicht.

Die Satzung sieht vor, dass Unternehmen, die LibreOffice unterstützen wollen, je nach ihren Beiträgen Sitze im Beratenden Vorstand erhalten, jedoch nicht im regulären Vorstand. Letzterer wird unter den Mitgliedern gewählt, der Beratende Vorstand nicht. Diese Regelung wurde getroffen, weil verhindert werden soll, dass Sponsoren zu viel Einfluss auf das Projekt nehmen. Sie können immer noch Einfluss nehmen, aber dann im Wesentlichen über aktive Mitglieder der Gemeinschaft, die in den Vorstand gewählt wurden.

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