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Di, 26. April 2011, 14:23

Unternehmen

Kreuzlizenzierungs-Initiative für WebM gestartet

Google will für das WebM-Projekt eine höhere Patentsicherheit erreichen, indem sich Unternehmen relevante Patente gegenseitig kostenlos lizenzieren.

Fast ein Jahr nach der Öffnung des Videocodecs VP8 und dem Beginn des WebM-Projektes zieht Google eine sehr positive Bilanz. Der Codec wurde seither bereits wesentlich verbessert. Unabhängige Implementierungen, beispielsweise durch ffmpeg, entstanden, und die Beteiligung der freien Software-Gemeinschaft ist laut Google weiter steigend. HTML5-fähige Webbrowser, darunter Firefox, Opera, Chrome und Internet Explorer, unterstützen WebM als eingebautes Videoformat. Erste Hardware-Implementationen von WebM sind bereits am Markt.

In den USA und den wenigen anderen Ländern, in denen Softwarepatente zulässig sind, könnte die Freiheit von WebM allerdings durch solche Patente bedroht werden. Um diese Gefahr zu verringern, hat Google die Community Cross-License Initiative (CCL) aus der Taufe gehoben. Google und die bisher 16 weiteren Beteiligten lizenzieren damit alle ihre Patente, die von WebM berührt sein könnten, für alle anderen Mitglieder kostenlos und unbegrenzt für die Verwendung von WebM.

Die Organisation WebM-CCL ist erst im Entstehen. In den vorläufigen Statuten heißt es, dass die Mitglieder nicht offenlegen müssen, welche Patente sie genau einbringen. Die Gründung ist möglicherweise eine Reaktion auf eine Initiative der MPEG-LA zur Bildung eines Patentpools für Verfahren, die VP8 betreffen. Das Ziel der MPEG-LA ist jedoch, sofern das Vorhaben gelingt, wohl nicht der Schutz von VP8, sondern das Beenden der freien Alternative zu H.264 durch Kassieren von Patentlizenzen.

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