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Di, 31. Mai 2011, 14:20

Software::Desktop::KDE

libplasma2: Nachfolger von libplasma mit QML

KDE-Entwickler Aaron Seigo hat die Grundzüge von libplasma2 skizziert, die die Programmierschnittstelle mit einer QML-Integration ausstatten und bereinigen soll. Dabei sind Inkompatibilitäten mit der bisherigen Version zu erwarten.

Workspace der Netbook-Variante von Plasma

Workspace der Netbook-Variante von Plasma

libplasma ist die Bibliothek, die den Kern der Plasma-Oberfläche bereitstellt. Sie baute bisher stark auf die Qt-Klasse QGraphicsView auf. Unter anderem konnte sie zum Entwickeln von Desktop-Widgets, sogenannten Plasmoids, verwendet werden.

Wie Aaron Seigo nun anmerkt, hat die bisherige Programmierschnittstelle (API) im Laufe der letzten drei Jahre einige Schwächen gezeigt. Diese zu beseitigen, ist laut Seigo nicht ohne einen Bruch der Kompatibilität möglich. Er hat daher begonnen, eine Bibliothek libplasma2 zusammenzustellen, die im Wesentlichen vier Ziele verfolgt. Obsolete APIs sollen entfernt, API-Probleme beseitigt und der QGraphicsView-Code ausgelagert werden. Dadurch werden Plasma-Oberflächen, die ausschließlich auf QML beruhen, etwas schlanker. Generell soll das neue API QML-freundlicher werden.

Durch die Änderungen werden sich laut Seigo die ersten Inkompatibilitäten seit KDE 4.2 ergeben. Die Entwickler wollen die Änderungen jedoch möglichst in Grenzen halten, so dass die notwendigen Anpassungen an bestehendem Quellcode gering sind.

Die Arbeiten werden noch einige Monate in Anspruch nehmen, die Änderungen werden im Wiki von KDE dokumentiert. Wer den derzeitigen Entwicklungsstand nutzen will, findet ihn im libplasma2-Zweig von kdelibs im Git-Repositorium. Über die weitere Verfügbarkeit der bisherigen libplasma macht Seigo keine Angaben.

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