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Mi, 8. Juni 2011, 12:35

Software::Distributionen::Chrome

Google Chrome 12 freigegeben

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat eine neue Version seines Browsers Chrome veröffentlicht. Google Chrome 12 bietet neben diversen Schutzmechanismen gegen schädliche Software und einer besseren Behandlung von Flash-Cookies erstmals auch eine beschleunigte Unterstützung für 3D-CSS-Animationen.

Google Chrome 12

Mirko Lindner

Google Chrome 12

Mit der Erhöhung der Versionsnummer auf 12 kündigt der Suchmaschinenbetreiber und Softwarehersteller Google eine neue Version des Browsers an. In der aktuellen Version von Google Chrome spendiert der Hersteller dem Browser ein verbessertes Safe-Browsing-API, das zuvor schon vor gefährlichen Webseiten warnte und nun auch auf gefährliche Dateien hinweist. Entsprechende Informationen werden einer lokalen Blacklist entnommen, die im 30-minütigen Rhythmus vom Server des Unternehmens heruntergeladen wird und eine Liste, bestehend aus den ersten 32 Bit eines 256 Bit langen SHA1-Hashes, beinhaltet.

Zudem enthalten Anwender nun mehr Kontrolle über die von Webseiten lokal gespeicherten Daten. So lassen sich die von Adobe als »Local Shared Objects« (LSO) durch Flash gespeicherten Daten nun auch direkt in den Einstellungen von Chrome löschen. Möglich macht das ein gemeinsam durch die großen Browserhersteller und Adobe ersonnenes ClearSiteData-API, das einem Browser die Löschung der Flash-Daten erlaubt. Bisher war das nur direkt über die Einstellungen des Plugins möglich. Auch andere Browser, darunter auch Firefox 4, unterstützen die Schnittstelle bereits.

Hardwarebeschleunigte CSS-Animation in Chrome 12

Mirko Lindner

Hardwarebeschleunigte CSS-Animation in Chrome 12

Die bereits im Vorgänger eingeführte Hardwarebeschleunigung für 3D CSS ist nun vollständig implementiert. So wird beispielsweise die Ausführung von CSS-3D-Transformation nun komplett in der Hardware erledigt. Was dies dem Anwender bringt, zeigt Google auf einer Seite: Ein Video kann während der Wiedergabe bewegt, skaliert und verändert werden.

Zu den weiteren Neuerungen von Google Chrome zählen Verbesserungen in der Unterstützung von Screenreadern. Außerdem endet mit Chrome 12 Google Gears. Installierte Erweiterungen können nun über die Eingabe des Namens direkt in der Omnibox aufgerufen werden. Zudem stopft die neue Version zahlreiche Sicherheitslücken und korrigiert diverse Fehler. Den Findern der Schwachstellen zahlt Google dabei fast 10.000 US-Dollar Belohnung.

Google Chrome in der Version 12 kann ab sofort von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Für die Installation setzt der Hersteller die LSB-Konformität voraus. Unterstützt werden neben Linux offiziell auch Mac OS X und Windows.

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