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Di, 10. Mai 2011, 13:16

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu strebt 200 Mio. Benutzer bis 2015 an

Ehrgeizige Ziele hat sich der Canonical-Gründer Mark Shuttleworth gesetzt. Demnach plant der Südafrikaner, bereits in vier Jahren 200 Millionen Anwender um Ubuntu zu versammeln.

Ubuntu-Logo

ubuntu.com

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Mit einer Keynote von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth startete am Montag im ungarischen Budapest offiziell der »Ubuntu Desktop Summit«, der halbjährlich die Entwickler der freien Distribution zur Diskussion einlädt. Als Gastredner lobte Shuttleworth die Arbeit der Gemeinschaft und bedankte sich für das seiner Meinung nach durchaus gelungene Release von Ubuntu 11.04. Gleichzeitig betonte er allerdings auch, dass es ihm durchaus bewusst sei, dass es noch diverse Ecken in der Distribution gebe, die zu verbessern seien. Hier spielte der Canonical-Gründer offenbar auf das Echo der Freigabe von Ubuntu 11.04 und vor allem auf die neue Benutzeroberfläche »Unity« an. Er sei allerdings der festen Überzeugung, dass Ubuntu neue Maßstäbe in der Gestaltung freier Software setzen kann und wird.

Zeitgleich setzte der ehemalige Debian-Entwickler dem Projekt ein ehrgeiziges Ziel: Innerhalb der nächsten vier Jahre will Canonical die Ubuntu-Anwenderbasis auf 200 Millionen Nutzer wachsen lassen. Wie das Ubuntu-orientierte Magazin »OMG! Ubuntu!« berichtet, will Shuttleworth das dadurch erreichen, dass Ubuntu mehr die Masse der Anwender und nicht nur die Entwickler anspreche. Um das zu erreichen, müssen noch zahlreiche Design- und Benutzbarkeits-Tests durchgeführt werden. Das Feedback der Anwender soll künftig eine noch größere Rolle spielen, so Shuttleworth. Hier appelliert er auch an die Entwickler, der Expertise der Canonical-Mitarbeiter zu vertrauen.

Die Vorgabe von Shuttleworth überrascht und mutet dem Unternehmen nicht gerade wenig zu. Darf man einer Aussage von Prakash Advani Glauben schenken, so rechnete Canonical im Jahre 2010 mit 12 Millionen Anwendern. 2008 waren es laut Schätzung noch 8 Millionen. Der neuerliche Plan würde demnach eine Steigerung der Nutzerbasis um mindestens das zehnfache bedeuten.

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