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Thema: Genfer Stadtverwaltung: Zurück zu Microsoft

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Von Bilbo am Do, 30. Juni 2011 um 10:01 #

Man hat im Linuxumfeld den Privatanwender immer schön links liegen lassen.

Jetzt komm mir nicht einer mit seinen 10 Bekannten und Verwandten, bei denen er Linux installiert hat und die superdupizufrieden damit sind.

Sind sie nämlich nicht, seit die sich bei Media-Markt die Superbilligdruckscankopiermaschine gekauft haben und feststellten, dass Call of duty auf dem System nicht läuft.

"Ja klar", sagt da der Linux-Fanboy. Läuft doch unter wine ...

Fakt ist halt, dass jeder Normalo eine Kiste mit Windows drauf hat und damit umgehen kann.

KDE hat sich soooo viel Mühe gegeben, einen windowsähnlichen Desktop zu schaffen und gleich so viel Buntes draufgelegt, dass man kotzen könnte.

Und trotzdem kommt es an das Touch and Feel eines Windows nicht heran, bzw. übertrifft es sogar in manchen Dingen - aber negativ.

Somit wird Linux nach wie vor auf den Servern bleiben.

Wozu **nix/BSD fähig ist, sieht man bei OS-X.

Wenn halt mal konzentriert an EINER vernünftigen Distri gearbeitet werden würde.

Aber man will ja lieber verwirrende Vielfältigkeit, die einem dümmlicherweise als Freiheit verkauft wird.

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    Von Micha24-24 am Do, 30. Juni 2011 um 16:46 #

    Wenn ich nicht irre geht es hier um den institutionellen Software-Einsatz.

    Aber mal zu den Argumenten des Windows-Fanboys.

    "Fakt ist halt, dass jeder Normalo eine Kiste mit Windows drauf hat und damit umgehen kann."

    Der Normalanwender kann damit leidlich umgehen (einschliesslich eigener Workarounds), das bedeutet in der Regel aber weder effektive Arbeit, noch Beherrschung von Sicherheit und Datenaustausch und schon gar nicht Selbsthilfe bei Problemen. Das kann/muss ich aus (füherer) langjähriger Erfahrung als freiwilliger Windows-Supporter sagen.

    "Und trotzdem kommt es an das Touch and Feel eines Windows nicht heran, bzw. übertrifft es sogar in manchen Dingen - aber negativ."

    Gewöhnung als "besser "zu verkaufen ist albern. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    "Aber man will ja lieber verwirrende Vielfältigkeit, die einem dümmlicherweise als Freiheit verkauft wird."

    Abgesehen davon, dass es in dieser Vielfältigkeit genügend Fixpunkte gibt (z.B. in Form der Enterprise-Distributionen)...

    Aber es stimmt: Monokultur ist besser, besonders für den Monopolisten und die Zulieferer und besonders die Schreiber von Schadsoftware ;-)

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      Von Bilbo am Fr, 1. Juli 2011 um 09:47 #


      Verstehst Du das echt nicht?

      Dann für Dich nochmal gaaanz langsam:
      Wenn einer Windows von privat aus gewohnt ist, kann er sich auch im Job besser darin zurechtfinden. Das spart Einarbeitungszeit und somit Geld!

      Wirst Du spätestens dann feststellen, wenn Du mal in einer größeren Firma arbeitest.

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    Von asdfghhjjkkl am Do, 30. Juni 2011 um 17:50 #

    "Man hat im Linuxumfeld den Privatanwender immer schön links liegen lassen."

    Im Firmenumfeld war das bis Ende 2003 nicht so, solange bis zu diesem Zeitpunkt sowohl SuSE als auch Red Hat fast vor dem Aus standen.
    Erst 2004 erschien Ubuntu als neues Privatnutzer-LinuxOS auf der Bildfläche, das immer noch von Shuttleworths Millionen am Leben gehalten werden muss.
    Und was aus Mandrakelinux geworden ist, weißt Du ja selbst.

    Letztendlich hat sich flächendeckend die Meinung durchgesetzt, dass ein freies OS wie Linux im Privatbereich nichts kosten darf. Dieser Sachverhalt ist tödlich für jedes Geschäftskonzept, das überwiegend den nicht existenten Linux-Privatnutzermarkt bedienen möchte.
    Wer unbedingt bankrott gehen möchte, der muss also genau das tun: Ein Linux für Privatnutzer anbieten.

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      Von Bilbo am Fr, 1. Juli 2011 um 09:54 #


      Natürlich kann man auch für Linux Geld verlangen!

      Es DARF sogar nicht billig sein. Alles unterhalb von 100 Euro würde als "Ramsch" eingestuft. Also eher kontraproduktiv.

      Für das Geld muss man es aber auch entsprechend pflegen und mit genügend Treibern ausstatten, bzw. es den Herstellern schmackhaft machen. Da muss man viel Arbeit reinstecken!

      Das es funktioniert, hat wohl Apple am Eindruckvollsten bewiesen.

      Insofern MUSS es zwangsläufig für den heimatlichen Desktop, oder auch den Firmendesktop, EINE Distribution geben. Diese MUSS unter der Federführung weniger Personen stehen.

      Shuttleworth ist eindeutig den falschen Weg gegangen. Er hätte nicht nur Geld ausgeben, sondern auch ans Verdienen denken sollen.

      Das Linuxumfeld muss endlich erkennen: Geld regiert die Welt. Dahin haben wir uns nunmal entwickelt und eine Umkehr wird allein durch "freie" Software nicht zu erwirken sein.

      Alles andere ist -sorry- Kinderkram!

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        Von Peter B am So, 3. Juli 2011 um 16:48 #

        lol du bist ja lustig. Einen beliebige Preis (100 Euro) nennen und sagen, dass jedes BS das billiger is Kinderkram ist? :D

        Und ich verstehe nicht, warum hier jeder sagt Linux muss auf Desktop-Computern ankommen, sonst ist es Kinderkram/nutzlos/dem Untergang geweiht.

        Server/Supercomputer/Cluster/Handys/Router sind immer zu vernachlässigen.. klar.. :)

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    Von Peter B am So, 3. Juli 2011 um 16:42 #

    "Fakt ist halt, dass jeder Normalo eine Kiste mit Windows drauf hat und damit umgehen kann."

    Jeder Normalo den ich kenne (keine IT-, Informatik-Erfahrung, kein besonderes Interesse wie Computer funktionieren) klickt bei Windows einfach rum ohne zu lesen und hat daher zig Browser-Werbeleisten und Viren/Trojaner... und setzt das System mind. jährlich neu auf. Ich habe noch keinen Normalo gehört, der gesagt hat "mein Windows geht super, es ist genau das was ich will".

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      Von Bilbo am Mo, 4. Juli 2011 um 13:29 #

      Ich weiß ja nicht, welche Leute DU kennst.

      Aber scheinbar ist die Masse, von denen man immer wieder in einschlägigen Fachblättern liest, sehr wohl mit Windows 7 zufrieden.

      Jetzt mal die Gegenfrage: Wie viele Normalos kennst Du, die mit -sagen wir mal- SuSE-Linux zufrieden sind?

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        Von tim_c. am Mo, 4. Juli 2011 um 14:03 #

        So "wild" ist es noch nicht.

        In Deutschland wird noch immer Windows XP von knapp 40% aller Privatanwender eingesetzt, Windows 7 nähert sich erst langsam der 30%-Marke, obgleich schon mehr als eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung vergangen sind (Windows Vista krebst bei knapp 15% herum).
        Ohne Zwangsvorinstallationen wären wahrscheinlich noch (60+x)% der Leute bei WinXP.

        Das zeigt, dass Windows 7 auch in den Augen der meisten Windowsnutzer nicht so ein großer Fortschritt ist, in dem Sinne, dass man sofort wechseln müsse, ansonsten verliefe der Wechsel von WinXP zu Win7 sehr viel schneller.

        Es wird also noch sehr viele WindowsXP-Nutzer geben, die erst dann "zwangsweise" wechseln werden, wenn Windows 8 schon veröffentlicht worden ist. Schließlich hat man XP-Support bis 2014.

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