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Mi, 8. Juni 2011, 13:45

Software::Distributionen::OpenSuse

OpenSuse legt Strategie fest

Die Mitglieder der freien Distribution OpenSuse stimmen über die grundlegende Ausrichtung und Strategie des Projekts ab. Ziele des Projektes sind unter anderem die Erstellung der »flexibelsten und leistungsfähigsten Linux-Distribution« und die Gründung einer Opensuse-Foundation.

en.opensuse.org

Fast ein Jahr nach der initialen Ankündigung eines Strategiepapiers hat das OpenSuse-Projekt nun die künftige Strategie zur Abstimmung freigegeben. Den integralen Bestandteil des Strategiepapiers stellt dabei das »Community Statement« dar. Das Statement versucht auszudrücken, was die OpenSuse-Gemeinschaft ist, und ihre allgemeine Ziele festzulegen. Die Gemeinschaft will lebendig und aktiv sein, das Mitwirken einfach machen und Beitragende unterstützen und auszeichnen. Sie will das Projekt »vermarkten«, was Präsentationen, Teilnahme an Konferenzen und Messen sowie Publikationen einschließt. Dabei soll die Gründung einer eigenen Foundation weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen.

Laut der Beschreibung des Strategiepapiers will die Gemeinschaft der Entwickler mit OpenSuse die flexibelste und leistungsfähigste Linux-Distribution schaffen. Dabei richtet sich das Produkt an Anwender, die Computer-interessiert sind und mit dem System arbeiten, experimentieren oder lernen wollen. Die Maxime der Entwickler lautet dabei, dass die Konfiguration nicht einer einfachen Bedienung zum Opfer fallen darf. Ferner planen die Entwickler nicht, den Markt der eingebetteten oder mobilen Systeme zu fokussieren. Auch sieht sich die Distribution nicht als Anbieter von Unternehmens-Distributionen oder OEM-Installationen.

Die Strategie von OpenSuse sieht vor, die Distribution stabil zu halten. Anwender sollen die Gelegenheit erhalten, aus einem Pool von stabilen Applikationen wählen zu können. Zudem soll Nutzern aber auch die Gelegenheit gegeben werden, das Rolling-Release-Modell oder Entwicklerversionen zu nutzen.

Die Mitglieder des Projektes sind nun bis Ende Juni angehalten, über die Strategie abzustimmen. Sobald eine absolute Mehrheit sich für das Papier ausspricht, wird es zum offiziellen Bestandteil des Projektes.

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