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Mi, 4. Mai 2011, 13:48

Unternehmen

Entlassungswelle bei Novell und SUSE

Kaum ist der Verkauf von Novell an Attachmate abgeschlossen, wurden nach verschiedenen Berichten bereits mehrere hundert Mitarbeiter entlassen.

Erst eine Woche ist es her, seit der Verkauf von Novell an Attachmate in trockenen Tüchern ist. Novell, das sich selbst zum Kauf angeboten hatte, um einer feindlichen Übernahme zu entgehen, existiert nun als Aktiengesellschaft nicht mehr. Das ehemalige Unternehmen wurde in zwei Abteilungen aufgeteilt: SUSE mit dem gesamten Linux-Geschäft und Hauptquartier in Nürnberg und Novell mit dem »End User Computing«, worunter die Groupware-Produkte fallen. Die restlichen Produkte von Novell für Identitäts-, Sicherheits- und Rechenzentren-Verwaltung gelangten zur bereits bestehenden Abteilung NetIQ von Attachmate.

Wie Heise Online berichtet, verkleinert Attachmate gleich einmal den Mitarbeiterstab. Von den Managern sollen unter anderem der frühere Präsident und Geschäftsführer Ron Hovsepian, Finanzchef Dana Russell und der für das Linux-Geschäft verantwortliche Markus Rex bereits gegangen oder in die Wüste von Utah geschickt worden sein. Insgesamt wurden mehrere hundert Angestellte in den USA entlassen, nach den Aussagen einzelner Mitarbeiter rund 800. Unter diesen sollen sich auch mehrere Dutzend SUSE-Mitarbeiter befinden. Allerdings wurden bei SUSE angeblich hauptsächlich Mitarbeiter aus den Bereichen Produktmanagement, Support und Firmenpartnerschaften entlassen.

Nach jüngsten Berichten sollen sich unter den Entlassenen jedoch auch sämtliche Mono-Entwickler befinden. Das führte bereits zu besorgten Anfragen, wie es um die Zukunft von Mono bestellt sei. Da es noch keine offiziellen Verlautbarungen gibt, sind alle Aussagen hierüber spekulativ; die Entlassungen selbst sind keinesfalls als gesichert anzusehen. Mono als freies Projekt könnte dadurch ohnehin nicht gestoppt, allenfalls vorübergehend gebremst werden.

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