Warum wird das oft so verkrüppelt? Was ist so schlimm daran, zumindest ein Schlüsselwort mit sieben Zeichen zu haben, das man sich wenigstens über x Sprachen hinweg merken kann?
Wenn das Schlüsseldort "Else If" heißen würde, dann wäre es ja an BASIC angelehnt. Und BASIC ist nur etas für noobs. Wer irgendetwas in BASIC schreibt oder eine BASIC-ähnliche Sprache entwirft hat sofort sein Gesicht in der Entwicklergemeinde verloren. Also muß man unter allen Umständen einige Schlüsselwörter ändern.
Nett wäre doch auch ein "evil if", damit könnte man ganz neue Möglichkeiten schaffen. Eine Art eingebautes Random-if, das nie tut was es soll. DAS würde mal Innovativ sein.
> Einst als Ersatz für LILO im Zuge des GNU-Hurd-Projektes entwickelt,
Cool. Gibt es doch Teile der HURD-Entwicklung, die ihren Weg in Linux gefunden haben? Auch wenn es bloß ein Bootmanager mit erweiterter Funktionalität ist.
wenn der Speicherbedarf nicht deutlich weitersteigt ist zumindest nur das Jahr 2038 ein Zeitpunkt, in dem dann ext3 definitiv nicht mehr ausreichen wird.
Für die Zeit dafür ist ext3 bei Privatanwendern völlig ausreichend. Denn, die maximale Dateigröße beträgt 2 TiB, so groß ist noch nicht einmal meine Festplatte. Und maximal können bis zu 32 TiB adressiert werden, ob moderne Festplatten das aufgrund ihrer Datendichte und physikalischen Limits (bereits nm Bereich) noch erreichen ist noch nicht absehbar. Mal davon abgesehen, daß inzwischen Festplatten > 1 TiB bezügl. des Datenerhalts recht unzuverlässig sind.
Dann ist ext3 ausgreicht und sehr robust. Es hat schon über 10 Jahre auf dem Buckel.
Wozu also wechseln und ein unsicheres Dateisystem wählen?
Vor 10 Jahren waren 2TB für HDDs auch unerreichbar, heute plagt man sich deswegen damit bei manchen System mir rum, die bis heute damit nicht ganz klar kommen mehr zu verwalten.
640kb waren auch mal genug für die Ewigkeit.
Abgesehen davon können die anderen Filesystems auch mehr. Sogar das gute alte Wikipedia kann dir dazu einiges sagen: http://en.wikipedia.org/wiki/Btrfs#Features http://en.wikipedia.org/wiki/ZFS#Features
Davon sind auch einige Features für Privatuser sehr interessant. Ich weiß nicht warum einige glauben das Privatuser nur einen PC mit einer HDD haben. Sind wir den in der Steinzeit? Ist Datensicherheit, Geschwindigkeit, Flexibilität und co. den unter Privatusern nicht gewünscht?
Für die Datensicherheit gibt es NAS Lösungen für den Heimbedarf, die kann ein Privatanwender fertig kaufen und muß nicht weiter daran herumfrickeln.
Die anderen Filesysteme können darüber hinaus nichts, was man als Privatanwender unbedingt benötigen würde. Und mehr Features sind der Robustheit und Datensicherheit nicht besonders zuträglich, das KISS Prinzip (keep it simple) sollte man hier also ganz klar den Vorzug geben.
Mal ein paar Gegenfragen: ext3 reicht also für die meisten Anwender bis 2038, ist also für die nächsten 27 Jahre ausreichend? Hui Hui Hui, sehr gewagte Prognose. Dreh mal den Spieß um und überlege, welche Dateisysteme es vor 27 Jahren gab. Reichen die heute noch aus? Vielleicht benutzt Du als OS noch CP/M? Oder Dein Rechner hat 2GB RAM und Du nutzt stets nur eine Applikation. Reicht das auch für die meisten Anwender für die nächsten 27 Jahre? Die max. Größe einer Platte ist nicht alleine ausschlaggebend für die Wahl des Dateisystems. Es gibt noch eine Menge anderer Kriterien bzgl. der Auswahl. Zu der 32TiB Grenze: Die Kapazität muss ja nicht zwingend durch eine physikalische Festplatte erreicht werden. Ob eine einzelne Platte irgendwann mal so eine hohe Datendichte erreichen wird, steht wohl in den Sternen. Aber man kann mehrere Platten im Verbund betreiben, um auf Größen jenseits dieser Größe zu kommen (Stichwort LVM). Und das BtrFS Deiner Aussage nach unsicher ist, kann ich nicht beurteilen. Es wird von vielen Leute bereits eingesetzt. Aber neue Systeme brauchen nun mal Zeit zu reifen... Und da ist es auf einem guten Weg.
> Aber man kann mehrere Platten im Verbund betreiben, um auf Größen jenseits dieser Größe zu kommen (Stichwort LVM)
Warum sollte man das als Privatanwender tun?
Wer will schon 10 Festplatten im Rechner haben, die laut Surren und Störgeräusche verursachen und darüberhinaus noch viel Strom fressen. Bei 10 HDs sind das immerhin ca. 100 W. Und 100 W ist auch die zusätzliche Abwärme, die im Sommer dann als Heizung stört.
Eine Festplatte reicht völlig, den Rest lagert man auf fertig zu kaufende NAS Lösungen aus. Viel wichtiger sind für den Heimbedarf also 10 GBit Lans.
> Und das BtrFS Deiner Aussage nach unsicher ist, kann ich nicht beurteilen. Es wird von vielen Leute bereits eingesetzt. Aber neue Systeme brauchen nun mal Zeit zu reifen..
Eben, es braucht noch Zeit zum reifen. Aber es soll ganz bestimmt nicht bei mir reifen. Es ist unsicher weil es nicht langjährig erprobt ist. Da kann es noch einigen Datenverlust geben.
In der Geschichte von ext3 konnte man das auch erleben, siehe Kernel 2.6.13 (ja, der war das glaube ich). Selbst ext4 machte vor 1-2 Jahren noch Schlagzeilen und das war damals auch nicht mehr erprobt als BtrFS.
Das gleiche Schicksal kann daher auch BtrFS ereilen. Wartet nur mal ab. Bis dahin fährt man als Privatanwender mit ext3 garantiert besser. Und für die heutigen Datenträger reicht es ja auch vollkommen.
Und der Vergleich mit CP/M hinkt, denn früher vor 27 Jahren konnte man schon damals nicht genug Speicher haben und das OS lies noch Dinge zu wünschen übrig, die erstmal entwickelt wurden. Aber wer wollte, der konnte vor 27 Jahren auch ein Unix System einsetzen, war halt für Privatanwender nur sehr teuer.
Warum wird das oft so verkrüppelt?
Was ist so schlimm daran, zumindest ein Schlüsselwort mit sieben Zeichen zu haben, das man sich wenigstens über x Sprachen hinweg merken kann?
Wenn das Schlüsseldort "Else If" heißen würde, dann wäre es ja an BASIC angelehnt.
Und BASIC ist nur etas für noobs. Wer irgendetwas in BASIC schreibt oder eine BASIC-ähnliche Sprache entwirft hat sofort sein Gesicht in der Entwicklergemeinde verloren.
Also muß man unter allen Umständen einige Schlüsselwörter ändern.
if [ verstanden($posting) -eq 0 ]; then
echo "Yeah"
else if [ $(true) eq 0 ]; then
echo "Häh? Worum gehts?"
fi
Ich werd das dann demnächst sicher E-if nennen. Dann sieht die Sprache sicher professionell aus.
:>
Nett wäre doch auch ein "evil if", damit könnte man ganz neue Möglichkeiten schaffen. Eine Art eingebautes Random-if, das nie tut was es soll. DAS würde mal Innovativ sein.
wenn es so oft verkrüppelt wird, dann hat man es ja wieder einfacher, sich das zu merken
Ich kenn `elif` bspw. von Python. Ruby hingegen nutzt `elsif` - da hätte man ja das eine "e" auch noch dran hängen können
> Einst als Ersatz für LILO im Zuge des GNU-Hurd-Projektes entwickelt,
Cool. Gibt es doch Teile der HURD-Entwicklung, die ihren Weg in Linux gefunden haben? Auch wenn es bloß ein Bootmanager mit erweiterter Funktionalität ist.
die glibc und die coreutils
wenn der Speicherbedarf nicht deutlich weitersteigt ist zumindest nur das Jahr 2038 ein Zeitpunkt, in dem dann ext3 definitiv nicht mehr ausreichen wird.
Für die Zeit dafür ist ext3 bei Privatanwendern völlig ausreichend.
Denn, die maximale Dateigröße beträgt 2 TiB, so groß ist noch nicht einmal meine Festplatte.
Und maximal können bis zu 32 TiB adressiert werden, ob moderne Festplatten das aufgrund ihrer Datendichte und physikalischen Limits (bereits nm Bereich) noch erreichen ist noch nicht absehbar.
Mal davon abgesehen, daß inzwischen Festplatten > 1 TiB bezügl. des Datenerhalts recht unzuverlässig sind.
Dann ist ext3 ausgreicht und sehr robust. Es hat schon über 10 Jahre auf dem Buckel.
Wozu also wechseln und ein unsicheres Dateisystem wählen?
Vor 10 Jahren waren 2TB für HDDs auch unerreichbar, heute plagt man sich deswegen damit bei manchen System mir rum, die bis heute damit nicht ganz klar kommen mehr zu verwalten.
640kb waren auch mal genug für die Ewigkeit.
Abgesehen davon können die anderen Filesystems auch mehr.
Sogar das gute alte Wikipedia kann dir dazu einiges sagen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Btrfs#Features
http://en.wikipedia.org/wiki/ZFS#Features
Davon sind auch einige Features für Privatuser sehr interessant. Ich weiß nicht warum einige glauben das Privatuser nur einen PC mit einer HDD haben. Sind wir den in der Steinzeit? Ist Datensicherheit, Geschwindigkeit, Flexibilität und co. den unter Privatusern nicht gewünscht?
@ LH_
Full Ack !
@ext3 fan
Um Datei- und Partgrösse geht es doch eigentlich nicht, sondern um so nette Dinge innerhalb des Dateisystems und nicht des OS, wie
- integriertes RAID
- Datenkompression
- Dateisystemüberprüfung und -Defragmentierung während des Betriebs
- effizientes internes inkrementelles Backup
- Snapshots
- etc.
und das der Performance auch noch Rechnung getragen wird rundet das Ganze doch ab, oder !?
Mal ganz davon abgesehen, dass durch solche Projekte eine sinnvolle Weiterentwicklung erfolgt.
Für die Datensicherheit gibt es NAS Lösungen für den Heimbedarf, die kann ein Privatanwender fertig kaufen und muß nicht weiter daran herumfrickeln.
Die anderen Filesysteme können darüber hinaus nichts, was man als Privatanwender unbedingt benötigen würde.
Und mehr Features sind der Robustheit und Datensicherheit nicht besonders zuträglich, das KISS Prinzip (keep it simple) sollte man hier also ganz klar den Vorzug geben.
Mal ein paar Gegenfragen: ext3 reicht also für die meisten Anwender bis 2038, ist also für die nächsten 27 Jahre ausreichend? Hui Hui Hui, sehr gewagte Prognose. Dreh mal den Spieß um und überlege, welche Dateisysteme es vor 27 Jahren gab. Reichen die heute noch aus? Vielleicht benutzt Du als OS noch CP/M? Oder Dein Rechner hat 2GB RAM und Du nutzt stets nur eine Applikation. Reicht das auch für die meisten Anwender für die nächsten 27 Jahre? Die max. Größe einer Platte ist nicht alleine ausschlaggebend für die Wahl des Dateisystems. Es gibt noch eine Menge anderer Kriterien bzgl. der Auswahl. Zu der 32TiB Grenze: Die Kapazität muss ja nicht zwingend durch eine physikalische Festplatte erreicht werden. Ob eine einzelne Platte irgendwann mal so eine hohe Datendichte erreichen wird, steht wohl in den Sternen. Aber man kann mehrere Platten im Verbund betreiben, um auf Größen jenseits dieser Größe zu kommen (Stichwort LVM). Und das BtrFS Deiner Aussage nach unsicher ist, kann ich nicht beurteilen. Es wird von vielen Leute bereits eingesetzt. Aber neue Systeme brauchen nun mal Zeit zu reifen... Und da ist es auf einem guten Weg.
> Aber man kann mehrere Platten im Verbund betreiben, um auf Größen jenseits dieser Größe zu kommen (Stichwort LVM)
Warum sollte man das als Privatanwender tun?
Wer will schon 10 Festplatten im Rechner haben, die laut Surren und Störgeräusche verursachen und darüberhinaus noch viel Strom fressen.
Bei 10 HDs sind das immerhin ca. 100 W. Und 100 W ist auch die zusätzliche Abwärme, die im Sommer dann als Heizung stört.
Eine Festplatte reicht völlig, den Rest lagert man auf fertig zu kaufende NAS Lösungen aus.
Viel wichtiger sind für den Heimbedarf also 10 GBit Lans.
> Und das BtrFS Deiner Aussage nach unsicher ist, kann ich nicht beurteilen. Es wird von vielen Leute bereits eingesetzt. Aber neue Systeme brauchen nun mal Zeit zu reifen..
Eben, es braucht noch Zeit zum reifen. Aber es soll ganz bestimmt nicht bei mir reifen.
Es ist unsicher weil es nicht langjährig erprobt ist.
Da kann es noch einigen Datenverlust geben.
In der Geschichte von ext3 konnte man das auch erleben, siehe Kernel 2.6.13 (ja, der war das glaube ich).
Selbst ext4 machte vor 1-2 Jahren noch Schlagzeilen und das war damals auch nicht mehr erprobt als BtrFS.
Das gleiche Schicksal kann daher auch BtrFS ereilen.
Wartet nur mal ab.
Bis dahin fährt man als Privatanwender mit ext3 garantiert besser.
Und für die heutigen Datenträger reicht es ja auch vollkommen.
Und der Vergleich mit CP/M hinkt, denn früher vor 27 Jahren konnte man schon damals nicht genug Speicher haben und das OS lies noch Dinge zu wünschen übrig, die erstmal entwickelt wurden.
Aber wer wollte, der konnte vor 27 Jahren auch ein Unix System einsetzen, war halt für Privatanwender nur sehr teuer.
Welche wird denn unterstützt?
Viel Spass beim lesen ...
http://old.nabble.com/ZFS-support-in-GRUB-td29399496.html
Danke, also bis 14.
Wie ich das sehe, wird sich bald einiges ändern müssen.
Wo ist der Nutzen eines Filsystems, wenn Daten wie aus dem Ram angesprochen werden.
kann grub 2 endlich nach eingabe von grub-update automatisch grub1 distris einbinden und booten?
das wäre die grösste errungenschaft für mich.