Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Do, 7. Juli 2011, 16:59

Software::Büro

Brasilianische Regierung unterstützt OpenOffice.org und LibreOffice

Die brasilianische Regierung strebt über ihre für die Umsetzung der freien Softwarestrategie zuständige Behörde die Zusammenarbeit sowohl mit OpenOffice.org als auch LibreOffice an.

FISL: Freie Software auf Brasilianisch

softwarelivre.org

FISL: Freie Software auf Brasilianisch

Nachdem sich LibreOffice von OpenOffice.org abgespalten hat, OpenOffice.org an die Apache Foundation übergeben wurde und in absehbarer Zeit keine Vereinigung beider Projekte in Sicht ist, will die brasilianische Regierung sich nicht auf eines der beiden Projekte festlegen, sondern strebt eine Zusammenarbeit mit beiden an.

Eine entsprechende Vereinbarung (ODF) wurde am Rande der Konferenz Fórum Internacional Software Livre (FISL), die seit dem Jahr 2000 jährlich in Brasilien stattfindet, unterzeichnet. In der Vereinbarung heißt es, dass das Comitê Técnico de Implementação de Software Livre (CISL), das mit der Implementierung von freier Software in der Verwaltung betraute Komitee, den Einsatz des offenen ODF-Formats weiter voranbringen und eine Gruppe zur Zusammenarbeit mit den Entwicklern von OpenOffice.org und LibreOffice gründen wird. Es soll dabei mit anderen Behörden zusammenarbeiten, koordiniert wird alles von SERPRO, einem dem Wirtschaftsministerium unterstehenden Unternehmen.

Die Regierung betont in der Vereinbarung, dass ODF ein wichtiges Datenformat für die Regierung sei, da es Interoperabilität garantiere und den Richtlinien zur Datenoffenheit der Regierung entspreche. Die Benutzerbasis von OpenOffice.org und LibreOffice in Brasilien sei eine der größten weltweit und die Verfügbarkeit einer freien Büro-Software fundamental für die freie Softwarestrategie der Regierung. Die Gruppe zur Zusammenarbeit mit den freien Office-Projekten soll die Beiträge des Landes zu internationalen Projekten effektiver machen. Die Regierung fordert die Behörden und Universitäten des Landes sowie andere Regierungen auf, sich ebenso zu beteiligen.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung