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Mo, 2. Mai 2011, 13:25

Software::Kommunikation

Firefox unter Linux soll schneller werden

Wie einem Blog-Eintrag des Mozilla-Entwicklers Mike Hommey entnommen werden kann, plant Mozilla, die Linux-Version des freien Browsers Firefox in den kommenden Versionen zu beschleunigen. Einzelne Tests zeigen, dass manche Bereiche bis zu 40 Prozent schneller sein sollen.

Firefox 4

Mirko Lindner

Firefox 4

Trotz teils massiver Verbesserungen und Geschwindigkeitsoptimierungen in Firefox 4 glänzt auch die neue Version des Mozilla Firefox-Browsers nicht durch ihre Schnelligkeit. Während beispielsweise Chrome grundsätzlich unter Linux schneller agiert als unter Windows, geht das Mozilla-Produkt unter dem freien Betriebssystem eher gemächlich zu Werke. Schuld daran sind nicht nur diverse Hardwarebeschleunigungen, die unter Linux nicht unterstützt werden, sondern auch eine schlechte Optimierung des Codes.

Wie nun der Mozilla-Entwickler Mike Hommey in seinem Blog schreibt, hat die Organisation das Problem erkannt und will es in den kommenden Versionen des Browsers adressieren. Möglich macht dies ein neues Build-System, das laut Hommey künftig auf GCC 4.5 aufsetzen und aggressive Optimierungen beinhalten soll. Das soll zwar immer noch nicht dazu führen, dass auch die Linux-Version so schnell wie die Windows-Variante sein wird, aber sich wenigstens »viel näher« an sie ansiedeln.

Erste Tests zeigen, dass die angestrebten Optimierungen in der Tat teils massive Verbesserungen nach sich ziehen werden. So soll beispielsweise in einzelnen JavaScript-Tests der Zuwachs an Geschwindigkeit im Durchschnitt zwischen 5 und 20 Prozent liegen. Bis alle Arbeiten allerdings abgeschlossen sind, kann es noch eine Weile dauern. Eine Freigabe der Verbesserungen soll erst in Firefox 6 erfolgen.

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