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Mi, 29. Juni 2011, 08:14

Gesellschaft::Politik/Recht

Genfer Stadtverwaltung: Zurück zu Microsoft

Die Genfer Stadtverwaltung will ihre Rechner offenbar von OpenOffice.org und Thunderbird auf MS Office umstellen und begräbt damit ihre Open-Source-Strategie.

Statt weiter auf die freie Bürosoftware OpenOffice.org und den freien E-Mail-Client Thunderbird zu setzen, will Genf offenbar die 3000 PCs der Verwaltung zu MS Office migrieren - ein Schritt, der die Bürger über 300 Franken pro Rechner kosten wird. Bürgermeister und Verwaltung haben laut einem Zeitungsbericht eine Stellungnahme zu der Entscheidung abgelehnt. Seitens der zuständigen Abteilung DEUS wurde nur angedeutet, dass auch die Kosten zur Wartung freier Software nicht vernachlässigbar seien. Der Schwenk zu MS Office sei »die bessere Lösung in Bezug auf Effektivität und Dauerhaftigkeit«.

Genau das bezweifeln der Grünen-Abgeordnete Mathias Buschbeck und andere. In den letzten vier Jahren nutzte die Stadt eine herstellerunabhängige IT-Strategie. Buschbeck stellte eine entsprechende Anfrage an den Bürgermeister. Nach seinen Angaben konnte der Bürgermeister bisher nicht erklären, warum die bisherige Strategie aufgegeben wird. Er hoffe, den Bürgermeister überzeugen zu können, bei der bisherigen Strategie zu bleiben.

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