Ich hoffe, Adobe wendet diese unzutreffende 0.5%-Linux-Desktopanteil-Argumentation auch auf Adobe Reader und Adobe Flash an.
Adobe Reader X für Linux wurde ja auch schon eingestellt.
Ohne Adobeprodukte gibt es unter Linux weniger fatale Sicherheitslücken, wenigstens ein wichtiger Vorteil, falls Adobeprodukte unter Linux demnächst vielleicht verschwunden sein sollten.
Sag mir bitte, dass dies ein schlechter Witz sein soll. Denn was geht es denn dich an, was andere auf ihre Linux-Kiste packen? Abgesehen von Flash, was klarerweise verschwinden muss, wird dir doch nichts aufgenötigt. Also wieso nimmst du dir das Recht raus, anderen vorschreiben zu wollen, was sie tun sollen?
Aber alle Closed-Source-Anwender unter Linux gehören ausgepeitscht und ihre Kinde in die Sklaverei verkauft - echt jetzt.
Im Ernst, Linux wird ohne Anwendungen halt ein Spielprojekt bleiben das langsam von der normativen Macht der geschlossenen Systeme immer mehr vom Rest der Welt ausgesperrt wird.
AmigaOS ist auch ein nettes OS. Aber damit kann man heute nichtmal mehr bei Google was suchen, trotz Webbrowser und einem Softwarerepository was es fast mit Linux aufnehmen kann (AmiNet)
Ich habe weder Adobe Air für Linux noch Adobe Reader X für Linux eingestellt. Fazit: Beschwer Dich bitte woanders, der oben verlinkte Blog wäre da wohl der richtige Adressat.
Adobe stellt diese Produkte vorgeblich deshalb ein, weil diese Produkte wohl nur wenige Linuxnutzer benutzen. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht.
Erkennbar ist jedenfalls der Adobe-Shift weg von Linux hin zu Android (siehe deren Adobe Air-Blog). Das macht ja auch Sinn. Proprietäre Software lässt sich unter dem ebenfalls meist proprietären Userland von Android viel besser an den Android-Nutzer bringen, der meist Windows gewohnt sein dürfte.
"Im Ernst, Linux wird ohne Anwendungen halt ein Spielprojekt bleiben das langsam von der normativen Macht der geschlossenen Systeme immer mehr vom Rest der Welt ausgesperrt wird."
Linux braucht diesen geschlossenen Betriebssystem- und Softwaremist nicht auch noch zu kopieren, das gibt es schließlich schon. Außerdem ist das lizenzrechtlich gar nicht möglich. Wenn der Hersteller nicht will, dann will er eben nicht.
Außerdem steht Dir mit Wine der größte Teil dieser geschlossenen Windows-Softwarewelt (u.a. unfreie Freeware, Shareware, Kaufware, was auch immer) zur Verfügung. Die meisten Adobeprodukte laufen einigermaßen mittelmäßig (Adobe Air) bis gut (Adobe Reader X) unter Wine, von daher ist nicht so viel verloren. Und Du kannst jederzeit einen Bugreport an Wine verfassen. Und: Such Dir am besten eine Distribution, die stets Wine Stable und Wine Unstable "nebeneinander" ausliefert. Dann gibt es nicht solche Probleme wie zur Zeit unter debianbasierten Betriebssystemen.
das ist schon ziemlich blöd wie adobe das zusammenrechnet. die gehen von downloads auf ihrer seite aus. dabei beziehen die meisten linux-benutzer die pakete von ihrer distributor. hoffentlich leidet deswegen der flash-support nicht noch mehr, nur weil alle repos flash-rpms anbieten.
Gibts nun seit 3 Jahren und ich habe noch nie eine Air Anwendung verwendet. Nicht etwa weil ich Air Anwendungen aktiv vermieden hätte, sondern einfach deshalb weil mir nie eine in freier Wildbahn über den Weg gelaufen ist.
Was ich ganz gerne nutze um ausländische Zeitungen zu lesen ist
http://www.zinio.com
Unter Windows ist wohl Adobes "Digital Edition", damit ebooks mit DRM noch besser abgeschirmt sind. der Acrobat Reader kann keine ebooks mit DRM mehr, auch wenn es nur PDFs sind.
ich würde nicht mal gegen viel Geld auf den Gedanken kommen das ICQ für Linux zu benutzen. Ich habe es interessenhalber getestet und echt an der Welt gezweifelt.
Das ICQ für Linux brachte nichts mit, was andere ICQ-Clients für Linux nicht schon lange mitbringen und war dazu ein unglaublich fettes, träges Monster mit einem Fremdkörber-Design, das echt schrecklich aussieht.
Ich denke nicht, dass du ohne diese Software-Katastrophe viel vermissen wirst.
jo - +1 ! Für mich persönlich wäre eine Vollversion von Acrobat Pro viel sinnvoller, denn leider gibts da unter Linux immer noch nichts vergleichbares mit annähernd gleichem Funktionsumfang. Leider! Sonst könnte mir Adobe auch gestohlen bleiben, gehören eh zu den schlimmsten Geldschneidern!
Von Hersteller selbst schuld am Sa, 18. Juni 2011 um 11:10 #
Die Hersteller dieser geschlossenen Plattformen sind doch selbst schuld, wenn diese kaum Erfolg haben. Solange diese Dinger von heut auf morgen gestrichen werden, und man sich erneut ein tolles Werkzeug suchen muss werden derartige Plattformen auf Dauer keinen Erfolg haben. Egal wie die es nennen, ob Air, JavaFX, Silverlight, ... .
Irgendwie hat bisher keines dieser neuen sich durchgesetzt. Nur lernen sies trotzdem nicht, wenn MS verkündet WebGL angeblich wegen der Sicherheit nicht zu unterstützen, selbst aber sich mit etwas eigenem Windows-Only und nicht wengier Sicherheitsproblemen mit dem selben Thema versucht.
Das einzigste was hilft sind offene Standards, so lange das nicht kapiert wird, wird für Projekte auch in 100 Jahren noch C bzw. C++ vorgezogen, nicht weil es schöner ist, sondern es gibt plattformübergreifende offene Standards bzw. offene Bibliotheken.
Volle Zustimmung. Ich musste es am eigenen Leib erfahren als ich einiges an Zeit darin investiert hatte JavaFX Script zu lernen, Sun es aber nie geschafft hat eine stabile Version rauszubringen und Oracle nach anfänglichen Versprechungen die Weiterentwicklung eingestellt hat.
Naja, hätten sie es mal lieber nicht in Flash/AIR geschrieben. Würde kein dickes "Backend" hinter dem ICQ-Client für Linux sein, würde ich den Client auch mal probieren. Oder anders gesagt: Das kommt davon, wenn man nicht auf die Community hört.
Nicht unbedingt. Air bis zur aktuellen Version läuft ja weiterhin unter Linux. So lange ICQ beim Linux Client nicht auf eine neuere Air Version umsteigt funktioniert alles.
Air war nicht so schlecht, es macht spass in flex zu programmieren. Leider hilft das nichts wenn die clients closed source sind. Selbst der Compiler für air ist opensource. Haben die Angst Patente zu verletzen oder dürfen die das nicht freigeben? Geld verdienen die ja bei flash mit Flash CS oder?
AdobeAir ist leider nie wirklich stabil auf meinen diversen Debian-basierenden Systemen gelaufen, war langsam und ist regelmäßig abgestürzt, bzw. eingefroren.
Trotzdem stehe ich jetzt vor der Frage, welchen Ersatz ich zukünftig für TweetDeck nehmen soll. Für mich gibt es keinen besseren Twitterclienten. Wenn man sich erst einmal an die Echtzeit-Tweets gewöhnt hat, dann bekommt man von Gwibber und Choqock Hautausschlag.
Auch das TweetDeck-Chrome- bzw. Chromium-App ist kein wirklicher Ersatz für TweetDeck unter AdobeAir...
Ich kann da nur sagen: Fuck. AdobeAir ist mir egal, aber TweetDeck würde ich schon gerne auch zukünftig nutzen...
Joa, bei AdobeAir hatte ich auch nur schlechte Erfahrungen unter Linux. Deswegen habe ich das auch nie mehr verwendet.
Gwibber gefiel mir nach einem Update nicht mehr und Choqok ist ganz nett, aber ist irgendwie sau lahm auf meinem Netbook bzw. lastet die CPU schnell aus.
Seit es WebGL gibt werden einige solcher Projekte untergehen. Das liegt einfach daran weil WebGL vom Grund auf der bessere Ansatz ist. Bei uns wird gezielt nur noch für WebGL entwickelt. Um den IE machen wir uns keine Gedanken weil er in absehbarer Zeit entweder mit einer 3D Technologie aus eigenem Hause kommt oder untergeht. Im ersten Fall kann man es nachimplementieren und im zweiten Fall hat man ein Problem weniger. Danke an Google.
Darum geht es nicht ausschließlich. Du musst den Gesamtzusammenhang sehen: Adobe scheint von Desktop-Linux weg in Richtung Android zu "shiften" und möchte anscheinend dafür in Zukunft seine bescheidenen Linux-Personalressourcen einsetzen.
Adobe Air für Linux wurde eingestellt, genauso wie Adobe Reader X für Linux. Da ist es ganz natürlich zu fragen, was demnächst aus dem "Rest" wird.
Das Hauptproblem ist, dass es einige Leute bzw. Unternehmen gibt, die sich darauf verlassen haben, dass Adobe Air für Linux länger unterstützt wird.
Außerdem ist der Hinweis auf den geringen Linux-Desktopanteil IMHO nur ein Vorwand: Distro-Repos etwa hat man absichtlich nicht mitgezählt, z.B.: http://archive.canonical.com/pool/partner/a/adobeair/ Wenn man das beim Adobe FlashPlayer genauso machen würde, dann wäre er eher heute als morgen Geschichte. Denn welcher Linuxnutzer ladet sich schon den Adobe FlashPlayer direkt von der Adobe-Webseite herunter?
Ich versuche während meiner Urlaubszeit regelmäßig Teile meiner Arbeit auf Linux auszulagern. Und mal das eine oder andere Programm in Linux zu überführen. Irgendwann scheitert alles am hohen Konfigurationsaufwand oder weil ich in absehbarer Zeit keine Lösung finde.
Das Argument "kostenlos" ist zwar super aber dann steht man IMMER alleine da. Die Foren sind hilfetechnisch eine Katastrophe ob von Debian oder Arch oder das ehemalige Sidux. Von kostenlos kann nämlich keiner hauptberuflich beschäftigt werden. So idlen in den IRC Support Chans Leute mit Halbwissen oder solche die überhaupt nicht antworten. In Arch Linux habe ich ein schwerwiegendes Problem mit dem Fingerabdrucklesegerät gehabt das nach einer Bug Meldung fast ein Jahr gebraucht bis es erstmal confirmed wurde, geschweige denn gelöst. Vielleicht sollte ich auch mal Ubuntu probieren aber ich glaube kaum dass es besser wird.
Entweder sind die Lösungen kryptisch oder man findet überhaupt keine Antwort. Zu kryptische Lösungen gehe ich nicht an weil da die Abhängigkeiten undurchsichtig werden. Neuinstallieren mag ich auch auch nicht immer obwohl es das Problem innerhalb von einer Stunde löst. Bis ich dann alle meine Konfigurationen eingestellt habe dauert es noch ein paar Stunden.
Vernünftige Konfigurationsoberflächen gibt es nicht. Shell Scripts oder irgendwelche ini Files sind sowas von gestern. Dann muss man praktisch immer neustarten oder raus und schauen ob das es nicht irgendwelche Fehler in Log Einträgen gibt.
Ich habe schon überlegt mich mit Red Hat auseinanderzusetzen weil da immer Jemanden am Telefon habe aber wenn ich die Service Gebühr bezahle kann ich auch alle paar Jahre die MS Lizenz kaufen. Außerdem würde ich dann dieses völlig verblödete und am Nutzer vorbeigehende Konzept der Konfiguration auch noch unterstützen.
So sehen es auch andere meiner Kollegen und wie man sieht auch 95% der Softwareentwickler. Warum sollte man sich unnötig zusätzliche Probleme ins Haus schaffen wo man die Zeit für die eigene Software nutzen kann.
Früher oder später lernen die Linuxer sowieso dass eine vernünftige Bedienung ohne sich vorher etwas durchlesen zu müssen das oberste Gebot ist, wogegen der Standardspruch hier "RTFM!" ist.
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus. Sollen sie sich mit ihrem eigenen System plagen und man hat keinen Overhead und muss sich mit nichts auseinadersetzen was abseits der eigenen Arbeit ist.
Adobe sieht es nun mal nicht ein für 1% der Kundschaft eine ganze Horde von Programmierern zu beschäftigen die sich um Abhängigkeiten jedes Betriebssystems kümmern. Wenn es denn genügend Kunden geben würde, hätte man das Produkt ja nicht eingestellt. Sie sind ja keine Wohlfahrt. Sie haben angeboten Linux zu unterstüzten. Es gab nicht genügend Potential. Warum sollte man noch mehr Geld unnötig verbraten?
Ich habe schon häufig Problemlösungen im Web gefunden, meist über Fragen, die andere gestellt haben.
Konfigurationsoberflächen:
Fast alles läßt sich heute über ein GUI einstellen. Ich finde es gut, daß das alles über Konfigurationsdateien geht, die kann man sichern und bei Bedarf zurückspielen. Das hätte Dir helfen können, am Rande bemerkt ...
So sehen es auch andere meiner Kollegen und wie man sieht auch 95% der Softwareentwickler.
Die schauen auf den geringen Marktanteil.
Früher oder später lernen die Linuxer sowieso dass eine vernünftige Bedienung ohne sich vorher etwas durchlesen zu müssen das oberste Gebot ist
Nee, is klar. Schon mal SAP probiert? Um nur ein Beispiel zu nennen. Da braucht man selbstverständlich keine Schulungen für, iiiiist klar.
wogegen der Standardspruch hier "RTFM!" ist.
Die Antwort wird heutzutage eher gegeben, wenn jemand nicht nur nicht bereit ist, einen Blick in das Handbuch zu werfen, sondern auch noch fordernd und frech auftritt.
Aber hey, bleib doch bei Windows? Keiner zwingt Dich, Linux zu benutzen. Dann bleiben uns auch solche weinerlichen Pamphlete erspart ...
Edith:
Was den "Neustart" angeht: hättest Du ein wenig Zeit investiert, wüßtest Du, daß sich Dienste neu starten lassen (z.B. /etc/init.d/dovecot restart, um dovecot neu zu starten) und dafür kein reboot des ganzen Rechners nötig ist ... und was daran jetzt aufwendiger sein soll, als unter Windows, darfst Du mir mal ganz langsam erklären. Ich bin gespannt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Jun 2011 um 08:48.
Ich versuche während meiner Urlaubszeit regelmäßig Teile meiner Arbeit auf Linux auszulagern. Und mal das eine oder andere Programm in Linux zu überführen. Irgendwann scheitert alles am hohen Konfigurationsaufwand oder weil ich in absehbarer Zeit keine Lösung finde.
Das Argument "kostenlos" ist zwar super aber dann steht man IMMER alleine da. Die Foren sind hilfetechnisch eine Katastrophe ob von Debian oder Arch oder das ehemalige Sidux. Von kostenlos kann nämlich keiner hauptberuflich beschäftigt werden. So idlen in den IRC Support Chans Leute mit Halbwissen oder solche die überhaupt nicht antworten. In Arch Linux habe ich ein schwerwiegendes Problem mit dem Fingerabdrucklesegerät gehabt das nach einer Bug Meldung fast ein Jahr gebraucht bis es erstmal confirmed wurde, geschweige denn gelöst. Vielleicht sollte ich auch mal Ubuntu probieren aber ich glaube kaum dass es besser wird.
Entweder sind die Lösungen kryptisch oder man findet überhaupt keine Antwort. Zu kryptische Lösungen gehe ich nicht an weil da die Abhängigkeiten undurchsichtig werden. Neuinstallieren mag ich auch auch nicht immer obwohl es das Problem innerhalb von einer Stunde löst. Bis ich dann alle meine Konfigurationen eingestellt habe dauert es noch ein paar Stunden.
Vernünftige Konfigurationsoberflächen gibt es nicht. Shell Scripts oder irgendwelche ini Files sind sowas von gestern. Dann muss man praktisch immer neustarten oder raus und schauen ob das es nicht irgendwelche Fehler in Log Einträgen gibt.
Ich habe schon überlegt mich mit Red Hat auseinanderzusetzen weil da immer Jemanden am Telefon habe aber wenn ich die Service Gebühr bezahle kann ich auch alle paar Jahre die MS Lizenz kaufen. Außerdem würde ich dann dieses völlig verblödete und am Nutzer vorbeigehende Konzept der Konfiguration auch noch unterstützen.
So sehen es auch andere meiner Kollegen und wie man sieht auch 95% der Softwareentwickler. Warum sollte man sich unnötig zusätzliche Probleme ins Haus schaffen wo man die Zeit für die eigene Software nutzen kann.
Früher oder später lernen die Linuxer sowieso dass eine vernünftige Bedienung ohne sich vorher etwas durchlesen zu müssen das oberste Gebot ist, wogegen der Standardspruch hier "RTFM!" ist.
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus. Sollen sie sich mit ihrem eigenen System plagen und man hat keinen Overhead und muss sich mit nichts auseinadersetzen was abseits der eigenen Arbeit ist.
Adobe sieht es nun mal nicht ein für 1% der Kundschaft eine ganze Horde von Programmierern zu beschäftigen die sich um Abhängigkeiten jedes Betriebssystems kümmern. Wenn es denn genügend Kunden geben würde, hätte man das Produkt ja nicht eingestellt. Sie sind ja keine Wohlfahrt. Sie haben angeboten Linux zu unterstüzten. Es gab nicht genügend Potential. Warum sollte man noch mehr Geld unnötig verbraten?
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus.
WebGL ist zur Zeit ein Sicherheitsrisiko, das sofort abgeschaltet werden muss. Selbst Microsoft sieht das so. Firefox 5 wird übrigens mit deaktiviertem WebGL ausgeliefert.
"eine ganze Horde von Programmierern"
Es handelt sich um keine Horde. Am Adobe FlashPalyer für Linux arbeitet genau eine Person, ob in Vollzeit, oder nur in Teilzeit, ist unbekannt.
"Das Argument "kostenlos" ist zwar super aber dann steht man IMMER alleine da."
Du kannst nicht erwarten, dass Du von Community-Linuxdistributionen kostenlosen und kompetenten Support erhältst.
Du liegst schon richtig, dass Du dafür Support kaufen musst, die zur Zeit in Frage kommenden Firmen sind Novell/Suse/Attachmate und Red Hat.
Du hättest aber auch einfach ein aktuellesFedora ausprobieren können. Wäre dort der gleiche Fehler zu finden gewesen, so hätten für Dich gute Chancen bestanden, diesen vielleicht vorhandenen Fedorafehler über einen Bugreport in der Red Hat-Bugzilla von bezahlten Red Hat-Entwicklern beheben zu lassen.
Das ist nämlich im Prinzip der Hauptzweck der Fedoraexistenz: Fehler finden und beheben.
Über die RHEL-Klone wärst du dann sogar der nicht bezahlende Nutznießer des jeweiligen "Langzeitergebnisses".
Letztendlich packst Du die ganze Linuxgeschichte also etwas falsch an.
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus.
"WebGL ist zur Zeit ein Sicherheitsrisiko, das sofort abgeschaltet werden muss. Selbst Microsoft sieht das so. Firefox 5 wird übrigens mit deaktiviertem WebGL ausgeliefert."
Hier muss ich ganz klar widersprechen. Nur weil einige Grafikkartenhersteller keine ordentlichen Kühllösungen verbauen ist es kein Fehler von WebGL. Außerdem ist die eine Lücke ein reiner Implementierungsfehler der in FF 5 der heute herausgekommen ist gelöst ist.
MS versucht WebGL auszubremsen wie alle anderen Webstandards. Im Prinzip baut man aber mit Silverlight ein schlechteres WebGL + HTML5 nach. MS hatte noch nie das sagen wenn es zum Zukunftstechnologien Web geht also ist das Gewicht dieser Aussagen entsprechend gering.
"Es handelt sich um keine Horde. Am Adobe FlashPalyer für Linux arbeitet genau eine Person, ob in Vollzeit, oder nur in Teilzeit, ist unbekannt."
Wo hast du das her? Ich bezweifle stark das eine Portierung von AIR nur von einer Person gemacht wurde.
"Du kannst nicht erwarten, dass Du von Community-Linuxdistributionen kostenlosen und kompetenten Support erhältst."
Wenn sogar der Grundsupport fehlt, nämlich eine ordnetliche in sich geschlossene und durchdachte Oberfläche, dann kann keiner von mir verlangen Linux als eine Business taugliche Lösung anzusehen. Wie gesagt: Konfigurationsskripts und manpages sind keine Lösung sondern eine Linux Krankheit die immer weiter vererbt wird.
"Du liegst schon richtig, dass Du dafür Support kaufen musst, die zur Zeit in Frage kommenden Firmen sind Novell/Suse/Attachmate und Red Hat."
Im Prinzip habe ich auch kein Problem damit Geld dafür zu bezahlen.
"Du hättest aber auch einfach ein aktuelles Fedora ausprobieren können."
Kommt auch noch irgendwann.
"Wäre dort der gleiche Fehler zu finden gewesen, so hätten für Dich gute Chancen bestanden, diesen vielleicht vorhandenen Fedorafehler über einen Bugreport in der Red Hat-Bugzilla von bezahlten Red Hat-Entwicklern beheben zu lassen."
Dann werde ich wohl als nächstes Fedora ausprobieren und irgendwann mal wenn alles scheitert RHEL.
"Das ist nämlich im Prinzip der Hauptzweck der Fedoraexistenz: Fehler finden und beheben."
Wusste ich noch gar nicht. Danke
"Über die RHEL-Klone wärst du dann sogar der nicht bezahlende Nutznießer des jeweiligen "Langzeitergebnisses"."
Mir geht es nicht um billig oder kostenlos. Ich will NULL Wartung und wenn dann sehr einfache und übersichtliche Wartung.
"Letztendlich packst Du die ganze Linuxgeschichte also etwas falsch an."
Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles wenn man ein aktuelles System besitzt. Wenn ich das gleiche Erlebnis mit einem aktuellen System und einer aktuellen Linux Distri nicht habe dann ist es ein Fehler der Distri und nicht meiner. Bin ja schließlich kein Administrator und ich möchte es auch nicht werden.
"Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles wenn man ein aktuelles System besitzt."
Hier nicht, die Windows-CD gibt es nämlich gar nicht mehr. Ein typischer "Privatrechner" halt.
"Wo hast du das her? Ich bezweifle stark das eine Portierung von AIR nur von einer Person gemacht wurde."
Aus dem Adobe FlashPlayer-Blog. Ich meinte auch nicht Adobe Air, sondern den Adobe FlashPlayer.
"MS versucht WebGL auszubremsen wie alle anderen Webstandards"
Dass Microsoft auch noch andere Motive hat, mag sein. An der momentanen Unsicherheit von WebGL ändert das aber nichts. WebGL ist zu nahe an der Grafikhardware und bei einem Treiberfehler besteht anscheinend sofortiger voller Hardwarezugriff für Schadsoftware. Einige Lücken werden hier erwähnt: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-haelt-WebGL-fuer-zu-unsicher-1262166.html Bezeichnend dabei ist, dass selbst Mozilla lieber WebGL in Firefox abschaltet anstatt das eigentlich Naheliegende zu tun. Ich kenne mich in punkto WebGL aber nicht aus. Ob die Natur des Problems also alleine in lausigen Browserimplementationen begründet ist, mögen andere beurteilen.
Wie schon gesagt, Linux-Communities könne schon viel helfen, aber speziell bei Hardwareproblemen und -fehlern müssen sie meist die Waffen strecken.
Wichtig ist, dass die Bugreports dorthin gelangen, wo es auch Entwickler gibt, die in der Lage sind, diese Fehler zu beheben und in Upstream einzupflegen, damit die verbesserte, fehlerbereinigte Software allen Rezipienten, also z.B. auch Arch Linux, zur Verfügung steht. Es nützt niemandem etwas, wenn ein Bug z.B. unter Ubuntu erkannt wird, aber dann ewig in deren Bugzilla vor sich hinschimmelt. Den umgekehrten Fall gibt es leider auch, dass nämlich ein von Ubuntu behobener Bug, also Bugreport samt Patch, gar nicht bis zu Upstream gelangte. Die dann kommenden Bugreports sehen dann in etwa so aus: ["Grrr, mecker, mecker"], unter [Distro X] geht das nicht, aber unter Ubuntu, da funktionierts.
"Hier nicht, die Windows-CD gibt es nämlich gar nicht mehr. Ein typischer "Privatrechner" halt."
Ob CD/DVD/Flash ... ist hier Nebensache. Zum Privatrechner: Ich meine schon oft genug geschrieben haben dass es rein kommerziell gemeint ist. Linux Privat? Da gibt es andere Technik die mich eher interessiert als Betriebssystemfeinheiten.
"Aus dem Adobe FlashPlayer-Blog. Ich meinte auch nicht Adobe Air, sondern den Adobe FlashPlayer."
Hier geht es um eine JVM vergleichbare Codemenge und nicht nur um ein Browserplugin. Das wird man meiner Meinung noch nicht einmal mit 10 Leuten schaffen.
Dass Microsoft auch noch andere Motive hat, mag sein.
"An der momentanen Unsicherheit von WebGL ändert das aber nichts. WebGL ist zu nahe an der Grafikhardware und bei einem Treiberfehler besteht anscheinend sofortiger voller Hardwarezugriff für Schadsoftware."
Vollen Hardwarezugriff gibt es bei WebGL nicht. Ist ja schließlich nicht C/C++ sondern JavaScript und Ein GLSL Parser. Dementsprechend ist es sicher. Wie schon oben geschrieben es ist einfach nur ein Implementierungsbug in FF.
Diese Meldung ist obsolet und Nonsens. Adobe macht im Prinzip das gleiche mit Flash und Microsoft mit Silverlight und Java hat auch eine OpenGL Anbindung. Diese Meldung ist reines Marketing um sich vor dem Absaufen in der Webtechnologie zu schützen. Ich verstehe nicht warum Heise aus so einem Unsinn eine Meldung macht. Der IE geht unter und Microsoft kriegt Panik und versucht sich mit aller Gewalt herauszuziehen weil sie kein Fuß in den Webtechnologien fassen. Bis Microsoft mit einer entsprehcnenden Technologie auf Direct3D Basis ankommt ist es schon fast zu spät weil WebGL eine zu hohe Dominanz hat und noch dazu auf allen anderen Browsern (Opera schon in der Beta/ Apple Safari sowieso wegen dem Unterbau und dem OS Kern) läuft bis auf dem eigenen IE. Aber da gibt es auch ein Chromeframe.
"Bezeichnend dabei ist, dass selbst Mozilla lieber WebGL in Firefox abschaltet anstatt das eigentlich Naheliegende zu tun."
Es liegt einfach daran weil WebGL im Moment als experimental eingestuft ist, mehr nicht. Ist wirklich so. Kannst mir ruhig mal glauben.
"Ich kenne mich in punkto WebGL aber nicht aus. Ob die Natur des Problems also alleine in lausigen Browserimplementationen begründet ist, mögen andere beurteilen."
Und ich arbeite schon seit mindestens einem Jahr daran und hatte zuvor eine Monatelange Technologie Erprobungsphase, also kann ich auch ein wenig einschätzen was los ist.
"Wie schon gesagt, Linux-Communities könne schon viel helfen, aber speziell bei Hardwareproblemen und -fehlern müssen sie meist die Waffen strecken."
1) Ohne Hardware geht nichts 2) Ich schreibe die ganze Zeit auch über die Grundkonfiguration über Skripts die einer GUI vorgezogen werden.
"Wichtig ist, dass die Bugreports dorthin gelangen, wo es auch Entwickler gibt, die in der Lage sind, diese Fehler zu beheben und in Upstream einzupflegen, damit die verbesserte, fehlerbereinigte Software allen Rezipienten, also z.B. auch Arch Linux, zur Verfügung steht."
Es war die Sache von Arch Linux es weiterzuleiten. Dafür gibt es ja schließlich Package Maintainer. Zumindest war mein Weg laut Arch Bug Report Vorgehen korrekt.
Eine sehr sehr interessante Ausführung zur Sicherheit von WebGL gibt es von Martin Gräßlin, der einige Ahnung in der Richtung mitbringt als KWin Entwickler:
"Wenn sogar der Grundsupport fehlt, nämlich eine ordnetliche in sich geschlossene und durchdachte Oberfläche, dann kann keiner von mir verlangen Linux als eine Business taugliche Lösung anzusehen. Wie gesagt: Konfigurationsskripts und manpages sind keine Lösung sondern eine Linux Krankheit die immer weiter vererbt wird."
Ähm, warum hast du eigentlich Debian und Arch probiert, das sind Basteldistries wo du dir deine (deinen Wünschen entsprechende) in sich geschlossene Oberfläche selbst zusammenbasteln musst. Ein Ubuntu/openSuse/Fedora/whatever ist da schon in sich geschlossener. Der Rest von dem Zitat ist ziemlicher Murks, sorry. Business-tauglich und für dich tauglich ist (zum Glück) nicht dasselbe. Konfigurationsskripts, Konfigdateien und manpages sind keine Krankheit sondern ein Grundkonzept von Unix/Linux. Mag sein dass es nicht jeder versteht, aber es versteht auch nicht jeder die Einspritzelektronik seines Autos. Aber aus unerfindlichen Gründen ist es beim PC ja völlig absurd eine professionelle Werkstatt aufzusuchen, sondern jeder "Depp" muss alles auch selbst können müssen. Welches OS hat eigentlich eine "in sich geschlossene" GUI, in der man niemals nie irgendwelche Textdateien/Registrie/about:config/o.ä. bearbeiten muss? Mir fallen da nur Handys ein, also eine kastrierte GUI mit der man eben nur definierte Aufgaben erledigen kann. Wenn du das magst, nimm Gnome 3.
"Ähm, warum hast du eigentlich Debian und Arch probiert, das sind Basteldistries wo du dir deine (deinen Wünschen entsprechende) in sich geschlossene Oberfläche selbst zusammenbasteln musst. Ein Ubuntu/openSuse/Fedora/whatever ist da schon in sich geschlossener."
Schon recht. Ich hatte noch keine Erfahrung gehabt und musste irgendwo anfangen. Debian ist nun mal die größte und bekannteste Distri und ich hatte mir erhofft dort das durchdachteste System zu finden. Die anderen Distris kommen alle noch irgendwann dran.
"Business-tauglich und für dich tauglich ist (zum Glück) nicht dasselbe."
Vielleicht hier im Forum. Denk daran dass das hier eine Subkultur ist. Wenn man das Einkaufspotential der Linux Käufer und Windows/Apple Käufer ansieht dann sieht es nämlich ganz anders aus. Es hat schon seine Gründe dass für Windows/Apple wesentlich mehr kommerzielle Software geschrieben wird. Egal wie die Ausreden der Linuxer sind. Es ist und bleibt eine Tatsache. Ich mag ja Linux und deswegen freue ich mich über Standards wie WebGL die es pushen. Aber das Konfigurationskonzept ist einfach untauglich und eher an Programmierer mit Erfahrung gerichtet anstatt für die Masse die auch Geld in die Forschungskassen spült.
"Konfigurationsskripts, Konfigdateien und manpages sind keine Krankheit sondern ein Grundkonzept von Unix/Linux."
Und hier ist das Problem und die Unbelehrbarkeit und auch der Grund warum Linux immer noch ein Nischendasein bei den Nutzern führt. Von euch lässt sich nämlich keiner etwas sagen. Egal wie viele Argumente man bringt. Diese Art von Administration entbehrt jeglicher Grundlage. Man muss für jedes Programm eine eigene Syntax lernen. Allein das ist schon absurd. Dann gibt es keine Live Fehlermeldung dass ein Key/Value Paar nicht stimmt. Dann muss noch der Pfad der Konfigurationsdatei bekannt sein. Die Manpages sind absolut grottenschlecht. Dabei bin ich schon kein DAU. Wie Scott Meyer schon schreibt sollte eine Schnittstelle so gestaltet werden dass sie möglichst nicht falsch bedient werden kann. Das ist hier alles andere der Fall von daher ist alleine schon das Konzept völliger Humbug aus dem letzten Jahrhundert. Da war das vielleicht noch ok als man nicht besser wüsste oder Platz gespart hat oder sonst was. Heute weiß man dass eine gute Oberfläche ein Verkaufswunder sein kann und damit gleich die Forschung der nächsten Jahre finanziert weil der Nutzer solche Gängelung nicht mehr hinnimmt. Für irgendwelche Forenfreaks ist es ok sich stundenlang mit Startparameter ausprobieren zu beschäftigen. Für 95% aller Nutzer wird es eine Deinstallation heissen und damit kein Geld.
"Mag sein dass es nicht jeder versteht, aber es versteht auch nicht jeder die Einspritzelektronik seines Autos."
Eine gute Software erklärt sich selber und beugt falscher Benutzung vor. Dass es geht zeigen viele Produkte die sich gut verkaufen weil sie einfach durchdacht sind.
"Aber aus unerfindlichen Gründen ist es beim PC ja völlig absurd eine professionelle Werkstatt aufzusuchen, sondern jeder "Depp" muss alles auch selbst können müssen."
Der Depp ist zu 90% der Programmierer weil er einfach darauf loshackt ohne zu planen und irgendwan durch mehrere Iteratioinen erhofft ein gutes Programm zu präsentieren. Wenn NASA so vorgegangen wäre, dann hätte kein einziges Shuttle gestartet. Über Software Management in der NASA gibt es übrigens schöne Artikel. Warum sollte man für einfache OS Konfigurationen einen Profi brauchen? Es entbehrt jeder Logik. Wenn ich schon einen Profi bezahlen muss dann kaufe ich mir lieber ein OS das ich einfach konfigurieren kann und unterstütze diesen Bockmist nicht.
"Welches OS hat eigentlich eine "in sich geschlossene" GUI, in der man niemals nie irgendwelche Textdateien/Registrie/about:config/o.ä. bearbeiten muss?"
Bei Windows 7 habe ich es für das System schon seit Ewigkeiten nicht gebraucht. Vielleicht für ENV Variablen und den TMP Pfad aber das hätte ich bei Linux auch hin gekriegt.
"Mir fallen da nur Handys ein, also eine kastrierte GUI mit der man eben nur definierte Aufgaben erledigen kann. Wenn du das magst, nimm Gnome 3."
Warum sollte gut konfigurierbare Software kastriert sein? Man kann doch die gleichen Einstellungen tätigen nur mit durchdachten Schlüsselwörtern und Assistenten. Damit man nicht alles auswendig lernen muss.
Im Prinzip kann man einfach eine Regel aufstellen. Alles was in Linux Foren verteufelt wird (z.B. Apple/iPad/iPhone/Windows) wird ein Erfolg. Denkt mal nach warum das wohl so ist.
"Diese Art von Administration entbehrt jeglicher Grundlage. Man muss für jedes Programm eine eigene Syntax lernen. Allein das ist schon absurd." Eben nicht! Bei jeder neuen Windows-Version muss ich gucken wo sich die Einstellungen jetzt in der Systemsteuerung versteckt haben. Bei unixoiden Systemen finde ich sie auch nach 20 Jahren noch in /etc/programmname.conf. Und abgesehen davon sind das administrative Einstellungen, die Einstellungen die ein normaler Nutzer bei normaler Nutzung braucht findet er in der GUI seines Desktop-Environments. Bei Arch und Debian nicht unbedingt, aber das hatten wir ja schon.
"Dann gibt es keine Live Fehlermeldung dass ein Key/Value Paar nicht stimmt." Beim reload/restart des Dienstes gibts sofort eine Meldung, während man bei Windows nach einer Registry-Änderung null Feedback bekommt und wenn irgendetwas nicht geht im Eventlog suchen muss. Wie gesagt für administrative Änderungen, für das Einstellen des Hintergrundbildes nicht.
"Das ist hier alles andere der Fall von daher ist alleine schon das Konzept völliger Humbug aus dem letzten Jahrhundert." Völliger Humbug ist es nicht, aus dem vorletzten jahrhundert schon. Was gut ist hält sich halt lange, andere Bedienkonzepte wurden in derselben Zeit mehrmals weggeworfen und komplett neu entwickelt. Warum wohl?
"..weil der Nutzer solche Gängelung nicht mehr hinnimmt." Weil er sich lieber anderweitig gängeln lässt.
"Für 95% aller Nutzer wird es eine Deinstallation heissen und damit kein Geld." Zum Glück sind viele Derivate kostenlos, da spielen kommerzielle Interessen keine Rolle. Und trotzdem gibt es sie, mit stetigem Wachstum. Klar ist der Anteil gering und das Wachstum nicht mit dem eines iPhone vergleichbar, aber irgendwo auch stabil. Ich weiß nicht ob es Apple in 10 Jahren noch gibt, bei Linux bin ich mir sicher.
"Eine gute Software erklärt sich selber und beugt falscher Benutzung vor. Dass es geht zeigen viele Produkte die sich gut verkaufen weil sie einfach durchdacht sind."
Vorbeugen ist o.k. verhindern kann man es nie. Und so etwas kann man nie ohne Kastration hinbekommen. Siehe z.B. Apple-Produkte, man kann lange nicht soviel machen wie z.B. bei Windows, und es wird nur ein Bruchteil der Hardware untertsützt die ein Win unterstützen muss, darum ist die Bedienung besser und das Produkt insgesamt stabiler. Zugegeben haben die Apple-Jungs sich auch etwas bei der GUI und beim UI-Konzept gedacht, aber sie konnten es sich auch leisten mit alten Sachen zu brechen. Windows hat dasselbe versucht, und die Nutzer meckern bei jeder Änderung und nutzen zu einem beachtlichen Teil immernoch XP.
" Es entbehrt jeder Logik. Wenn ich schon einen Profi bezahlen muss dann kaufe ich mir lieber ein OS das ich einfach konfigurieren kann und unterstütze diesen Bockmist nicht." Gerade du als Entwickler solltest wissen, dass das eben nicht jeder Logik entbehrt. Ein normaler Benutzer kann diverse Zusammenhänge und Hintergründe gar nicht wissen, und demzufolge auch nicht konfigurieren. I.d.R. klappts trotzdem einigermaßen, aber wenn man sich IT-lastige Foren anguckt (unabhängig vom OS) dann läufts auch oft genug gegen die Wand. Der Normalfall ist dann, dass man auf sein OS schimpft, und ein paar Stunden damit verbringt irgendwelche Vorschläge die man in Foren erhält umzusetzen. Wenn man Glück hat gehts irgendwann, vielleicht geht irgendwann aber auch gar nichts mehr. Dann wird halt neuinstalliert. Der Vergleich mit einem Auto hinkt an der Stelle, weil ein Auto mehr Geld kostet und Sicherheit eine wichigere Rolle spielt, aber prinzipiell könnte man genauso auch beim Auto rangehen.
Wenn ich auf den PC angewiesen bin, kann ich so aber nicht an die Sache rangehen, spätestens wenn der PC mein Arbeitsmittel ist, brauch ich jmd. in der Hinterhand den ich dafür bezahle dass er mir garantiert, dass mein PC 99% im Jahr funktioniert. Ich bin wie gesagt Administrator, aber ich würde auch kein System (mehr) administrieren wo nicht Supportverträge für Hard- und Software existieren.
"Warum sollte gut konfigurierbare Software kastriert sein? Man kann doch die gleichen Einstellungen tätigen nur mit durchdachten Schlüsselwörtern und Assistenten. Damit man nicht alles auswendig lernen muss." Je nach Komplexität der Software und der Tiefe in die ein Anwender bei der Konfiguration einsteigen will, gehts irgendwann nicht mehr. Firefox z.B. lässt einiges auch nur per about:config zu, normal brauch man das sicher nicht, aber wenns gar nicht möglich wär, würde auch ein Stück an Freiheit fehlen. Und das alles was sich dort einstellen lässt kann man nicht in den Konfigdialog stecken.
"Alles was in Linux Foren verteufelt wird (z.B. Apple/iPad/iPhone/Windows) wird ein Erfolg. Denkt mal nach warum das wohl so ist." Ich behaupte nicht das Linux massentauglich ist. In einem Porsche-Forum wird bestimmt auch jeder Kombi verteufelt, kann man daraus ableiten was das bessere Auto ist?
"Eben nicht! Bei jeder neuen Windows-Version muss ich gucken wo sich die Einstellungen jetzt in der Systemsteuerung versteckt haben. Bei unixoiden Systemen finde ich sie auch nach 20 Jahren noch in /etc/programmname.conf."
Einstellungen für den Fingerabdruckleser waren irgendwo quer durch das System versteckt. Stichwort PAM. Windows: Systemsteuerung: Biometric Devices. Aber Arch Linux ist auch eine Sache für sich wie ich jetzt festgestellt habe. Was man so alles unter KISS verstehen kann ist mir schleierhaft.
"Und abgesehen davon sind das administrative Einstellungen, die Einstellungen die ein normaler Nutzer bei normaler Nutzung braucht findet er in der GUI seines Desktop-Environments. Bei Arch und Debian nicht unbedingt, aber das hatten wir ja schon."
Schön wäre es. Adminstrative Einstellungen interessieren mich nicht. Ich wollte eigentlich nur nutzen und kam nicht drum herum alles mögliche über Konfig Dateien anpassen zu müssen.
"Beim reload/restart des Dienstes gibts sofort eine Meldung,"
schön wärs.
"während man bei Windows nach einer Registry-Änderung null Feedback bekommt und wenn irgendetwas nicht geht im Eventlog suchen muss."
Du sagst es doch selber dass es ein Eventlog gibt. Außerdem wusste ich nicht wann ich das letzte mal Registries bearbeiten musste.
"Wie gesagt für administrative Änderungen, für das Einstellen des Hintergrundbildes nicht."
Das wird gerne behauptet. Ist aber im Prinzip nur kaschieren des eigenen Problems.
Völliger Humbug ist es nicht, aus dem vorletzten jahrhundert schon. Was gut ist hält sich halt lange, andere Bedienkonzepte wurden in derselben Zeit mehrmals weggeworfen und komplett neu entwickelt. Warum wohl?
Na weil es wohl nicht benutzerfreundlich war?
"Weil er sich lieber anderweitig gängeln lässt."
z.B. ?
"Zum Glück sind viele Derivate kostenlos, da spielen kommerzielle Interessen keine Rolle."
Deswegen auch nicht Business tauglich.
"Und trotzdem gibt es sie, mit stetigem Wachstum."
Was wächst ständig? Ubuntu weil es sich diesem Problem angenommen hat. Android weil es auch ohne die Console auskommt. Apple weil es komplett auf Benutzerfruendlichkeit setzt. Alles andere bleibt stabil. Von Wachstum keine Spur.
"Klar ist der Anteil gering und das Wachstum nicht mit dem eines iPhone vergleichbar,"
Wäre aber möglich wenn man nachdenkt was man falsch macht und nachbessert. Informatiker waren aber schon immer Beratungsresistent.
"Ich weiß nicht ob es Apple in 10 Jahren noch gibt,"
An deiner und an meiner Stelle wäre ich für jede Firma froh die eine Marktdominanz aufbricht. Bei Apple kann man sich sehr sicher sein dass sie noch lange mitmischen werden.
"Und so etwas kann man nie ohne Kastration hinbekommen."
Meine Software lässt sich über eine GUI genau so und ohne Einschränkungen konfigurieren. Mann muss nur ein modellieren und herumprobieren und nicht drauflos hacken. Außerdem gibt es genügend Beispiele für gut durchdachte Software.
"Siehe z.B. Apple-Produkte, man kann lange nicht soviel machen wie z.B. bei Windows"
z.B. ?
"und es wird nur ein Bruchteil der Hardware untertsützt die ein Win unterstützen muss,"
sie lässt sich auch nicht installieren. Ist wahrscheinlich auch kein so schlechtes Konzept. Manche Hardware gehört auch nicht genutzt. Es macht einfach keinen Sinn für Windows 7 noch einen 386 DX2 mit 16MHZ und 32MB RAM zu unterstützen. Diesen Code kann man rausschmeissen und hat damit weniger Wartungsaufwand.
"Zugegeben haben die Apple-Jungs sich auch etwas bei der GUI und beim UI-Konzept gedacht, aber sie konnten es sich auch leisten mit alten Sachen zu brechen."
Der Linux Kernel macht sowas doch regelmäßig und es ist ok so. Alte Hardware gehört einfach raus. Sobald der Hersteller sich nicht mehr drum kümmert sollte man auch keine Power aufwenden die Treiber irgendwie doch noch zusammenzufrickeln. Genau so soll es der Rest auch machen. Gnome 3 hat einen wichtigen Schritt gemacht und wird damit erfolgreich. Warum? Weil es die Linuxer verteufeln
"Windows hat dasselbe versucht, und die Nutzer meckern bei jeder Änderung und nutzen zu einem beachtlichen Teil immernoch XP."
Dann bist du nicht aktuell. Windows 7 ist mit Abstand das meistgenutzte System. Windows XP nutzt schon kaum einer. Die 1% Hardliner interessiert keiner.
"Gerade du als Entwickler solltest wissen, dass das eben nicht jeder Logik entbehrt. Ein normaler Benutzer kann diverse Zusammenhänge und Hintergründe gar nicht wissen, und demzufolge auch nicht konfigurieren."
Man kann für alles eine logische Bezeichnung finden. Meistens genügt ein Hinweis (Standardeinstellung) und ein Tooltip warum das standard ist. Außerdem sollte sich ein Programm selbst optimal konfigurieren können, so sind die Fortgeschrittenen Einstellungen nur was für Fehlersuchende. Der Rest wie "Farbe/Schriftart" kann man dem Nutzer überlassen.
"Wenn ich auf den PC angewiesen bin, kann ich so aber nicht an die Sache rangehen, spätestens wenn der PC mein Arbeitsmittel ist, brauch ich jmd. in der Hinterhand den ich dafür bezahle dass er mir garantiert, dass mein PC 99% im Jahr funktioniert. Ich bin wie gesagt Administrator, aber ich würde auch kein System (mehr) administrieren wo nicht Supportverträge für Hard- und Software existieren."
Bleiben wir beim Thema. Es ging um Konfiguration mit einer GUI statt INI Files.
"Je nach Komplexität der Software und der Tiefe in die ein Anwender bei der Konfiguration einsteigen will, gehts irgendwann nicht mehr. Firefox z.B. lässt einiges auch nur per about:config zu, normal brauch man das sicher nicht, aber wenns gar nicht möglich wär, würde auch ein Stück an Freiheit fehlen. Und das alles was sich dort einstellen lässt kann man nicht in den Konfigdialog stecken."
Wie gesagt. Firefox ist ein gut durchdachtes Programm. So ähnlich sollten alle Programme funktionieren.
"Ich behaupte nicht das Linux massentauglich ist. In einem Porsche-Forum wird bestimmt auch jeder Kombi verteufelt, kann man daraus ableiten was das bessere Auto ist?"
Mit Porsche/Kombi degradierst du Linux aber ganz schön. So weit würde ich nicht gehen. Linux ist ein Porsche den man selber zusammenschrauben muss
Wie wir beide schon übereinstimmend festgestellt haben, waren Arch und Debian eine schlechte Wahl. Auth per Fingerabdruckscannern wird von aktuellen benutzerfreundlichen Distries ohne Zutun eingerichtet. Zum KISS-Prinzip: https://wiki.archlinux.de/title/KISS-Prinzip Insbesondere die letzten beiden Absätze hätten dich davon abhalten sollen Arch zu probieren.
"während man bei Windows nach einer Registry-Änderung null Feedback bekommt und wenn irgendetwas nicht geht im Eventlog suchen muss." Du sagst es doch selber dass es ein Eventlog gibt. Außerdem wusste ich nicht wann ich das letzte mal Registries bearbeiten musste. Eventlog = /var/log/messages, aber beim Restart bekommt i.d.R. direkt auf der Konsole eine Meldung.
Ich weiß auch nicht, wann ich bei meinem privaten Desktop-Linux zuletzt eine Konfigdatei per Hand bearbeitet hab. Man muss es normal auch nicht.
"Das wird gerne behauptet. Ist aber im Prinzip nur kaschieren des eigenen Problems." Was für ein Problem? Mein eigenes Problem ist, dass wir uns hier beginnen im Kreis zu drehen. Du sprichst davon, dass das Editieren von Konfigdateien furchtbar ist, dein Problem dabei ist aber dass du eine Distrie ausprobiert hast, bei der es zum Prinzip gehört. Und es für administrative Sachen wie z.B. Linux-Server auch noch in 20 Jahren zum Prinzip gehören wird, weils effektiv ist. Für eine massentaugliche GUI ist es nicht gedacht, aber das behauptet auch keiner.
"Deswegen auch nicht Business tauglich." Dafür gibts kommerzielle Derivate wie SLES/RHEL/usw. Worum gehts hier gerade eigentlich?
"Was wächst ständig? Ubuntu weil es sich diesem Problem angenommen hat. Android weil es auch ohne die Console auskommt. Apple weil es komplett auf Benutzerfruendlichkeit setzt. Alles andere bleibt stabil. Von Wachstum keine Spur." Ich meinte die Verbreitung von Linux im Allgemeinen, ja insbes. auch durch Ubuntu, nicht durch Arch, Gentoo oder Debian. Du hast es doch so mit Statistiken, auf wieviel Prozent der Android-Geräten wurde die Console (a.k.a. Rootshell) nachgerüstet?
"Wäre aber möglich wenn man nachdenkt was man falsch macht und nachbessert. Informatiker waren aber schon immer Beratungsresistent." Es setzt sich das durch was gewünscht ist, und was auch von irgendjemand programmiert wird, so ist das Prinzip freier Software. Siehe insbes. Unity oder Gnome3. Solange ich die freie Wahl habe, z.B. von Gnome3 zu XFCE zu wechseln ist das auch kein Problem für mich.
"An deiner und an meiner Stelle wäre ich für jede Firma froh die eine Marktdominanz aufbricht. Bei Apple kann man sich sehr sicher sein dass sie noch lange mitmischen werden." Ich finds auch gut und hab nichts gegen Apple (außer dass mir deren Produkte und Image nicht gefallen), aber eine Firma kann vom Markt verschwinden, ein freies OS nicht bzw. ist es wesentlich unwahrscheinlicher.
"Meine Software lässt sich über eine GUI genau so und ohne Einschränkungen konfigurieren." Damit daraus eine Aussage wird, müsstest du schon sagen was deine Software ungefähr ist, und was man überhaupt einstellen kann. Aber -->
>> .. nur per about:config zu, normal brauch man das sicher nicht, aber wenns gar nicht möglich wär, würde auch ein Stück an Freiheit fehlen. Und das alles was sich dort einstellen lässt kann man nicht in den Konfigdialog stecken." > Wie gesagt. Firefox ist ein gut durchdachtes Programm. So ähnlich sollten alle Programme funktionieren.
<-- offenbar findest du ja auch, dass ab einer gewissen Menge von Konfigoptionen eine "kryptische" Konfigurationsmöglichkeit ok ist. Dann sind wir uns ja einig.
"Mann muss nur ein modellieren und herumprobieren und nicht drauflos hacken." Da stimm ich dir zu, aber bis das zum Grundprinzip der Softwareentwicklung gehört, werden noch ein paar Jahre verstreichen.
"Manche Hardware gehört auch nicht genutzt. Es macht einfach keinen Sinn für Windows 7 noch einen 386 DX2 mit 16MHZ und 32MB RAM zu unterstützen. Diesen Code kann man rausschmeissen und hat damit weniger Wartungsaufwand." Apple kann das, weil es i.d.R. Soft- und Hardware gebündelt verkauft, MS kanns bei Windows nur begrenzt, aber Win7 läuft auf dem 386er schon alleine wegen dem Ram nicht.
"Der Linux Kernel macht sowas doch regelmäßig und es ist ok so. Alte Hardware gehört einfach raus. Sobald der Hersteller sich nicht mehr drum kümmert sollte man auch keine Power aufwenden die Treiber irgendwie doch noch zusammenzufrickeln." Der Linux-Kernel macht das nur sehr selten und die wenigsten Treiber sind vom Hersteller geschrieben oder supported. Ich habs nicht probiert, aber ich bin mir sicher ich kann einen aktuellen Kernel auch auf einem 386er zum Laufen bringen. Zwar ohne GUI, aber wer braucht die schon..
"Dann bist du nicht aktuell. Windows 7 ist mit Abstand das meistgenutzte System. Windows XP nutzt schon kaum einer. Die 1% Hardliner interessiert keiner." Quelle? Die 1% dürften schon allein die Arbeitsplätze unserer Firma ausmachen.
"Man kann für alles eine logische Bezeichnung finden. Meistens genügt ein Hinweis (Standardeinstellung) und ein Tooltip warum das standard ist." Hmm, Konfigfiles in /etc erfüllen genau diese Kriterien. Nur ohne Gui.
"Außerdem sollte sich ein Programm selbst optimal konfigurieren können, Wenn die Umgebung in der es ausgeführt wird, und die Nutzung des Programms sowohl vorhersehbar als auch eindeutig sind. Sonst sind es Mittelwerte die eben für den eigenen Anwendungsfall nicht die optimalsten sind.
"Bleiben wir beim Thema. Es ging um Konfiguration mit einer GUI statt INI Files." Das Thema haben wir doch erledigt. INI-Files sind übrigens etwas aus der Windows-Welt. :-) Ich bin aber immernoch der Meinung dass ein normaler User die Komplexität eines Rechners nicht begreifen kann, und deshalb Wartung durch Profis so normal wie beim Auto sein sollte.
"Linux ist ein Porsche den man selber zusammenschrauben muss" den man selbst zusammenschrauben kann wenn man will, und sogar anders als der Hersteller es vorgesehen hat. Andere OS bieten solche Freiheiten nicht.
Danke für diesen Kommentar !! Das waren Gründe für mich im Desktop-Bereich vor einigen Jahren von GNU/Linux zu verabschieden.
Weitere sind: * fehlende Langzeitstabilität unter KDE (Gnome/Windowmanager sind für mich keine ausreichenden Desktop-Umgebungen) * fehlende Api-Stabilität (ClosedSource-Programme: VMware und Co) * schwieriges updaten einzelner Anwendungs-Programme, bei einem stabil laufenden Desktop.
Das Konfigurations-Thema hätte man vor Jahren schon angehen können: http://www.libelektra.org/ Aber offensichtlich ist sowas unerwünscht.
"Mir geht es nicht um billig oder kostenlos. Ich will NULL Wartung und wenn dann sehr einfache und übersichtliche Wartung."
Null Wartung ist auf der PC-Plattform absurd. Das hast du mit keinem Betriebssystem sondern nur mit dedizierten speziell angepassten Geschichten. Also z.B. ein Kiosk-PC der im Rathaus steht und nichts weiter tut als die Webseite der Stadt anzuzeigen. Ungefähr 95% der PC-Besitzer wollen aber nicht nur mehr sondern möglichst alles mit ihrem PC machen, und wenn Firefox 5 draussen ist muss der binnen 5 Minuten auf dem PC laufen. Das ist alleine schon Wartung, aber damit das ganze auch eine Weile funktioniert sprich Firefox 6 auch auf dem System läuft muss dieses regelmäßig gewartet werden, und sei es nur mit Updates versorgt sein.
"Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles" Wenn das so wäre, würde ich nicht schon seit >10 Jahren Linux benutzen. Ich bin zwar Administrator aber privat bin ich gerne auch mal faul, und deswegen benutze ich Linux, weil mir unter Windows der Administrationsaufwand schlicht zu hoch ist.
Du hast die Linuxgeschichte falsch angepackt, weil du die falschen Distries getestet hast. Debian und Arch haben nicht solche Leute wie dich als Zielgruppe, dafür gibts wie im anderen kommentar schon genannt wesentlich geignetere Alternativen.
"Ungefähr 95% der PC-Besitzer wollen aber nicht nur mehr sondern möglichst alles mit ihrem PC machen, und wenn Firefox 5 draussen ist muss der binnen 5 Minuten auf dem PC laufen."
Dafür muss man insgesamt 2 mal klicken. Wenn man eine Woche wartet oder nichts vom neuen FF weiß dann gibt es eine Frage vom FF selber. Wird auch wahrscheinlich bei Linux so sein. FF ist aber auch ein eher gut durchdachtes Programm. Sie müssen auch Kundenorientiert arbeiten sonst wars das mit der Mozilla Foundation.
"Das ist alleine schon Wartung, aber damit das ganze auch eine Weile funktioniert sprich Firefox 6 auch auf dem System läuft muss dieses regelmäßig gewartet werden, und sei es nur mit Updates versorgt sein."
FF ist hier wirklich ein schlechtes Beispiel weil es nahezu keine Wartung braucht Selbst das Windows selber hat auto Update. Das einzige was nötig ist, ist hin und wieder ein Neustart.
""Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles" Wenn das so wäre, würde ich nicht schon seit >10 Jahren Linux benutzen. Ich bin zwar Administrator aber privat bin ich gerne auch mal faul, und deswegen benutze ich Linux, weil mir unter Windows der Administrationsaufwand schlicht zu hoch ist."
Ich besitze acht Computer und habe einen Verwaltungsaufwand unter einer Stunde im Monat.
"Du hast die Linuxgeschichte falsch angepackt, weil du die falschen Distries getestet hast. Debian und Arch haben nicht solche Leute wie dich als Zielgruppe, dafür gibts wie im anderen kommentar schon genannt wesentlich geignetere Alternativen."
Wie schon gesagt: "Alle anderen kommen noch". Ich wusste es besser nicht und ich habe es ja nicht aufgegeben. Mit der Zeit kommt auch die Erfahrung. Dennoch ist die Konfiguration mit INI nur eine Sache für Profis und nicht für Nutzer.
"FF ist hier wirklich ein schlechtes Beispiel weil es nahezu keine Wartung braucht" Ich meine auch nicht die Wartung des Programms selbst, sondern die des zugrundeliegenden Systems. FF6 läuft sicher nicht mehr auf Windows 2000, also ist irgendwo Wartung nötig. Ok, schlechtes Beispiel, da Win2000 auch schon etwas angestaubt ist, aber der Grundsatz sollte klar sein. Neue Anwendung setzt auch halbwegs aktuelles OS voraus, sprich man muss dieses Warten. Von Virenscannern u.ä. mal abgesehen die man auch warten muss, und sei es nur die Lizenzverlängerung, oder eine neuinstallation da die Free-Version kein Update von X nach Y erlaubt. Kurzgesagt: Ein Windows ist nicht wartungsfrei, man ist aber so daran gewöhnt, dass man es kaum wahrnimmt.
"Ich besitze acht Computer und habe einen Verwaltungsaufwand unter einer Stunde im Monat." Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube wir verstehen unter Wartung etwas anderes. Wenn ich den Updatedialog eines Programmes (z.B. Java) aufpoppen sehe und danach dreimal für das Update auf weiter klicke, ist das Wartung. Ein OS-Update der mich zu einem Neustart auffordert genauso. Ich muss nicht danebensitzen und zugucken, aber es ist Zeit die ich nicht oder nur beschränkt am Rechner nutzen kann. Da kommt im Monat mind. pro Gerät eine Stunde zusammen, wahrscheinlich aber mehr. Auf Arbeit sitze ich an einem Windows-PC und muss den nur anschalten, meine Programme nutzen und wieder ausmachen. Da erledigen die Admins diese ganzen Wartungssachen und ich muss mich um nichts kümmern. Dafür kann ich aber auch nicht alles am PC machen/einstellen. (So ist zumindestens die Theorie seitens meines Arbeitgebers )
"Wie schon gesagt: "Alle anderen kommen noch". Ich wusste es besser nicht und ich habe es ja nicht aufgegeben." Schonmal eine schöne Einstellung. Ich würde dir am ehesten den freien Sprößling einer kommerziellen Distrie empfehlen, z.B. openSUSE oder Fedora. Aber Ubuntu ist sicher auch nicht schlecht, und das blutjunge Mageia macht auch einen guten Eindruck.
Ich meine auch nicht die Wartung des Programms selbst, sondern die des zugrundeliegenden Systems. FF6 läuft sicher nicht mehr auf Windows 2000, also ist irgendwo Wartung nötig. Ok, schlechtes Beispiel, da Win2000 auch schon etwas angestaubt ist, aber der Grundsatz sollte klar sein.
WIN 2000 ist ein sehr schlechtes Beispiel. Mir tun die Administratoren leid die zwischen mehreren Windows Revisionen springen müssen.
"Neue Anwendung setzt auch halbwegs aktuelles OS voraus,"
Wer ein altes OS verwendet auf den sollte man als Entwickler keine Rücksicht nehmen. Damit setzt man wirklich auf das falsche Pferd. Man setzt Manpower für 5% der Kundschaft ein. Dieses Geld gehört in die Forschung. Mozilla hat es erkannt. Deswegen gibt es auch ab sofort keine Version 4.0.1.1.2.3.102. Änderungen werden agil eingepflegt. So müssen Diejenigen die den Fortschritt voranbringen und frühzeitig aktualisieren, nämlich 95% der Nutzer nicht auf die 5% warten die sowieso nur meckern weil es auf ihrem Athlon 1800+ nicht läuft und XP seitdem abstürzt.
"sprich man muss dieses Warten."
Geht doch mittlerweile bei jedem OS fast automatisch. Bei Debian war es sogar sehr bequem.
"Von Virenscannern u.ä. mal abgesehen die man auch warten muss, und sei es nur die Lizenzverlängerung, oder eine neuinstallation da die Free-Version kein Update von X nach Y erlaubt."
Meinen Virenscanner sehe ich nicht. Er aktualisiert sich selber. Free interessiert keinen.
"Kurzgesagt: Ein Windows ist nicht wartungsfrei, man ist aber so daran gewöhnt, dass man es kaum wahrnimmt."
Nein, das wäre ja schlimm. Ein Feierabendupdate ist keine Wartung. Ich schalte den Bildschirm aus und gehe nach Hause. Den Rest des Tages arbeite ich. Wie ich schonmal geschrieben habe. Bei 8 Rechnern nicht mal eine Stunde im Monat.
"Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube wir verstehen unter Wartung etwas anderes. Wenn ich den Updatedialog eines Programmes (z.B. Java) aufpoppen sehe und danach dreimal für das Update auf weiter klicke, ist das Wartung."
Du sagst es doch selber 3 mal klicken. Das mache ich sicherlich nicht während der Arbeit wo ich in Gefahr laufe meinen Computer einen Arbeitstag lang lahmzulegen sondern schön kurz vor Feierabend. Wenn etwas schiefgeht, lasse ich über Nacht einen Restore laufen und kann am nächsten Tag alles normal nutzen.
Windows Update -> Automatisch Virenscanner -> Automatisch MATLAB -> 1 mal im Jahr Mathematica -> 1 mal im Jahr Visual Studio/MS Office -> 1 mal in 2 Jahren Major. Dazwischen alles Windows Update Treiber,ZIP,... -> Bei Neuinstallation
"Ein OS-Update der mich zu einem Neustart auffordert genauso." Nach Feierabend aktualisiert er beim Herunterfahren.
"Ich muss nicht danebensitzen und zugucken, aber es ist Zeit die ich nicht oder nur beschränkt am Rechner nutzen kann. Da kommt im Monat mind. pro Gerät eine Stunde zusammen, wahrscheinlich aber mehr."
Um Gottes Willen. Wer sitzt neben dem Rechner und schaut auf das Windows Update?
"Auf Arbeit sitze ich an einem Windows-PC und muss den nur anschalten, meine Programme nutzen und wieder ausmachen."
Mach ich nicht anders. Ich glaube auch nicht dass es anders geht ohne das man früher oder später insolvent ist.
"Da erledigen die Admins diese ganzen Wartungssachen und ich muss mich um nichts kümmern. Dafür kann ich aber auch nicht alles am PC machen/einstellen."
Denn welcher Linuxnutzer ladet sich schon den Adobe FlashPlayer direkt von der Adobe-Webseite herunter?
Bevor ich Google-Chrome genutzt habe, habe ich ihn manuell heruntergeladen. Warum sollte ich auch eine veraltete binäre Flash Version aus einer Distribution nutzen die nicht mehr geupdated wird? Ich fande es eher unpraktisch das die Distributionen eine veraltete Flash Version aufnehmen die sie sowieso nicht updaten können/werden.
Mit Google-Chrome das ja Flash gleich ausliefert muss ich es nicht mehr von Hand installieren. Die Problematik die du aber beschreibst das Adobe die Downloadanzahl von ihrer webseite nimmt bleibt damit aber bestehen. Aber das gilt letztendlich genauso für Windows.
Naja solange Adobe eine Integration von Air in die Apps selber möglich macht ist es sicher nicht ganz so schlimm, selbst für die wenigen Apps wo ein Einsatz noch sinnvoll erscheint - z.B. Tweetdeck. Gwibber is leider nicht wirklich gut und Alternativen gibt es nicht so sonderlich viele.
Ansonsten - Who cares?! HTML5 und andere offene Standards sind so oder so schon auf dem Vormarsch, also nieder mit dem proprietärem Zeug - unter Linux und Co. geht man eh schon Kompromisse ein oder nimmt ab und zu Umwege in Kauf, dem gewillten Linux-User is es also sicher egal.
Siehst Du, Du warst gemeint. Wenige Sachen sind lächerlicher als das Geschwafel mancher Linux-Jünger. Darunter das Linux-Soundsystem, die "Weiterentwicklungen" der jeweiligen Desktops (Gnome4 wird nur noch aus einem Button bestehen aber man arbeitet hart daran, ihn weglassen zu können, während kde einen Theme-fähigen Crash-Handler bekommt) und last but not least: Der Linux Durchbruch auf dem Desktop, der in ca. 14 Tagen erwartet wird.
Im Ernst: Ich bin seit 1997 Linux-User und ich würde heute niemandem mehr raten, sich in Linux einzuarbeiten. Geschweigedenn, Software dafür zu entwickeln. Vor allem keine proprietäre!
Vor der Verkündung das man das Ding was es auch immer ist, für Linux einstellt, hat noch niemand außer eine minimale kleine Gruppe jeh von air oder muss ja ganz groß schreiben AIR gehört.
Der bekanntheitsgrad hat sich hier sicher gerade mindestens ver-10facht oder ver100facht.
Ansonsten hoffentlich stellen sie es für Windows und Macosx auch ein, scheint ziemlicher mist zu sein, da es nicht opensource ist, ist es meiner Meinung nach eh nicht wichtig. Zumal es niemand kennt.
"Vor der Verkündung das man das Ding was es auch immer ist, für Linux einstellt, hat noch niemand außer eine minimale kleine Gruppe jeh von air oder muss ja ganz groß schreiben AIR gehört."
AIR war auch auf PL schon öfter Thema, sooo unbekannt ist es auch wieder nicht.
Naja wenn ich Adobe und Linux hör dazu noch ClosedSource schau ich nicht weiter was da steht, eigentlich ist schon bei dem Wort Adobe schluss, da von denen nur mist kommt.
Was ist der größte instabilitätsfaktor eines Linux zumindest dessen browsers, richtig Flash, und wer ist seit längerem für verantwortlich Adobe. Gibts sonst irgend eine brauchbare freie Software für Linux von Adobe nö.
Closed Source hat oft den vorteil gegenüber opensource das es etabliert ist, das es über Marktmacht irgendwie in Windows so dominant ist, das manche zumindest es unter Linux auch gerne hätten siehe Flash. Nun hat dieses AIR aber keine Marktmacht fast niemand will es, weiß noch nicht mal was es ist.
Aber gut das war jetzt auch nicht die Frage, ich denke halt das es aus diesem Grund kaum jemand angeschaut hat. Vielleicht ist es für Windows-user anders. Naja sag ja nur das die PR ansich relativ gut hilft, da es jetzt ein paar mehr menschen kennen. Aber wenn das Produkt aus den genannten gründen einfach für fast niemand interessant ist, wird das halt auch nicht helfen.
Es ist halt Medienwirksamer, einen Port einzustellen, noch irgendwas polemisches dazu zu schreiben, wie weil unser Schrott-tool niemand interessiert ist Linux not ready für den Desktop, als das vorstellen irgendeines kleinen Programmes unter Millionen von Programmen. Das meinte ich damit und so 100% ernst war es auch nicht gemeint
Bis heute wusste ich nichtmal, dass AIR existiert. Kann also nicht so wichtig sein. Flash-Geraffel ist eh gerade am untergehen.
Ich hoffe, Adobe wendet diese unzutreffende 0.5%-Linux-Desktopanteil-Argumentation auch auf Adobe Reader und Adobe Flash an.
Adobe Reader X für Linux wurde ja auch schon eingestellt.
Ohne Adobeprodukte gibt es unter Linux weniger fatale Sicherheitslücken, wenigstens ein wichtiger Vorteil, falls Adobeprodukte unter Linux demnächst vielleicht verschwunden sein sollten.
Sag mir bitte, dass dies ein schlechter Witz sein soll. Denn was geht es denn dich an, was andere auf ihre Linux-Kiste packen?
Abgesehen von Flash, was klarerweise verschwinden muss, wird dir doch nichts aufgenötigt. Also wieso nimmst du dir das Recht raus, anderen vorschreiben zu wollen, was sie tun sollen?
"Denn was geht es denn dich an, was andere auf ihre Linux-Kiste packen?
Davon habe ich nichts geschrieben.
Du musst sehr schlechte Augen haben.
Genau. Niemand hat vor eine Mauer zu bauen.
Aber alle Closed-Source-Anwender unter Linux gehören ausgepeitscht und ihre Kinde in die Sklaverei verkauft - echt jetzt.
Im Ernst, Linux wird ohne Anwendungen halt ein Spielprojekt bleiben das langsam von der normativen Macht der geschlossenen Systeme immer mehr vom Rest der Welt ausgesperrt wird.
AmigaOS ist auch ein nettes OS. Aber damit kann man heute nichtmal mehr bei Google was suchen, trotz Webbrowser und einem Softwarerepository was es fast mit Linux aufnehmen kann (AmiNet)
Ich habe weder Adobe Air für Linux noch Adobe Reader X für Linux eingestellt.
Fazit: Beschwer Dich bitte woanders, der oben verlinkte Blog wäre da wohl der richtige Adressat.
Adobe stellt diese Produkte vorgeblich deshalb ein, weil diese Produkte wohl nur wenige Linuxnutzer benutzen.
Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht.
Erkennbar ist jedenfalls der Adobe-Shift weg von Linux hin zu Android (siehe deren Adobe Air-Blog).
Das macht ja auch Sinn. Proprietäre Software lässt sich unter dem ebenfalls meist proprietären Userland von Android viel besser an den Android-Nutzer bringen, der meist Windows gewohnt sein dürfte.
"Im Ernst, Linux wird ohne Anwendungen halt ein Spielprojekt bleiben das langsam von der normativen Macht der geschlossenen Systeme immer mehr vom Rest der Welt ausgesperrt wird."
Linux braucht diesen geschlossenen Betriebssystem- und Softwaremist nicht auch noch zu kopieren, das gibt es schließlich schon. Außerdem ist das lizenzrechtlich gar nicht möglich. Wenn der Hersteller nicht will, dann will er eben nicht.
Außerdem steht Dir mit Wine der größte Teil dieser geschlossenen Windows-Softwarewelt (u.a. unfreie Freeware, Shareware, Kaufware, was auch immer) zur Verfügung.
Die meisten Adobeprodukte laufen einigermaßen mittelmäßig (Adobe Air) bis gut (Adobe Reader X) unter Wine, von daher ist nicht so viel verloren.
Und Du kannst jederzeit einen Bugreport an Wine verfassen.
Und: Such Dir am besten eine Distribution, die stets Wine Stable und Wine Unstable "nebeneinander" ausliefert. Dann gibt es nicht solche Probleme wie zur Zeit unter debianbasierten Betriebssystemen.
das ist schon ziemlich blöd wie adobe das zusammenrechnet. die gehen von downloads auf ihrer seite aus.
dabei beziehen die meisten linux-benutzer die pakete von ihrer distributor. hoffentlich leidet deswegen der flash-support nicht noch mehr, nur weil alle repos flash-rpms anbieten.
Gibts nun seit 3 Jahren und ich habe noch nie eine Air Anwendung verwendet. Nicht etwa weil ich Air Anwendungen aktiv vermieden hätte, sondern einfach deshalb weil mir nie eine in freier Wildbahn über den Weg gelaufen ist.
Habe zurzeit 2 Air Anwendungen laufen.
Simfy und ICQ for Linux.
Somit wird dann ICQ for Linux wieder eingestellt.
http://www.simfy.de/start
http://www.icq.com/download/linux/de
Was ich ganz gerne nutze um ausländische Zeitungen zu lesen ist
http://www.zinio.com
Unter Windows ist wohl Adobes "Digital Edition", damit ebooks mit DRM noch besser abgeschirmt sind. der Acrobat Reader kann keine ebooks mit DRM mehr, auch wenn es nur PDFs sind.
ich würde nicht mal gegen viel Geld auf den Gedanken kommen das ICQ für Linux zu benutzen. Ich habe es interessenhalber getestet und echt an der Welt gezweifelt.
Das ICQ für Linux brachte nichts mit, was andere ICQ-Clients für Linux nicht schon lange mitbringen und war dazu ein unglaublich fettes, träges Monster mit einem Fremdkörber-Design, das echt schrecklich aussieht.
Ich denke nicht, dass du ohne diese Software-Katastrophe viel vermissen wirst.
jo - +1 ! Für mich persönlich wäre eine Vollversion von Acrobat Pro viel sinnvoller, denn leider gibts da unter Linux immer noch nichts vergleichbares mit annähernd gleichem Funktionsumfang. Leider! Sonst könnte mir Adobe auch gestohlen bleiben, gehören eh zu den schlimmsten Geldschneidern!
Schau dir mal Qoppa PDF Studio an. Ich bin sehr zufrieden damit. Es fehlt nur ein Touch-up tool, aber das soll in version 7 kommen.
Die Hersteller dieser geschlossenen Plattformen sind doch selbst schuld, wenn diese kaum Erfolg haben. Solange diese Dinger von heut auf morgen gestrichen werden, und man sich erneut ein tolles Werkzeug suchen muss werden derartige Plattformen auf Dauer keinen Erfolg haben. Egal wie die es nennen, ob Air, JavaFX, Silverlight, ... .
Irgendwie hat bisher keines dieser neuen sich durchgesetzt. Nur lernen sies trotzdem nicht, wenn MS verkündet WebGL angeblich wegen der Sicherheit nicht zu unterstützen, selbst aber sich mit etwas eigenem Windows-Only und nicht wengier Sicherheitsproblemen mit dem selben Thema versucht.
Das einzigste was hilft sind offene Standards, so lange das nicht kapiert wird, wird für Projekte auch in 100 Jahren noch C bzw. C++ vorgezogen, nicht weil es schöner ist, sondern es gibt plattformübergreifende offene Standards bzw. offene Bibliotheken.
+1
Irgendwie verdreh ich ständig Name und Betreff. Liegt aber am "Ihr Kommentar" und denk jedes mal in die erste Zeile muss der Betreff
Volle Zustimmung. Ich musste es am eigenen Leib erfahren als ich einiges an Zeit darin investiert hatte JavaFX Script zu lernen, Sun es aber nie geschafft hat eine stabile Version rauszubringen und Oracle nach anfänglichen Versprechungen die Weiterentwicklung eingestellt hat.
Sehe ich auch so. Zumal Adobe ja schon gezeigt hat, daß deren Linux Produkte schlecht sind (Flash).
Das war dann ja eine sehr kurze Lebenszeit für den ICQ-Client....
Wozu brauchte man den überhaupt? Es gibt doch schon seit ewig ICQ-fähige Instant-Messenger für Linux (Pidgin, Empathy und Co.), ganz ohne Werbung.
Gibt genug Tochter/Söhne/Brüder/Schwestern, die quengeln, weil die nur normalen Chat ermöglichen und nicht anderen Sachen.
Naja, hätten sie es mal lieber nicht in Flash/AIR geschrieben. Würde kein dickes "Backend" hinter dem ICQ-Client für Linux sein, würde ich den Client auch mal probieren. Oder anders gesagt: Das kommt davon, wenn man nicht auf die Community hört.
Nicht unbedingt. Air bis zur aktuellen Version läuft ja weiterhin unter Linux. So lange ICQ beim Linux Client nicht auf eine neuere Air Version umsteigt funktioniert alles.
Air war nicht so schlecht, es macht spass in flex zu programmieren. Leider hilft das nichts wenn die clients closed source sind. Selbst der Compiler für air ist opensource. Haben die Angst Patente zu verletzen oder dürfen die das nicht freigeben? Geld verdienen die ja bei flash mit Flash CS oder?
AdobeAir ist leider nie wirklich stabil auf meinen diversen Debian-basierenden Systemen gelaufen, war langsam und ist regelmäßig abgestürzt, bzw. eingefroren.
Trotzdem stehe ich jetzt vor der Frage, welchen Ersatz ich zukünftig für TweetDeck nehmen soll. Für mich gibt es keinen besseren Twitterclienten. Wenn man sich erst einmal an die Echtzeit-Tweets gewöhnt hat, dann bekommt man von Gwibber und Choqock Hautausschlag.
Auch das TweetDeck-Chrome- bzw. Chromium-App ist kein wirklicher Ersatz für TweetDeck unter AdobeAir...
Ich kann da nur sagen: Fuck. AdobeAir ist mir egal, aber TweetDeck würde ich schon gerne auch zukünftig nutzen...
"... dann bekommt man von Gwibber und Choqock Hautausschlag."
Nette Assoziation. Ich kenne "Gwibber" nicht, aber schon der Name klingt nach Hautausschlag.
Joa, bei AdobeAir hatte ich auch nur schlechte Erfahrungen unter Linux. Deswegen habe ich das auch nie mehr verwendet.
Gwibber gefiel mir nach einem Update nicht mehr und Choqok ist ganz nett, aber ist irgendwie sau lahm auf meinem Netbook bzw. lastet die CPU schnell aus.
Seit es WebGL gibt werden einige solcher Projekte untergehen. Das liegt einfach daran weil WebGL vom Grund auf der bessere Ansatz ist. Bei uns wird gezielt nur noch für WebGL entwickelt. Um den IE machen wir uns keine Gedanken weil er in absehbarer Zeit entweder mit einer 3D Technologie aus eigenem Hause kommt oder untergeht. Im ersten Fall kann man es nachimplementieren und im zweiten Fall hat man ein Problem weniger. Danke an Google.
Darum geht es nicht ausschließlich.
Du musst den Gesamtzusammenhang sehen:
Adobe scheint von Desktop-Linux weg in Richtung Android zu "shiften" und möchte anscheinend dafür in Zukunft seine bescheidenen Linux-Personalressourcen einsetzen.
Adobe Air für Linux wurde eingestellt,
genauso wie Adobe Reader X für Linux.
Da ist es ganz natürlich zu fragen, was demnächst aus dem "Rest" wird.
Das Hauptproblem ist, dass es einige Leute bzw. Unternehmen gibt, die sich darauf verlassen haben, dass Adobe Air für Linux länger unterstützt wird.
Außerdem ist der Hinweis auf den geringen Linux-Desktopanteil IMHO nur ein Vorwand:
Distro-Repos etwa hat man absichtlich nicht mitgezählt, z.B.:
http://archive.canonical.com/pool/partner/a/adobeair/
Wenn man das beim Adobe FlashPlayer genauso machen würde, dann wäre er eher heute als morgen Geschichte.
Denn welcher Linuxnutzer ladet sich schon den Adobe FlashPlayer direkt von der Adobe-Webseite herunter?
Ich kann Adobes Schritt durchaus nachvollziehen.
Ich versuche während meiner Urlaubszeit regelmäßig Teile meiner Arbeit auf Linux auszulagern. Und mal das eine oder andere Programm in Linux zu überführen. Irgendwann scheitert alles am hohen Konfigurationsaufwand oder weil ich in absehbarer Zeit keine Lösung finde.
Das Argument "kostenlos" ist zwar super aber dann steht man IMMER alleine da. Die Foren sind hilfetechnisch eine Katastrophe ob von Debian oder Arch oder das ehemalige Sidux. Von kostenlos kann nämlich keiner hauptberuflich beschäftigt werden. So idlen in den IRC Support Chans Leute mit Halbwissen oder solche die überhaupt nicht antworten. In Arch Linux habe ich ein schwerwiegendes Problem mit dem Fingerabdrucklesegerät gehabt das nach einer Bug Meldung fast ein Jahr gebraucht bis es erstmal confirmed wurde, geschweige denn gelöst. Vielleicht sollte ich auch mal Ubuntu probieren aber ich glaube kaum dass es besser wird.
Entweder sind die Lösungen kryptisch oder man findet überhaupt keine Antwort. Zu kryptische Lösungen gehe ich nicht an weil da die Abhängigkeiten undurchsichtig werden. Neuinstallieren mag ich auch auch nicht immer obwohl es das Problem innerhalb von einer Stunde löst. Bis ich dann alle meine Konfigurationen eingestellt habe dauert es noch ein paar Stunden.
Vernünftige Konfigurationsoberflächen gibt es nicht. Shell Scripts oder irgendwelche ini Files sind sowas von gestern. Dann muss man praktisch immer neustarten oder raus und schauen ob das es nicht irgendwelche Fehler in Log Einträgen gibt.
Ich habe schon überlegt mich mit Red Hat auseinanderzusetzen weil da immer Jemanden am Telefon habe aber wenn ich die Service Gebühr bezahle kann ich auch alle paar Jahre die MS Lizenz kaufen. Außerdem würde ich dann dieses völlig verblödete und am Nutzer vorbeigehende Konzept der Konfiguration auch noch unterstützen.
So sehen es auch andere meiner Kollegen und wie man sieht auch 95% der Softwareentwickler. Warum sollte man sich unnötig zusätzliche Probleme ins Haus schaffen wo man die Zeit für die eigene Software nutzen kann.
Früher oder später lernen die Linuxer sowieso dass eine vernünftige Bedienung ohne sich vorher etwas durchlesen zu müssen das oberste Gebot ist, wogegen der Standardspruch hier "RTFM!" ist.
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus. Sollen sie sich mit ihrem eigenen System plagen und man hat keinen Overhead und muss sich mit nichts auseinadersetzen was abseits der eigenen Arbeit ist.
Adobe sieht es nun mal nicht ein für 1% der Kundschaft eine ganze Horde von Programmierern zu beschäftigen die sich um Abhängigkeiten jedes Betriebssystems kümmern. Wenn es denn genügend Kunden geben würde, hätte man das Produkt ja nicht eingestellt. Sie sind ja keine Wohlfahrt. Sie haben angeboten Linux zu unterstüzten. Es gab nicht genügend Potential. Warum sollte man noch mehr Geld unnötig verbraten?
Lügentrollalarm
Wird gerne gesagt um der Wahrheit zu entgehen...
> Von kostenlos kann nämlich keiner hauptberuflich beschäftigt werden.
Klar geht das. Siehe Firefox, Red Hat, Android, usw usf
Ja die ein Paar.. was ist das schon... allein Apple verdient mehr als die von dir aufgezählten zusammen. Es ist einfach eine ganz andere Dimension.
Apple verkauft auch primär Hardware und keine Software.
Trotzdem ist es lustig.
A: Man kann keine Software verkaufen...
B: Doch hier sind 4 Unternehmen
A: Ja, aber die zählen nicht.
ROFL
Katastrophale Foren:
Ich habe schon häufig Problemlösungen im Web gefunden, meist über Fragen, die andere gestellt haben.
Konfigurationsoberflächen:
Fast alles läßt sich heute über ein GUI einstellen. Ich finde es gut, daß das alles über Konfigurationsdateien geht, die kann man sichern und bei Bedarf zurückspielen. Das hätte Dir helfen können, am Rande bemerkt ...
So sehen es auch andere meiner Kollegen und wie man sieht auch 95% der Softwareentwickler.
Die schauen auf den geringen Marktanteil.
Früher oder später lernen die Linuxer sowieso dass eine vernünftige Bedienung ohne sich vorher etwas durchlesen zu müssen das oberste Gebot ist
Nee, is klar. Schon mal SAP probiert? Um nur ein Beispiel zu nennen. Da braucht man selbstverständlich keine Schulungen für, iiiiist klar.
wogegen der Standardspruch hier "RTFM!" ist.
Die Antwort wird heutzutage eher gegeben, wenn jemand nicht nur nicht bereit ist, einen Blick in das Handbuch zu werfen, sondern auch noch fordernd und frech auftritt.
Aber hey, bleib doch bei Windows? Keiner zwingt Dich, Linux zu benutzen. Dann bleiben uns auch solche weinerlichen Pamphlete erspart ...
Edith:
Was den "Neustart" angeht: hättest Du ein wenig Zeit investiert, wüßtest Du, daß sich Dienste neu starten lassen (z.B. /etc/init.d/dovecot restart, um dovecot neu zu starten) und dafür kein reboot des ganzen Rechners nötig ist ... und was daran jetzt aufwendiger sein soll, als unter Windows, darfst Du mir mal ganz langsam erklären. Ich bin gespannt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Jun 2011 um 08:48.Ich kann Adobes Schritt durchaus nachvollziehen.
Ich versuche während meiner Urlaubszeit regelmäßig Teile meiner Arbeit auf Linux auszulagern. Und mal das eine oder andere Programm in Linux zu überführen. Irgendwann scheitert alles am hohen Konfigurationsaufwand oder weil ich in absehbarer Zeit keine Lösung finde.
Das Argument "kostenlos" ist zwar super aber dann steht man IMMER alleine da. Die Foren sind hilfetechnisch eine Katastrophe ob von Debian oder Arch oder das ehemalige Sidux. Von kostenlos kann nämlich keiner hauptberuflich beschäftigt werden. So idlen in den IRC Support Chans Leute mit Halbwissen oder solche die überhaupt nicht antworten. In Arch Linux habe ich ein schwerwiegendes Problem mit dem Fingerabdrucklesegerät gehabt das nach einer Bug Meldung fast ein Jahr gebraucht bis es erstmal confirmed wurde, geschweige denn gelöst. Vielleicht sollte ich auch mal Ubuntu probieren aber ich glaube kaum dass es besser wird.
Entweder sind die Lösungen kryptisch oder man findet überhaupt keine Antwort. Zu kryptische Lösungen gehe ich nicht an weil da die Abhängigkeiten undurchsichtig werden. Neuinstallieren mag ich auch auch nicht immer obwohl es das Problem innerhalb von einer Stunde löst. Bis ich dann alle meine Konfigurationen eingestellt habe dauert es noch ein paar Stunden.
Vernünftige Konfigurationsoberflächen gibt es nicht. Shell Scripts oder irgendwelche ini Files sind sowas von gestern. Dann muss man praktisch immer neustarten oder raus und schauen ob das es nicht irgendwelche Fehler in Log Einträgen gibt.
Ich habe schon überlegt mich mit Red Hat auseinanderzusetzen weil da immer Jemanden am Telefon habe aber wenn ich die Service Gebühr bezahle kann ich auch alle paar Jahre die MS Lizenz kaufen. Außerdem würde ich dann dieses völlig verblödete und am Nutzer vorbeigehende Konzept der Konfiguration auch noch unterstützen.
So sehen es auch andere meiner Kollegen und wie man sieht auch 95% der Softwareentwickler. Warum sollte man sich unnötig zusätzliche Probleme ins Haus schaffen wo man die Zeit für die eigene Software nutzen kann.
Früher oder später lernen die Linuxer sowieso dass eine vernünftige Bedienung ohne sich vorher etwas durchlesen zu müssen das oberste Gebot ist, wogegen der Standardspruch hier "RTFM!" ist.
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus. Sollen sie sich mit ihrem eigenen System plagen und man hat keinen Overhead und muss sich mit nichts auseinadersetzen was abseits der eigenen Arbeit ist.
Adobe sieht es nun mal nicht ein für 1% der Kundschaft eine ganze Horde von Programmierern zu beschäftigen die sich um Abhängigkeiten jedes Betriebssystems kümmern. Wenn es denn genügend Kunden geben würde, hätte man das Produkt ja nicht eingestellt. Sie sind ja keine Wohlfahrt. Sie haben angeboten Linux zu unterstüzten. Es gab nicht genügend Potential. Warum sollte man noch mehr Geld unnötig verbraten?
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus.
WebGL ist zur Zeit ein Sicherheitsrisiko, das sofort abgeschaltet werden muss. Selbst Microsoft sieht das so.
Firefox 5 wird übrigens mit deaktiviertem WebGL ausgeliefert.
"eine ganze Horde von Programmierern"
Es handelt sich um keine Horde. Am Adobe FlashPalyer für Linux arbeitet genau eine Person, ob in Vollzeit, oder nur in Teilzeit, ist unbekannt.
"Das Argument "kostenlos" ist zwar super aber dann steht man IMMER alleine da."
Du kannst nicht erwarten, dass Du von Community-Linuxdistributionen kostenlosen und kompetenten Support erhältst.
Du liegst schon richtig, dass Du dafür Support kaufen musst, die zur Zeit in Frage kommenden Firmen sind Novell/Suse/Attachmate und Red Hat.
Du hättest aber auch einfach ein aktuellesFedora ausprobieren können. Wäre dort der gleiche Fehler zu finden gewesen, so hätten für Dich gute Chancen bestanden, diesen vielleicht vorhandenen Fedorafehler über einen Bugreport in der Red Hat-Bugzilla von bezahlten Red Hat-Entwicklern beheben zu lassen.
Das ist nämlich im Prinzip der Hauptzweck der Fedoraexistenz: Fehler finden und beheben.
Über die RHEL-Klone wärst du dann sogar der nicht bezahlende Nutznießer des jeweiligen "Langzeitergebnisses".
Letztendlich packst Du die ganze Linuxgeschichte also etwas falsch an.
Da kommen solche Standards wie WebGL recht. So lagert man die Linux Probleme auf die Linuxer aus.
"WebGL ist zur Zeit ein Sicherheitsrisiko, das sofort abgeschaltet werden muss. Selbst Microsoft sieht das so. Firefox 5 wird übrigens mit deaktiviertem WebGL ausgeliefert."
Hier muss ich ganz klar widersprechen. Nur weil einige Grafikkartenhersteller keine ordentlichen Kühllösungen verbauen ist es kein Fehler von WebGL. Außerdem ist die eine Lücke ein reiner Implementierungsfehler der in FF 5 der heute herausgekommen ist gelöst ist.
MS versucht WebGL auszubremsen wie alle anderen Webstandards. Im Prinzip baut man aber mit Silverlight ein schlechteres WebGL + HTML5 nach. MS hatte noch nie das sagen wenn es zum Zukunftstechnologien Web geht also ist das Gewicht dieser Aussagen entsprechend gering.
"Es handelt sich um keine Horde. Am Adobe FlashPalyer für Linux arbeitet genau eine Person, ob in Vollzeit, oder nur in Teilzeit, ist unbekannt."
Wo hast du das her? Ich bezweifle stark das eine Portierung von AIR nur von einer Person gemacht wurde.
"Du kannst nicht erwarten, dass Du von Community-Linuxdistributionen kostenlosen und kompetenten Support erhältst."
Wenn sogar der Grundsupport fehlt, nämlich eine ordnetliche in sich geschlossene und durchdachte Oberfläche, dann kann keiner von mir verlangen Linux als eine Business taugliche Lösung anzusehen. Wie gesagt: Konfigurationsskripts und manpages sind keine Lösung sondern eine Linux Krankheit die immer weiter vererbt wird.
"Du liegst schon richtig, dass Du dafür Support kaufen musst, die zur Zeit in Frage kommenden Firmen sind Novell/Suse/Attachmate und Red Hat."
Im Prinzip habe ich auch kein Problem damit Geld dafür zu bezahlen.
"Du hättest aber auch einfach ein aktuelles Fedora ausprobieren können."
Kommt auch noch irgendwann.
"Wäre dort der gleiche Fehler zu finden gewesen, so hätten für Dich gute Chancen bestanden, diesen vielleicht vorhandenen Fedorafehler über einen Bugreport in der Red Hat-Bugzilla von bezahlten Red Hat-Entwicklern beheben zu lassen."
Dann werde ich wohl als nächstes Fedora ausprobieren und irgendwann mal wenn alles scheitert RHEL.
"Das ist nämlich im Prinzip der Hauptzweck der Fedoraexistenz: Fehler finden und beheben."
Wusste ich noch gar nicht. Danke
"Über die RHEL-Klone wärst du dann sogar der nicht bezahlende Nutznießer des jeweiligen "Langzeitergebnisses"."
Mir geht es nicht um billig oder kostenlos. Ich will NULL Wartung und wenn dann sehr einfache und übersichtliche Wartung.
"Letztendlich packst Du die ganze Linuxgeschichte also etwas falsch an."
Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles wenn man ein aktuelles System besitzt. Wenn ich das gleiche Erlebnis mit einem aktuellen System und einer aktuellen Linux Distri nicht habe dann ist es ein Fehler der Distri und nicht meiner. Bin ja schließlich kein Administrator und ich möchte es auch nicht werden.
"Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles wenn man ein aktuelles System besitzt."
Hier nicht, die Windows-CD gibt es nämlich gar nicht mehr. Ein typischer "Privatrechner" halt.
"Wo hast du das her? Ich bezweifle stark das eine Portierung von AIR nur von einer Person gemacht wurde."
Aus dem Adobe FlashPlayer-Blog. Ich meinte auch nicht Adobe Air, sondern den Adobe FlashPlayer.
"MS versucht WebGL auszubremsen wie alle anderen Webstandards"
Dass Microsoft auch noch andere Motive hat, mag sein.
An der momentanen Unsicherheit von WebGL ändert das aber nichts. WebGL ist zu nahe an der Grafikhardware und bei einem Treiberfehler besteht anscheinend sofortiger voller Hardwarezugriff für Schadsoftware.
Einige Lücken werden hier erwähnt:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-haelt-WebGL-fuer-zu-unsicher-1262166.html
Bezeichnend dabei ist, dass selbst Mozilla lieber WebGL in Firefox abschaltet anstatt das eigentlich Naheliegende zu tun.
Ich kenne mich in punkto WebGL aber nicht aus. Ob die Natur des Problems also alleine in lausigen Browserimplementationen begründet ist, mögen andere beurteilen.
Wie schon gesagt, Linux-Communities könne schon viel helfen, aber speziell bei Hardwareproblemen und -fehlern müssen sie meist die Waffen strecken.
Wichtig ist, dass die Bugreports dorthin gelangen, wo es auch Entwickler gibt, die in der Lage sind, diese Fehler zu beheben und in Upstream einzupflegen, damit die verbesserte, fehlerbereinigte Software allen Rezipienten, also z.B. auch Arch Linux, zur Verfügung steht.
Es nützt niemandem etwas, wenn ein Bug z.B. unter Ubuntu erkannt wird, aber dann ewig in deren Bugzilla vor sich hinschimmelt.
Den umgekehrten Fall gibt es leider auch, dass nämlich ein von Ubuntu behobener Bug, also Bugreport samt Patch, gar nicht bis zu Upstream gelangte.
Die dann kommenden Bugreports sehen dann in etwa so aus: ["Grrr, mecker, mecker"], unter [Distro X] geht das nicht, aber unter Ubuntu, da funktionierts.
"Hier nicht, die Windows-CD gibt es nämlich gar nicht mehr. Ein typischer "Privatrechner" halt."
Ob CD/DVD/Flash ... ist hier Nebensache. Zum Privatrechner: Ich meine schon oft genug geschrieben haben dass es rein kommerziell gemeint ist. Linux Privat? Da gibt es andere Technik die mich eher interessiert als Betriebssystemfeinheiten.
"Aus dem Adobe FlashPlayer-Blog. Ich meinte auch nicht Adobe Air, sondern den Adobe FlashPlayer."
Hier geht es um eine JVM vergleichbare Codemenge und nicht nur um ein Browserplugin. Das wird man meiner Meinung noch nicht einmal mit 10 Leuten schaffen.
Dass Microsoft auch noch andere Motive hat, mag sein.
"An der momentanen Unsicherheit von WebGL ändert das aber nichts. WebGL ist zu nahe an der Grafikhardware und bei einem Treiberfehler besteht anscheinend sofortiger voller Hardwarezugriff für Schadsoftware."
Vollen Hardwarezugriff gibt es bei WebGL nicht. Ist ja schließlich nicht C/C++ sondern JavaScript und Ein GLSL Parser. Dementsprechend ist es sicher. Wie schon oben geschrieben es ist einfach nur ein Implementierungsbug in FF.
"http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-haelt-WebGL-fuer-zu-unsicher-1262166.html"
Diese Meldung ist obsolet und Nonsens. Adobe macht im Prinzip das gleiche mit Flash und Microsoft mit Silverlight und Java hat auch eine OpenGL Anbindung. Diese Meldung ist reines Marketing um sich vor dem Absaufen in der Webtechnologie zu schützen. Ich verstehe nicht warum Heise aus so einem Unsinn eine Meldung macht. Der IE geht unter und Microsoft kriegt Panik und versucht sich mit aller Gewalt herauszuziehen weil sie kein Fuß in den Webtechnologien fassen. Bis Microsoft mit einer entsprehcnenden Technologie auf Direct3D Basis ankommt ist es schon fast zu spät weil WebGL eine zu hohe Dominanz hat und noch dazu auf allen anderen Browsern (Opera schon in der Beta/ Apple Safari sowieso wegen dem Unterbau und dem OS Kern) läuft bis auf dem eigenen IE. Aber da gibt es auch ein Chromeframe.
"Bezeichnend dabei ist, dass selbst Mozilla lieber WebGL in Firefox abschaltet anstatt das eigentlich Naheliegende zu tun."
Es liegt einfach daran weil WebGL im Moment als experimental eingestuft ist, mehr nicht. Ist wirklich so. Kannst mir ruhig mal glauben.
"Ich kenne mich in punkto WebGL aber nicht aus. Ob die Natur des Problems also alleine in lausigen Browserimplementationen begründet ist, mögen andere beurteilen."
Und ich arbeite schon seit mindestens einem Jahr daran und hatte zuvor eine Monatelange Technologie Erprobungsphase, also kann ich auch ein wenig einschätzen was los ist.
"Wie schon gesagt, Linux-Communities könne schon viel helfen, aber speziell bei Hardwareproblemen und -fehlern müssen sie meist die Waffen strecken."
1) Ohne Hardware geht nichts
2) Ich schreibe die ganze Zeit auch über die Grundkonfiguration über Skripts die einer GUI vorgezogen werden.
"Wichtig ist, dass die Bugreports dorthin gelangen, wo es auch Entwickler gibt, die in der Lage sind, diese Fehler zu beheben und in Upstream einzupflegen, damit die verbesserte, fehlerbereinigte Software allen Rezipienten, also z.B. auch Arch Linux, zur Verfügung steht."
Es war die Sache von Arch Linux es weiterzuleiten. Dafür gibt es ja schließlich Package Maintainer. Zumindest war mein Weg laut Arch Bug Report Vorgehen korrekt.
Eine sehr sehr interessante Ausführung zur Sicherheit von WebGL gibt es von Martin Gräßlin, der einige Ahnung in der Richtung mitbringt als KWin Entwickler:
http://blog.martin-graesslin.com/blog/2011/06/wie-sicher-ist-webgl-wirklich/
Scheint also doch mehr oder weniger eine M$ Lüge zu sein...
AlphaX2
"Wenn sogar der Grundsupport fehlt, nämlich eine ordnetliche in sich geschlossene und durchdachte Oberfläche, dann kann keiner von mir verlangen Linux als eine Business taugliche Lösung anzusehen. Wie gesagt: Konfigurationsskripts und manpages sind keine Lösung sondern eine Linux Krankheit die immer weiter vererbt wird."
Ähm, warum hast du eigentlich Debian und Arch probiert, das sind Basteldistries wo du dir deine (deinen Wünschen entsprechende) in sich geschlossene Oberfläche selbst zusammenbasteln musst. Ein Ubuntu/openSuse/Fedora/whatever ist da schon in sich geschlossener.
Der Rest von dem Zitat ist ziemlicher Murks, sorry. Business-tauglich und für dich tauglich ist (zum Glück) nicht dasselbe. Konfigurationsskripts, Konfigdateien und manpages sind keine Krankheit sondern ein Grundkonzept von Unix/Linux. Mag sein dass es nicht jeder versteht, aber es versteht auch nicht jeder die Einspritzelektronik seines Autos. Aber aus unerfindlichen Gründen ist es beim PC ja völlig absurd eine professionelle Werkstatt aufzusuchen, sondern jeder "Depp" muss alles auch selbst können müssen.
Welches OS hat eigentlich eine "in sich geschlossene" GUI, in der man niemals nie irgendwelche Textdateien/Registrie/about:config/o.ä. bearbeiten muss? Mir fallen da nur Handys ein, also eine kastrierte GUI mit der man eben nur definierte Aufgaben erledigen kann. Wenn du das magst, nimm Gnome 3.
"Ähm, warum hast du eigentlich Debian und Arch probiert, das sind Basteldistries wo du dir deine (deinen Wünschen entsprechende) in sich geschlossene Oberfläche selbst zusammenbasteln musst. Ein Ubuntu/openSuse/Fedora/whatever ist da schon in sich geschlossener."
Schon recht. Ich hatte noch keine Erfahrung gehabt und musste irgendwo anfangen. Debian ist nun mal die größte und bekannteste Distri und ich hatte mir erhofft dort das durchdachteste System zu finden. Die anderen Distris kommen alle noch irgendwann dran.
"Business-tauglich und für dich tauglich ist (zum Glück) nicht dasselbe."
Vielleicht hier im Forum. Denk daran dass das hier eine Subkultur ist. Wenn man das Einkaufspotential der Linux Käufer und Windows/Apple Käufer ansieht dann sieht es nämlich ganz anders aus. Es hat schon seine Gründe dass für Windows/Apple wesentlich mehr kommerzielle Software geschrieben wird. Egal wie die Ausreden der Linuxer sind. Es ist und bleibt eine Tatsache. Ich mag ja Linux und deswegen freue ich mich über Standards wie WebGL die es pushen. Aber das Konfigurationskonzept ist einfach untauglich und eher an Programmierer mit Erfahrung gerichtet anstatt für die Masse die auch Geld in die Forschungskassen spült.
"Konfigurationsskripts, Konfigdateien und manpages sind keine Krankheit sondern ein Grundkonzept von Unix/Linux."
Und hier ist das Problem und die Unbelehrbarkeit und auch der Grund warum Linux immer noch ein Nischendasein bei den Nutzern führt. Von euch lässt sich nämlich keiner etwas sagen. Egal wie viele Argumente man bringt. Diese Art von Administration entbehrt jeglicher Grundlage. Man muss für jedes Programm eine eigene Syntax lernen. Allein das ist schon absurd. Dann gibt es keine Live Fehlermeldung dass ein Key/Value Paar nicht stimmt. Dann muss noch der Pfad der Konfigurationsdatei bekannt sein. Die Manpages sind absolut grottenschlecht. Dabei bin ich schon kein DAU. Wie Scott Meyer schon schreibt sollte eine Schnittstelle so gestaltet werden dass sie möglichst nicht falsch bedient werden kann. Das ist hier alles andere der Fall von daher ist alleine schon das Konzept völliger Humbug aus dem letzten Jahrhundert. Da war das vielleicht noch ok als man nicht besser wüsste oder Platz gespart hat oder sonst was. Heute weiß man dass eine gute Oberfläche ein Verkaufswunder sein kann und damit gleich die Forschung der nächsten Jahre finanziert weil der Nutzer solche Gängelung nicht mehr hinnimmt. Für irgendwelche Forenfreaks ist es ok sich stundenlang mit Startparameter ausprobieren zu beschäftigen. Für 95% aller Nutzer wird es eine Deinstallation heissen und damit kein Geld.
"Mag sein dass es nicht jeder versteht, aber es versteht auch nicht jeder die Einspritzelektronik seines Autos."
Eine gute Software erklärt sich selber und beugt falscher Benutzung vor. Dass es geht zeigen viele Produkte die sich gut verkaufen weil sie einfach durchdacht sind.
"Aber aus unerfindlichen Gründen ist es beim PC ja völlig absurd eine professionelle Werkstatt aufzusuchen, sondern jeder "Depp" muss alles auch selbst können müssen."
Der Depp ist zu 90% der Programmierer weil er einfach darauf loshackt ohne zu planen und irgendwan durch mehrere Iteratioinen erhofft ein gutes Programm zu präsentieren. Wenn NASA so vorgegangen wäre, dann hätte kein einziges Shuttle gestartet. Über Software Management in der NASA gibt es übrigens schöne Artikel. Warum sollte man für einfache OS Konfigurationen einen Profi brauchen? Es entbehrt jeder Logik. Wenn ich schon einen Profi bezahlen muss dann kaufe ich mir lieber ein OS das ich einfach konfigurieren kann und unterstütze diesen Bockmist nicht.
"Welches OS hat eigentlich eine "in sich geschlossene" GUI, in der man niemals nie irgendwelche Textdateien/Registrie/about:config/o.ä. bearbeiten muss?"
Bei Windows 7 habe ich es für das System schon seit Ewigkeiten nicht gebraucht. Vielleicht für ENV Variablen und den TMP Pfad aber das hätte ich bei Linux auch hin gekriegt.
"Mir fallen da nur Handys ein, also eine kastrierte GUI mit der man eben nur definierte Aufgaben erledigen kann. Wenn du das magst, nimm Gnome 3."
Warum sollte gut konfigurierbare Software kastriert sein? Man kann doch die gleichen Einstellungen tätigen nur mit durchdachten Schlüsselwörtern und Assistenten. Damit man nicht alles auswendig lernen muss.
Im Prinzip kann man einfach eine Regel aufstellen. Alles was in Linux Foren verteufelt wird (z.B. Apple/iPad/iPhone/Windows) wird ein Erfolg. Denkt mal nach warum das wohl so ist.
"Diese Art von Administration entbehrt jeglicher Grundlage. Man muss für jedes Programm eine eigene Syntax lernen. Allein das ist schon absurd."
Eben nicht! Bei jeder neuen Windows-Version muss ich gucken wo sich die Einstellungen jetzt in der Systemsteuerung versteckt haben. Bei unixoiden Systemen finde ich sie auch nach 20 Jahren noch in /etc/programmname.conf. Und abgesehen davon sind das administrative Einstellungen, die Einstellungen die ein normaler Nutzer bei normaler Nutzung braucht findet er in der GUI seines Desktop-Environments. Bei Arch und Debian nicht unbedingt, aber das hatten wir ja schon.
"Dann gibt es keine Live Fehlermeldung dass ein Key/Value Paar nicht stimmt."
Beim reload/restart des Dienstes gibts sofort eine Meldung, während man bei Windows nach einer Registry-Änderung null Feedback bekommt und wenn irgendetwas nicht geht im Eventlog suchen muss. Wie gesagt für administrative Änderungen, für das Einstellen des Hintergrundbildes nicht.
"Das ist hier alles andere der Fall von daher ist alleine schon das Konzept völliger Humbug aus dem letzten Jahrhundert."
Völliger Humbug ist es nicht, aus dem vorletzten jahrhundert schon. Was gut ist hält sich halt lange, andere Bedienkonzepte wurden in derselben Zeit mehrmals weggeworfen und komplett neu entwickelt. Warum wohl?
"..weil der Nutzer solche Gängelung nicht mehr hinnimmt."
Weil er sich lieber anderweitig gängeln lässt.
"Für 95% aller Nutzer wird es eine Deinstallation heissen und damit kein Geld."
Zum Glück sind viele Derivate kostenlos, da spielen kommerzielle Interessen keine Rolle. Und trotzdem gibt es sie, mit stetigem Wachstum. Klar ist der Anteil gering und das Wachstum nicht mit dem eines iPhone vergleichbar, aber irgendwo auch stabil. Ich weiß nicht ob es Apple in 10 Jahren noch gibt, bei Linux bin ich mir sicher.
"Eine gute Software erklärt sich selber und beugt falscher Benutzung vor. Dass es geht zeigen viele Produkte die sich gut verkaufen weil sie einfach durchdacht sind."
Vorbeugen ist o.k. verhindern kann man es nie. Und so etwas kann man nie ohne Kastration hinbekommen. Siehe z.B. Apple-Produkte, man kann lange nicht soviel machen wie z.B. bei Windows, und es wird nur ein Bruchteil der Hardware untertsützt die ein Win unterstützen muss, darum ist die Bedienung besser und das Produkt insgesamt stabiler. Zugegeben haben die Apple-Jungs sich auch etwas bei der GUI und beim UI-Konzept gedacht, aber sie konnten es sich auch leisten mit alten Sachen zu brechen. Windows hat dasselbe versucht, und die Nutzer meckern bei jeder Änderung und nutzen zu einem beachtlichen Teil immernoch XP.
" Es entbehrt jeder Logik. Wenn ich schon einen Profi bezahlen muss dann kaufe ich mir lieber ein OS das ich einfach konfigurieren kann und unterstütze diesen Bockmist nicht."
Gerade du als Entwickler solltest wissen, dass das eben nicht jeder Logik entbehrt. Ein normaler Benutzer kann diverse Zusammenhänge und Hintergründe gar nicht wissen, und demzufolge auch nicht konfigurieren. I.d.R. klappts trotzdem einigermaßen, aber wenn man sich IT-lastige Foren anguckt (unabhängig vom OS) dann läufts auch oft genug gegen die Wand. Der Normalfall ist dann, dass man auf sein OS schimpft, und ein paar Stunden damit verbringt irgendwelche Vorschläge die man in Foren erhält umzusetzen. Wenn man Glück hat gehts irgendwann, vielleicht geht irgendwann aber auch gar nichts mehr. Dann wird halt neuinstalliert.
Der Vergleich mit einem Auto hinkt an der Stelle, weil ein Auto mehr Geld kostet und Sicherheit eine wichigere Rolle spielt, aber prinzipiell könnte man genauso auch beim Auto rangehen.
Wenn ich auf den PC angewiesen bin, kann ich so aber nicht an die Sache rangehen, spätestens wenn der PC mein Arbeitsmittel ist, brauch ich jmd. in der Hinterhand den ich dafür bezahle dass er mir garantiert, dass mein PC 99% im Jahr funktioniert. Ich bin wie gesagt Administrator, aber ich würde auch kein System (mehr) administrieren wo nicht Supportverträge für Hard- und Software existieren.
"Warum sollte gut konfigurierbare Software kastriert sein? Man kann doch die gleichen Einstellungen tätigen nur mit durchdachten Schlüsselwörtern und Assistenten. Damit man nicht alles auswendig lernen muss." Je nach Komplexität der Software und der Tiefe in die ein Anwender bei der Konfiguration einsteigen will, gehts irgendwann nicht mehr. Firefox z.B. lässt einiges auch nur per about:config zu, normal brauch man das sicher nicht, aber wenns gar nicht möglich wär, würde auch ein Stück an Freiheit fehlen. Und das alles was sich dort einstellen lässt kann man nicht in den Konfigdialog stecken.
"Alles was in Linux Foren verteufelt wird (z.B. Apple/iPad/iPhone/Windows) wird ein Erfolg. Denkt mal nach warum das wohl so ist." Ich behaupte nicht das Linux massentauglich ist. In einem Porsche-Forum wird bestimmt auch jeder Kombi verteufelt, kann man daraus ableiten was das bessere Auto ist?
"Eben nicht! Bei jeder neuen Windows-Version muss ich gucken wo sich die Einstellungen jetzt in der Systemsteuerung versteckt haben. Bei unixoiden Systemen finde ich sie auch nach 20 Jahren noch in /etc/programmname.conf."
Einstellungen für den Fingerabdruckleser waren irgendwo quer durch das System versteckt. Stichwort PAM. Windows: Systemsteuerung: Biometric Devices. Aber Arch Linux ist auch eine Sache für sich wie ich jetzt festgestellt habe. Was man so alles unter KISS verstehen kann ist mir schleierhaft.
"Und abgesehen davon sind das administrative Einstellungen, die Einstellungen die ein normaler Nutzer bei normaler Nutzung braucht findet er in der GUI seines Desktop-Environments. Bei Arch und Debian nicht unbedingt, aber das hatten wir ja schon."
Schön wäre es. Adminstrative Einstellungen interessieren mich nicht. Ich wollte eigentlich nur nutzen und kam nicht drum herum alles mögliche über Konfig Dateien anpassen zu müssen.
"Beim reload/restart des Dienstes gibts sofort eine Meldung,"
schön wärs.
"während man bei Windows nach einer Registry-Änderung null Feedback bekommt und wenn irgendetwas nicht geht im Eventlog suchen muss."
Du sagst es doch selber dass es ein Eventlog gibt. Außerdem wusste ich nicht wann ich das letzte mal Registries bearbeiten musste.
"Wie gesagt für administrative Änderungen, für das Einstellen des Hintergrundbildes nicht."
Das wird gerne behauptet. Ist aber im Prinzip nur kaschieren des eigenen Problems.
Völliger Humbug ist es nicht, aus dem vorletzten jahrhundert schon. Was gut ist hält sich halt lange, andere Bedienkonzepte wurden in derselben Zeit mehrmals weggeworfen und komplett neu entwickelt. Warum wohl?
Na weil es wohl nicht benutzerfreundlich war?
"Weil er sich lieber anderweitig gängeln lässt."
z.B. ?
"Zum Glück sind viele Derivate kostenlos, da spielen kommerzielle Interessen keine Rolle."
Deswegen auch nicht Business tauglich.
"Und trotzdem gibt es sie, mit stetigem Wachstum."
Was wächst ständig? Ubuntu weil es sich diesem Problem angenommen hat. Android weil es auch ohne die Console auskommt. Apple weil es komplett auf Benutzerfruendlichkeit setzt. Alles andere bleibt stabil. Von Wachstum keine Spur.
"Klar ist der Anteil gering und das Wachstum nicht mit dem eines iPhone vergleichbar,"
Wäre aber möglich wenn man nachdenkt was man falsch macht und nachbessert. Informatiker waren aber schon immer Beratungsresistent.
"Ich weiß nicht ob es Apple in 10 Jahren noch gibt,"
An deiner und an meiner Stelle wäre ich für jede Firma froh die eine Marktdominanz aufbricht. Bei Apple kann man sich sehr sicher sein dass sie noch lange mitmischen werden.
"Und so etwas kann man nie ohne Kastration hinbekommen."
Meine Software lässt sich über eine GUI genau so und ohne Einschränkungen konfigurieren. Mann muss nur ein modellieren und herumprobieren und nicht drauflos hacken. Außerdem gibt es genügend Beispiele für gut durchdachte Software.
"Siehe z.B. Apple-Produkte, man kann lange nicht soviel machen wie z.B. bei Windows"
z.B. ?
"und es wird nur ein Bruchteil der Hardware untertsützt die ein Win unterstützen muss,"
sie lässt sich auch nicht installieren. Ist wahrscheinlich auch kein so schlechtes Konzept. Manche Hardware gehört auch nicht genutzt. Es macht einfach keinen Sinn für Windows 7 noch einen 386 DX2 mit 16MHZ und 32MB RAM zu unterstützen. Diesen Code kann man rausschmeissen und hat damit weniger Wartungsaufwand.
"Zugegeben haben die Apple-Jungs sich auch etwas bei der GUI und beim UI-Konzept gedacht, aber sie konnten es sich auch leisten mit alten Sachen zu brechen."
Der Linux Kernel macht sowas doch regelmäßig und es ist ok so. Alte Hardware gehört einfach raus. Sobald der Hersteller sich nicht mehr drum kümmert sollte man auch keine Power aufwenden die Treiber irgendwie doch noch zusammenzufrickeln. Genau so soll es der Rest auch machen. Gnome 3 hat einen wichtigen Schritt gemacht und wird damit erfolgreich. Warum? Weil es die Linuxer verteufeln
"Windows hat dasselbe versucht, und die Nutzer meckern bei jeder Änderung und nutzen zu einem beachtlichen Teil immernoch XP."
Dann bist du nicht aktuell. Windows 7 ist mit Abstand das meistgenutzte System. Windows XP nutzt schon kaum einer. Die 1% Hardliner interessiert keiner.
"Gerade du als Entwickler solltest wissen, dass das eben nicht jeder Logik entbehrt. Ein normaler Benutzer kann diverse Zusammenhänge und Hintergründe gar nicht wissen, und demzufolge auch nicht konfigurieren."
Man kann für alles eine logische Bezeichnung finden. Meistens genügt ein Hinweis (Standardeinstellung) und ein Tooltip warum das standard ist. Außerdem sollte sich ein Programm selbst optimal konfigurieren können, so sind die Fortgeschrittenen Einstellungen nur was für Fehlersuchende. Der Rest wie "Farbe/Schriftart" kann man dem Nutzer überlassen.
"Wenn ich auf den PC angewiesen bin, kann ich so aber nicht an die Sache rangehen, spätestens wenn der PC mein Arbeitsmittel ist, brauch ich jmd. in der Hinterhand den ich dafür bezahle dass er mir garantiert, dass mein PC 99% im Jahr funktioniert. Ich bin wie gesagt Administrator, aber ich würde auch kein System (mehr) administrieren wo nicht Supportverträge für Hard- und Software existieren."
Bleiben wir beim Thema. Es ging um Konfiguration mit einer GUI statt INI Files.
"Je nach Komplexität der Software und der Tiefe in die ein Anwender bei der Konfiguration einsteigen will, gehts irgendwann nicht mehr. Firefox z.B. lässt einiges auch nur per about:config zu, normal brauch man das sicher nicht, aber wenns gar nicht möglich wär, würde auch ein Stück an Freiheit fehlen. Und das alles was sich dort einstellen lässt kann man nicht in den Konfigdialog stecken."
Wie gesagt. Firefox ist ein gut durchdachtes Programm. So ähnlich sollten alle Programme funktionieren.
"Ich behaupte nicht das Linux massentauglich ist. In einem Porsche-Forum wird bestimmt auch jeder Kombi verteufelt, kann man daraus ableiten was das bessere Auto ist?"
Mit Porsche/Kombi degradierst du Linux aber ganz schön. So weit würde ich nicht gehen. Linux ist ein Porsche den man selber zusammenschrauben muss
Wie wir beide schon übereinstimmend festgestellt haben, waren Arch und Debian eine schlechte Wahl. Auth per Fingerabdruckscannern wird von aktuellen benutzerfreundlichen Distries ohne Zutun eingerichtet. Zum KISS-Prinzip:
https://wiki.archlinux.de/title/KISS-Prinzip
Insbesondere die letzten beiden Absätze hätten dich davon abhalten sollen Arch zu probieren.
"während man bei Windows nach einer Registry-Änderung null Feedback bekommt und wenn irgendetwas nicht geht im Eventlog suchen muss."
Du sagst es doch selber dass es ein Eventlog gibt. Außerdem wusste ich nicht wann ich das letzte mal Registries bearbeiten musste.
Eventlog = /var/log/messages, aber beim Restart bekommt i.d.R. direkt auf der Konsole eine Meldung.
Ich weiß auch nicht, wann ich bei meinem privaten Desktop-Linux zuletzt eine Konfigdatei per Hand bearbeitet hab. Man muss es normal auch nicht.
"Das wird gerne behauptet. Ist aber im Prinzip nur kaschieren des eigenen Problems."
Was für ein Problem? Mein eigenes Problem ist, dass wir uns hier beginnen im Kreis zu drehen. Du sprichst davon, dass das Editieren von Konfigdateien furchtbar ist, dein Problem dabei ist aber dass du eine Distrie ausprobiert hast, bei der es zum Prinzip gehört. Und es für administrative Sachen wie z.B. Linux-Server auch noch in 20 Jahren zum Prinzip gehören wird, weils effektiv ist. Für eine massentaugliche GUI ist es nicht gedacht, aber das behauptet auch keiner.
"Deswegen auch nicht Business tauglich."
Dafür gibts kommerzielle Derivate wie SLES/RHEL/usw. Worum gehts hier gerade eigentlich?
"Was wächst ständig? Ubuntu weil es sich diesem Problem angenommen hat. Android weil es auch ohne die Console auskommt. Apple weil es komplett auf Benutzerfruendlichkeit setzt. Alles andere bleibt stabil. Von Wachstum keine Spur."
Ich meinte die Verbreitung von Linux im Allgemeinen, ja insbes. auch durch Ubuntu, nicht durch Arch, Gentoo oder Debian. Du hast es doch so mit Statistiken, auf wieviel Prozent der Android-Geräten wurde die Console (a.k.a. Rootshell) nachgerüstet?
"Wäre aber möglich wenn man nachdenkt was man falsch macht und nachbessert. Informatiker waren aber schon immer Beratungsresistent."
Es setzt sich das durch was gewünscht ist, und was auch von irgendjemand programmiert wird, so ist das Prinzip freier Software. Siehe insbes. Unity oder Gnome3. Solange ich die freie Wahl habe, z.B. von Gnome3 zu XFCE zu wechseln ist das auch kein Problem für mich.
"An deiner und an meiner Stelle wäre ich für jede Firma froh die eine Marktdominanz aufbricht. Bei Apple kann man sich sehr sicher sein dass sie noch lange mitmischen werden."
Ich finds auch gut und hab nichts gegen Apple (außer dass mir deren Produkte und Image nicht gefallen), aber eine Firma kann vom Markt verschwinden, ein freies OS nicht bzw. ist es wesentlich unwahrscheinlicher.
"Meine Software lässt sich über eine GUI genau so und ohne Einschränkungen konfigurieren."
Damit daraus eine Aussage wird, müsstest du schon sagen was deine Software ungefähr ist, und was man überhaupt einstellen kann. Aber -->
>> .. nur per about:config zu, normal brauch man das sicher nicht, aber wenns gar nicht möglich wär, würde auch ein Stück an Freiheit fehlen. Und das alles was sich dort einstellen lässt kann man nicht in den Konfigdialog stecken."
> Wie gesagt. Firefox ist ein gut durchdachtes Programm. So ähnlich sollten alle Programme funktionieren.
<-- offenbar findest du ja auch, dass ab einer gewissen Menge von Konfigoptionen eine "kryptische" Konfigurationsmöglichkeit ok ist. Dann sind wir uns ja einig.
"Mann muss nur ein modellieren und herumprobieren und nicht drauflos hacken."
Da stimm ich dir zu, aber bis das zum Grundprinzip der Softwareentwicklung gehört, werden noch ein paar Jahre verstreichen.
"Manche Hardware gehört auch nicht genutzt. Es macht einfach keinen Sinn für Windows 7 noch einen 386 DX2 mit 16MHZ und 32MB RAM zu unterstützen. Diesen Code kann man rausschmeissen und hat damit weniger Wartungsaufwand."
Apple kann das, weil es i.d.R. Soft- und Hardware gebündelt verkauft, MS kanns bei Windows nur begrenzt, aber Win7 läuft auf dem 386er schon alleine wegen dem Ram nicht.
"Der Linux Kernel macht sowas doch regelmäßig und es ist ok so. Alte Hardware gehört einfach raus. Sobald der Hersteller sich nicht mehr drum kümmert sollte man auch keine Power aufwenden die Treiber irgendwie doch noch zusammenzufrickeln."
Der Linux-Kernel macht das nur sehr selten und die wenigsten Treiber sind vom Hersteller geschrieben oder supported. Ich habs nicht probiert, aber ich bin mir sicher ich kann einen aktuellen Kernel auch auf einem 386er zum Laufen bringen. Zwar ohne GUI, aber wer braucht die schon..
"Dann bist du nicht aktuell. Windows 7 ist mit Abstand das meistgenutzte System. Windows XP nutzt schon kaum einer. Die 1% Hardliner interessiert keiner."
Quelle? Die 1% dürften schon allein die Arbeitsplätze unserer Firma ausmachen.
"Man kann für alles eine logische Bezeichnung finden. Meistens genügt ein Hinweis (Standardeinstellung) und ein Tooltip warum das standard ist."
Hmm, Konfigfiles in /etc erfüllen genau diese Kriterien. Nur ohne Gui.
"Außerdem sollte sich ein Programm selbst optimal konfigurieren können,
Wenn die Umgebung in der es ausgeführt wird, und die Nutzung des Programms sowohl vorhersehbar als auch eindeutig sind. Sonst sind es Mittelwerte die eben für den eigenen Anwendungsfall nicht die optimalsten sind.
"Bleiben wir beim Thema. Es ging um Konfiguration mit einer GUI statt INI Files."
Das Thema haben wir doch erledigt. INI-Files sind übrigens etwas aus der Windows-Welt. :-)
Ich bin aber immernoch der Meinung dass ein normaler User die Komplexität eines Rechners nicht begreifen kann, und deshalb Wartung durch Profis so normal wie beim Auto sein sollte.
"Linux ist ein Porsche den man selber zusammenschrauben muss"
den man selbst zusammenschrauben kann wenn man will, und sogar anders als der Hersteller es vorgesehen hat. Andere OS bieten solche Freiheiten nicht.
Danke für diesen Kommentar !!
Das waren Gründe für mich im Desktop-Bereich vor einigen Jahren von GNU/Linux zu verabschieden.
Weitere sind:
* fehlende Langzeitstabilität unter KDE (Gnome/Windowmanager sind für mich keine ausreichenden Desktop-Umgebungen)
* fehlende Api-Stabilität (ClosedSource-Programme: VMware und Co)
* schwieriges updaten einzelner Anwendungs-Programme, bei einem stabil laufenden Desktop.
Das Konfigurations-Thema hätte man vor Jahren schon angehen können:
http://www.libelektra.org/
Aber offensichtlich ist sowas unerwünscht.
Gruß
Andre
Deine Alternative lautet heute?
"Mir geht es nicht um billig oder kostenlos. Ich will NULL Wartung und wenn dann sehr einfache und übersichtliche Wartung."
Null Wartung ist auf der PC-Plattform absurd. Das hast du mit keinem Betriebssystem sondern nur mit dedizierten speziell angepassten Geschichten. Also z.B. ein Kiosk-PC der im Rathaus steht und nichts weiter tut als die Webseite der Stadt anzuzeigen. Ungefähr 95% der PC-Besitzer wollen aber nicht nur mehr sondern möglichst alles mit ihrem PC machen, und wenn Firefox 5 draussen ist muss der binnen 5 Minuten auf dem PC laufen. Das ist alleine schon Wartung, aber damit das ganze auch eine Weile funktioniert sprich Firefox 6 auch auf dem System läuft muss dieses regelmäßig gewartet werden, und sei es nur mit Updates versorgt sein.
"Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles" Wenn das so wäre, würde ich nicht schon seit >10 Jahren Linux benutzen. Ich bin zwar Administrator aber privat bin ich gerne auch mal faul, und deswegen benutze ich Linux, weil mir unter Windows der Administrationsaufwand schlicht zu hoch ist.
Du hast die Linuxgeschichte falsch angepackt, weil du die falschen Distries getestet hast. Debian und Arch haben nicht solche Leute wie dich als Zielgruppe, dafür gibts wie im anderen kommentar schon genannt wesentlich geignetere Alternativen.
"Null Wartung ist auf der PC-Plattform absurd."
Sind wir mal nicht kleinlich...
"Ungefähr 95% der PC-Besitzer wollen aber nicht nur mehr sondern möglichst alles mit ihrem PC machen, und wenn Firefox 5 draussen ist muss der binnen 5 Minuten auf dem PC laufen."
Dafür muss man insgesamt 2 mal klicken. Wenn man eine Woche wartet oder nichts vom neuen FF weiß dann gibt es eine Frage vom FF selber. Wird auch wahrscheinlich bei Linux so sein. FF ist aber auch ein eher gut durchdachtes Programm. Sie müssen auch Kundenorientiert arbeiten sonst wars das mit der Mozilla Foundation.
"Das ist alleine schon Wartung, aber damit das ganze auch eine Weile funktioniert sprich Firefox 6 auch auf dem System läuft muss dieses regelmäßig gewartet werden, und sei es nur mit Updates versorgt sein."
FF ist hier wirklich ein schlechtes Beispiel weil es nahezu keine Wartung braucht
Selbst das Windows selber hat auto Update. Das einzige was nötig ist, ist hin und wieder ein Neustart.
""Sehe ich anders. Ich lege die Windows CD rein und danach funktioniert alles" Wenn das so wäre, würde ich nicht schon seit >10 Jahren Linux benutzen. Ich bin zwar Administrator aber privat bin ich gerne auch mal faul, und deswegen benutze ich Linux, weil mir unter Windows der Administrationsaufwand schlicht zu hoch ist."
Ich besitze acht Computer und habe einen Verwaltungsaufwand unter einer Stunde im Monat.
"Du hast die Linuxgeschichte falsch angepackt, weil du die falschen Distries getestet hast. Debian und Arch haben nicht solche Leute wie dich als Zielgruppe, dafür gibts wie im anderen kommentar schon genannt wesentlich geignetere Alternativen."
Wie schon gesagt: "Alle anderen kommen noch". Ich wusste es besser nicht und ich habe es ja nicht aufgegeben. Mit der Zeit kommt auch die Erfahrung. Dennoch ist die Konfiguration mit INI nur eine Sache für Profis und nicht für Nutzer.
"FF ist hier wirklich ein schlechtes Beispiel weil es nahezu keine Wartung braucht"
Ich meine auch nicht die Wartung des Programms selbst, sondern die des zugrundeliegenden Systems. FF6 läuft sicher nicht mehr auf Windows 2000, also ist irgendwo Wartung nötig. Ok, schlechtes Beispiel, da Win2000 auch schon etwas angestaubt ist, aber der Grundsatz sollte klar sein. Neue Anwendung setzt auch halbwegs aktuelles OS voraus, sprich man muss dieses Warten. Von Virenscannern u.ä. mal abgesehen die man auch warten muss, und sei es nur die Lizenzverlängerung, oder eine neuinstallation da die Free-Version kein Update von X nach Y erlaubt. Kurzgesagt: Ein Windows ist nicht wartungsfrei, man ist aber so daran gewöhnt, dass man es kaum wahrnimmt.
"Ich besitze acht Computer und habe einen Verwaltungsaufwand unter einer Stunde im Monat."
)
Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube wir verstehen unter Wartung etwas anderes. Wenn ich den Updatedialog eines Programmes (z.B. Java) aufpoppen sehe und danach dreimal für das Update auf weiter klicke, ist das Wartung. Ein OS-Update der mich zu einem Neustart auffordert genauso. Ich muss nicht danebensitzen und zugucken, aber es ist Zeit die ich nicht oder nur beschränkt am Rechner nutzen kann. Da kommt im Monat mind. pro Gerät eine Stunde zusammen, wahrscheinlich aber mehr.
Auf Arbeit sitze ich an einem Windows-PC und muss den nur anschalten, meine Programme nutzen und wieder ausmachen. Da erledigen die Admins diese ganzen Wartungssachen und ich muss mich um nichts kümmern. Dafür kann ich aber auch nicht alles am PC machen/einstellen. (So ist zumindestens die Theorie seitens meines Arbeitgebers
"Wie schon gesagt: "Alle anderen kommen noch". Ich wusste es besser nicht und ich habe es ja nicht aufgegeben."
Schonmal eine schöne Einstellung. Ich würde dir am ehesten den freien Sprößling einer kommerziellen Distrie empfehlen, z.B. openSUSE oder Fedora. Aber Ubuntu ist sicher auch nicht schlecht, und das blutjunge Mageia macht auch einen guten Eindruck.
Ich meine auch nicht die Wartung des Programms selbst, sondern die des zugrundeliegenden Systems. FF6 läuft sicher nicht mehr auf Windows 2000, also ist irgendwo Wartung nötig. Ok, schlechtes Beispiel, da Win2000 auch schon etwas angestaubt ist, aber der Grundsatz sollte klar sein.
WIN 2000 ist ein sehr schlechtes Beispiel. Mir tun die Administratoren leid die zwischen mehreren Windows Revisionen springen müssen.
"Neue Anwendung setzt auch halbwegs aktuelles OS voraus,"
Wer ein altes OS verwendet auf den sollte man als Entwickler keine Rücksicht nehmen. Damit setzt man wirklich auf das falsche Pferd. Man setzt Manpower für 5% der Kundschaft ein. Dieses Geld gehört in die Forschung. Mozilla hat es erkannt. Deswegen gibt es auch ab sofort keine Version 4.0.1.1.2.3.102. Änderungen werden agil eingepflegt. So müssen Diejenigen die den Fortschritt voranbringen und frühzeitig aktualisieren, nämlich 95% der Nutzer nicht auf die 5% warten die sowieso nur meckern weil es auf ihrem Athlon 1800+ nicht läuft und XP seitdem abstürzt.
"sprich man muss dieses Warten."
Geht doch mittlerweile bei jedem OS fast automatisch. Bei Debian war es sogar sehr bequem.
"Von Virenscannern u.ä. mal abgesehen die man auch warten muss, und sei es nur die Lizenzverlängerung, oder eine neuinstallation da die Free-Version kein Update von X nach Y erlaubt."
Meinen Virenscanner sehe ich nicht. Er aktualisiert sich selber. Free interessiert keinen.
"Kurzgesagt: Ein Windows ist nicht wartungsfrei, man ist aber so daran gewöhnt, dass man es kaum wahrnimmt."
Nein, das wäre ja schlimm. Ein Feierabendupdate ist keine Wartung. Ich schalte den Bildschirm aus und gehe nach Hause. Den Rest des Tages arbeite ich. Wie ich schonmal geschrieben habe. Bei 8 Rechnern nicht mal eine Stunde im Monat.
"Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube wir verstehen unter Wartung etwas anderes. Wenn ich den Updatedialog eines Programmes (z.B. Java) aufpoppen sehe und danach dreimal für das Update auf weiter klicke, ist das Wartung."
Du sagst es doch selber 3 mal klicken. Das mache ich sicherlich nicht während der Arbeit wo ich in Gefahr laufe meinen Computer einen Arbeitstag lang lahmzulegen sondern schön kurz vor Feierabend. Wenn etwas schiefgeht, lasse ich über Nacht einen Restore laufen und kann am nächsten Tag alles normal nutzen.
Windows Update -> Automatisch
Virenscanner -> Automatisch
MATLAB -> 1 mal im Jahr
Mathematica -> 1 mal im Jahr
Visual Studio/MS Office -> 1 mal in 2 Jahren Major. Dazwischen alles Windows Update
Treiber,ZIP,... -> Bei Neuinstallation
"Ein OS-Update der mich zu einem Neustart auffordert genauso."
Nach Feierabend aktualisiert er beim Herunterfahren.
"Ich muss nicht danebensitzen und zugucken, aber es ist Zeit die ich nicht oder nur beschränkt am Rechner nutzen kann. Da kommt im Monat mind. pro Gerät eine Stunde zusammen, wahrscheinlich aber mehr."
Um Gottes Willen. Wer sitzt neben dem Rechner und schaut auf das Windows Update?
"Auf Arbeit sitze ich an einem Windows-PC und muss den nur anschalten, meine Programme nutzen und wieder ausmachen."
Mach ich nicht anders. Ich glaube auch nicht dass es anders geht ohne das man früher oder später insolvent ist.
"Da erledigen die Admins diese ganzen Wartungssachen und ich muss mich um nichts kümmern. Dafür kann ich aber auch nicht alles am PC machen/einstellen."
Ist vielleicht auch besser so
Mit Google-Chrome das ja Flash gleich ausliefert muss ich es nicht mehr von Hand installieren. Die Problematik die du aber beschreibst das Adobe die Downloadanzahl von ihrer webseite nimmt bleibt damit aber bestehen. Aber das gilt letztendlich genauso für Windows.
"Woohooo." *gähn*
Naja solange Adobe eine Integration von Air in die Apps selber möglich macht ist es sicher nicht ganz so schlimm, selbst für die wenigen Apps wo ein Einsatz noch sinnvoll erscheint - z.B. Tweetdeck. Gwibber is leider nicht wirklich gut und Alternativen gibt es nicht so sonderlich viele.
Ansonsten - Who cares?! HTML5 und andere offene Standards sind so oder so schon auf dem Vormarsch, also nieder mit dem proprietärem Zeug - unter Linux und Co. geht man eh schon Kompromisse ein oder nimmt ab und zu Umwege in Kauf, dem gewillten Linux-User is es also sicher egal.
AlphaX2
Überschrift des Artikels:
"Adobe stellt AIR für Linux ein"
Überschrift eines Threads dazu:
"Braucht man eh nicht"
Na, das nenn ich doch wirklich mal Kontinuität, denn genau sowas kenn ich seit 10 Jahren von (vielen) Linuxern eigentlich nicht anders.
Solche Reaktionen sind jedenfalls eines der Dinge, die bei Linux wirklich stabil und verläßlich sind.
Sogar Debian würde das mittlerweile vermutlich unbesorgt in seine "Stable" übernehmen.
Nutze seit 5 Jahren nur noch Linux im Desktopbereich.
Frau, Mama und Sohn übrigens auch.
AIR??? musste ich googlen.
Siehst Du, Du warst gemeint.
Wenige Sachen sind lächerlicher als das Geschwafel mancher Linux-Jünger.
Darunter das Linux-Soundsystem, die "Weiterentwicklungen" der jeweiligen Desktops (Gnome4 wird nur noch aus einem Button bestehen aber man arbeitet hart daran, ihn weglassen zu können, während kde einen Theme-fähigen Crash-Handler bekommt) und last but not least: Der Linux Durchbruch auf dem Desktop, der in ca. 14 Tagen erwartet wird.
Im Ernst: Ich bin seit 1997 Linux-User und ich würde heute niemandem mehr raten, sich in Linux einzuarbeiten. Geschweigedenn, Software dafür zu entwickeln. Vor allem keine proprietäre!
Braucht man auch tatsächlich nicht und du hast auch kein Argument geliefert warum man es doch brauchen könnte.
AIR ist non-free und unnütz.
Wobei das "non-free" gar nicht relevant für die Aussage "unnötig" ist.
Und nun eine kleine Falschmeldung.
Überschrift des Artikels:
Adobe stellt seinen FlashPlayer für Linux ein.
Kommentar von Adobe:
Den brauchen die eh nicht.

Die nutzen ja alle nur freie Software.
Vor der Verkündung das man das Ding was es auch immer ist, für Linux einstellt, hat noch niemand außer eine minimale kleine Gruppe jeh von air oder muss ja ganz groß schreiben AIR gehört.
Der bekanntheitsgrad hat sich hier sicher gerade mindestens ver-10facht oder ver100facht.
Ansonsten hoffentlich stellen sie es für Windows und Macosx auch ein, scheint ziemlicher mist zu sein, da es nicht opensource ist, ist es meiner Meinung nach eh nicht wichtig. Zumal es niemand kennt.
"Vor der Verkündung das man das Ding was es auch immer ist, für Linux einstellt, hat noch niemand außer eine minimale kleine Gruppe jeh von air oder muss ja ganz groß schreiben AIR gehört."
AIR war auch auf PL schon öfter Thema, sooo unbekannt ist es auch wieder nicht.
Beispiele:
http://www.pro-linux.de/news/1/12509/adobe-air-fuer-linux-vorgestellt.html
http://www.pro-linux.de/news/1/14158/adobe-sucht-tester-fuer-air-on-linux.html
http://www.pro-linux.de/news/1/13603/air-15-bringt-linux-unterstuetzung-mit.html
Naja wenn ich Adobe und Linux hör dazu noch ClosedSource schau ich nicht weiter was da steht, eigentlich ist schon bei dem Wort Adobe schluss, da von denen nur mist kommt.
Was ist der größte instabilitätsfaktor eines Linux zumindest dessen browsers, richtig Flash, und wer ist seit längerem für verantwortlich Adobe. Gibts sonst irgend eine brauchbare freie Software für Linux von Adobe nö.
Closed Source hat oft den vorteil gegenüber opensource das es etabliert ist, das es über Marktmacht irgendwie in Windows so dominant ist, das manche zumindest es unter Linux auch gerne hätten siehe Flash. Nun hat dieses AIR aber keine Marktmacht fast niemand will es, weiß noch nicht mal was es ist.
Aber gut das war jetzt auch nicht die Frage, ich denke halt das es aus diesem Grund kaum jemand angeschaut hat. Vielleicht ist es für Windows-user anders. Naja sag ja nur das die PR ansich relativ gut hilft, da es jetzt ein paar mehr menschen kennen. Aber wenn das Produkt aus den genannten gründen einfach für fast niemand interessant ist, wird das halt auch nicht helfen.
Es ist halt Medienwirksamer, einen Port einzustellen, noch irgendwas polemisches dazu zu schreiben, wie weil unser Schrott-tool niemand interessiert ist Linux not ready für den Desktop, als das vorstellen irgendeines kleinen Programmes unter Millionen von Programmen. Das meinte ich damit und so 100% ernst war es auch nicht gemeint