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Di, 12. Juli 2011, 09:01

Software::Distributionen::Mandriva

Mandriva mit eigener Cloud-Entwicklung

Die Linux-Distribution Mandriva plant eine eigene Cloud-Infrastruktur, die auf Open-Source-Komponenten beruht und eine Herstellerabhängigkeit vermeiden soll.

In dem Maße, in dem Clouds populärer werden, steigt auch die Menge an Software, die zu ihrer Verwaltung und Organisation zur Verfügung stehen. Während andere Linux-Distributionen Systeme wie OpenNebula, Cloudstack oder Eucalyptus bereits integriert haben, hatte Mandriva diesbezüglich bisher nichts von sich hören lassen.

Das soll sich nun ändern. Mandriva ist dem französischen Industriekonsortium CompatibleOne beigetreten, um sich an der Entwicklung einer freien Cloud-Infrastruktur zu beteiligen, die auf offenen Standards und freier Software beruht. Mit dem System soll eine Herstellerabhängigkeit vermieden werden.

CompatibleOne soll die Einrichtung, Konfiguration und Verwaltung von öffentlichen, privaten und gemischten Clouds möglich machen. Es soll Programmierschnittstellen bereitstellen, mit denen man Clouds einrichten, konfigurieren, überwachen und die Nutzung in Rechnung stellen kann.

Mandriva selbst will nach eigenen Angaben innovative Dienste bei der Interoperabilität von Virtualisierungstechnologien, Modellierung von Infrastruktur-Ressourcen und Interoperabilität der entsprechenden Verwaltungslösungen sowie bei der Verwaltung von virtuellen Netzen entwickeln. Mandriva Pulse 2 soll um entsprechende Verwaltungsfunktionen ergänzt werden.

CompatibleOne soll unter einer freien Lizenz auf der OW 2 Forge veröffentlicht werden und ist Teil der Cloudware-Initiative von OW2. Neben Mandriva sind mehrere französische Open-Source-Firmen, Bull, INRIA und Institut Telecom an CompatibleOne beteiligt.

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