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Di, 3. Mai 2011, 15:00

Gesellschaft::Politik/Recht

Univention tritt Open Invention Network bei

Der Linux-Distributor Univention ist dem Industriekonsortium Open Invention Network (OIN) beigetreten. Das Open Invention Network sammelt Patente, um Linux und freie Software zu schützen.

Der Beitritt zum OIN bringt für Kunden des Bremer Open-Source-Anbieters vor allem zwei Vorteile: Erstens verbessert das OIN den Schutz gegen Klagen, dass Univention-Produkte unwissentlich gegen Patente verstoßen. Das erhöht die Rechtssicherheit der Univention-Anwender. Zweitens darf der Bremer Softwarehersteller eine große Zahl Linux-relevanter Softwarepatente der anderen OIN-Mitgliedsunternehmen lizenzgebührenfrei nutzen. Dies soll die Entwicklung bestehender und künftiger Univention-Produkte vereinfachen und beschleunigen.

Univention betont, selbst keine eigenen Softwarepatente zu halten, und sieht sich verpflichtet, auch künftig keine Softwarepatente zu registrieren. »Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Wirksamkeit von Softwarepatenten und ihren Einfluss auf Innovation treten wir dem Open Invention Network bei – und auch, um einen Schutz zu schaffen, damit wir uns weiter auf die Herstellung innovativer, offener Produkte konzentrieren können«, erklärt Peter Ganten, Geschäftsführer von Univention.

Univention fühlt sich nach eigenen Angaben auch weiterhin verpflichtet, den Programmcode seiner Verbesserungen und Weiterentwicklungen an Linux, insbesondere an Debian, der Gemeinschaft als Open-Source-Software zur Verfügung zu stellen. Der Bremer Softwarehersteller betrachtet die weiter wachsende Verbreitung von Linux und Open-Source-Software, besonders auch im professionellem Umfeld, als Beleg für das Funktionieren von Open Source als Modell für die Entwicklung von Software und eine entsprechend ausgerichtete IT-Wirtschaft.

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