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Mo, 6. Juni 2011, 10:12

Software::Distributionen

Rettungssystem SystemRescueCD 2.2 veröffentlicht

Die Macher der auf Gentoo Linux basierenden SystemRescueCD haben die Version 2.2 ihrer Live-Rettungs-CD veröffentlicht. SystemRescueCD lässt sich auf einem USB-Stick installieren und gibt Administratoren wertvolle Werkzeuge in die Hand, um abgestürzten Rechnern wieder auf die Beine zu helfen.

Die SystemRescueCD versetzt Anwender im Idealfall in die Lage, die Daten eines beschädigten Systems zu sichern, Dateisysteme (ext2/ext3/ext4, reiserfs, reiser4, btrfs, xfs, jfs, vfat, ntfs, iso9660) von Fehlern und Festplatten von Viren zu befreien. Weiterhin ist es möglich, Systeme auf Rootkits zu überprüfen und Daten sicher zu löschen.

Die aktuelle Version 2.2 der SystemRescueCD wird mit einem Kernel 2.6.38.8 und alternativ mit einem etwas neueren Kernel 2.6.39.1 ausgeliefert. Die SystemRescueCD ist nicht nur zur Rettung von Linux-Systemen geeignet, sondern hilft Administratoren auch bei der Wiederherstellung von Rechnern mit Microsoft Windows.

Für letztere wurde der auf der CD enthaltene »Offline NT Password & Registry Editor« aktualisiert, mit dem sich vergessene Windows-Passwörter zurücksetzen lassen. Ein neuer ntfs3g-Treiber erlaubt das Lesen und Beschreiben von NTFS-Partitionen.

Von vielen weiteren Neuerungen werden Anwender in der Regel wenig bemerken. So liegt Python nun in der Version 2.7 auf der CD vor und Perl wurde auf Version 5.12.3 aktualisiert. Die Paketverwaltung Portage, der Partitionierer GParted und Samba wurden ebenfalls auf einen zeitgemäßen Stand gebracht.

Die Kernel unterstützen die Architekturen i586 und X86_64. Das ISO-Abbild der SystemRescueCD 2.2 ist ca. 320 MB groß und wird auf Sourceforge zum Download angeboten.

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