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Fr, 13. Mai 2011, 14:09

Software::Büro

LibreOffice erläutert Veröffentlichungsmodell

Die Document Foundation hat die fünfte Betaversion von LibreOffice 3.4 herausgegeben und erläutert bei dieser Gelegenheit ihr zeitbasiertes Veröffentlichungsmodell.

Mit neuen Informationen zum Entwicklungsprozess von LibreOffice wartet die Document Foundation auf. LibreOffice ist, so die Organisation, das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Entwickungsprozesses. Es verfolgt ein zeitbasiertes Veröffentlichungsmodell, ebenso wie andere Gemeinschaftsentwicklungen, z.B. GNOME und KDE. Da viele der Entwickler von LibreOffice von OpenOffice kamen, kennen sie das Entwicklungsmodell dieses Projekts, in dem Oracle bis vor kurzem das alleinige Sagen hatte. Der Großteil der Entwicklung erfolgte dort innerhalb einer geschlossenen Gruppe, und das zeitbasierte Veröffentlichungsmodell funktionierte oft nicht.

Während die Compilierung von OpenOffice.org nicht einfach war und die offiziellen Veröffentlichungen mit einem proprietären System erzeugt wurden, will LibreOffice es jedem ermöglichen, die Compilierung selbst vorzunehmen. Die Benutzer können sich künftig je nach ihren Ansprüchen und Bedürfnissen für eine von mehreren Versionen von LibreOffice entscheiden. Eher »konservative« Anwender sollten eine Version mit kommerziellem Support einsetzen. Dies gehe auch mit einer indirekten Unterstützung der Projektentwicklung einher. Solche stabilen Versionen sind typischerweise die »Punkt«-Versionen, wie aktuell LibreOffice 3.3.2. Für diejenigen, die sich zeitnah an neuen Features erfreuen möchten, werden sowohl LibreOffice 3.4.0 als auch Testversionen empfohlen. Die Entwicklung kann auf den Projekt-Mailinglisten mitverfolgt und mitgestaltet werden.

LibreOffice 3.4 Beta 5 ist auf der Downloadseite der Testversionen verfügbar.

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