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Mi, 25. Mai 2011, 09:40

Software::Distributionen

Linux Foundation sieht Meego unaufhaltsam im Kommen

Jim Zemlin, Vorsitzender der Linux Foundation, hat auf der MeeGo Conference in San Fancisco eine glänzende Zukunft für die an mobile Geräte mit Atom- under ARM-Prozessoren angepasste Linux-Distribution Meego prognostiziert.

Meego für Netbooks

Meego

Meego für Netbooks

Meego »wird eine unaufhaltsame Kraft«, wusste Keynote-Sprecher Zemlin den Besuchern der Konferenz zu berichten. Die Vorteile des mobilen Betriebssystems, das aus einem Zusammenschluss von Intels Moblin und Nokias Maemo hervorging und von der Linux Foundation (LF) koordiniert wird, liegen in seiner Offenheit und dem Potential, dass es für App-Entwicklungen bietet. Auch die Kostenvorteile, die Meego mit sich bringe, seien nicht zu unterschätzen.

Zemlin sagte voraus, dass Meego auf lange Sicht auf mobilen Geräten ebenso erfolgreich sein werde wie Linux auf Servern. Entwicklungstechnisch steht Meego laut Zemlin erst am Anfang: »Wir sind in den ersten fünf Minuten eines sehr, sehr langen Spiels mit Meego«, so der LF-Vorsitzende. Der Erfolg werde nicht über Nacht kommen, sondern sei wie bei den Servern erst langfristig zu erwarten. Einen Rückschlag hatte das Projekt erst kürzlich erhalten, als Nokia bekannt gab, seine Mobiltelefone mit Windows Mobile 7 auszuliefern.

Zemlins Meinung, dass Meegos Entwicklung und Verbreitung erst am Anfang stehe, stützten mehrere Redner der Meego Conference. Tsuguo Nobe von Nissan Motor Company sieht die Vorteile von Meego darin, dass es bereits eine solide Codebasis bereitstellt und so beispielsweise die die Entwicklung von Unterhaltungssystemen für Autos beschleunigt. Die kurzen Entwicklungszeiten von auf Meego basierenden Produkten lobte auch Tore Meyer von 4tiitoo, der Firma hinter dem Betriebssystem des Tablets WeTab. WeTab OS wurde laut Meyer innerhalb von fünf Monaten entwickelt. Im Gegensatz zu Googles Betriebssystem Android sei Meego wirklich freie Software, so Meyer.

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