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Mi, 18. Mai 2011, 13:12

Unternehmen

Open Virtualization Alliance gegründet

Wie die IT-Hersteller BMC, Eucalytpus Systems, IBM, HP, Intel, Red Hat und Suse heute bekannt gaben, wollen die Unternehmen künftig unter dem Dach einer neuen »Open Virtualization Alliance« den Einsatz der Linux-Virtualisierungstechnik KVM (Kernel-based Virtual Machines) voranbringen.

Gestartete Xubuntu-CD in KVM

Hauke Goos-Habermann

Gestartete Xubuntu-CD in KVM

Sieben Unternehmen der IT-Branche haben sich zur »Open Virtualization Alliance« zusammengeschlossen. BMC, IBM, HP, Intel, Red Hat, SUSE und Eucalyptus Software wollen demnach im Rahmen des Zusammenschlusses die Nutzung von offenen Virtualisierungstechnologien wie der Kernel-based Virtual Machine (KVM) vorantreiben. Das Konsortium plant, weitere Unternehmen und Entwickler für die Technologie zu gewinnen und anhand von erfolgreichen Kundenimplementierungen den Nutzen der Technologie herauszustellen. Gleichzeitig ist es Ziel, das Konzept der Interoperabilität stärker ins Bewusstsein von Öffentlichkeit und Unternehmen zu rücken.

Seit KVM mit Version 2.6.20 des Kernels offiziell in den Kernelbaum integriert wurde, hat sich diese Linux-spezifische Virtualisierungstechnik vor allem im Server- und Unternehmens-Segment etabliert. KVM entwickelt sich zum populärsten Virtualisierungssystem unter Linux, und immer mehr Server- und Cloud-Anbieter setzen darauf. So ist es mittels KVM möglich, verschiedene Gastsysteme virtualisiert unter einem Linux-System abzubilden. Anders als Xen, das außerhalb des Kernels entwickelt wird, und VMware, das proprietär ist, ist KVM direkt im Kernelzweig integriert. Der dafür maßgeblich verantwortliche Entwickler ist das israelische Unternehmen Qumranet, das im September 2008 von Red Hat übernommen wurde.

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