Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Di, 12. Juli 2011, 14:11

Software::Distributionen

Linux Mint Debian Edition erhält Update-Packs

Die Debian-Variante der Linux-Distribution Mint soll von einem Rolling-Release-Veröffentlichungsmodell auf periodische Aktualisierungen umgestellt werden.

Update-Manager der Linux Mint Debian Edition mit Update-Packs

linuxmint.com

Update-Manager der Linux Mint Debian Edition mit Update-Packs

Wie die Entwickler der laut Distrowatch überraschend erfolgreichen Linux Mint Debian Edition (LMDE) verkündeten, ist der Nachteil der fast permanent eintreffenden Updates, dass es gelegentlich zu Problemen kommen kann. Da LMDE auf Debian Testing beruht, sind von Zeit zu Zeit Probleme mit Paketabhängigkeiten oder Fehler in den Paketen selbst zu erwarten. Die Entwickler wollen die Situation nun verbessern, indem sie zwei neue Repositorien anlegen. In »Linux Mint Debian Incoming« sollen die Pakete von Debian Testing einlaufen, wo sie von den Linux-Mint-Entwicklern getestet werden können. Einmal im Monat werden die für gut befundenen Pakete gemeinsam in »Linux Mint Debian Latest« überführt, wo sie den normalen Benutzern zur Verfügung stehen. So wollen die Entwickler die Vorteile eines Rolling-Release mit denen eines eingefrorenen Standes verbinden, der getestet und konsistent ist. Die Distribution soll zudem eine spezialisierte Version des Linux Mint Update Managers erhalten, die in der Lage ist, Informationen zu den Update-Packs anzuzeigen.

Während Linux Mint 11, das den Desktop bei Gnome 2.32 beließ, bereits veröffentlicht ist, stehen die KDE-Edition und die LXDE-Edition noch aus. Erstere soll diese Woche noch als zweiter Veröffentlichungskandidat erscheinen. Die KDE-Edition muss sich noch entscheiden, ob sie bei Kubuntu als Basis bleibt oder zur Debian-Basis mit Update Packs wechselt. Im ersten Fall sollte ein Veröffentlichungskandidat noch in diesem Monat fertig sein, im anderen würde er sich bis August verzögern. Das Entwicklerteam sieht bei Kubuntu einen zu hohen Ressourcenverbrauch und zu niedrige Geschwindigkeit. Allerdings bietet die Kubuntu-Basis bessere Hardware-Unterstützung und mehr Softwarepakete. Fraglich ist, ob eine KDE-Edition überhaupt nötig ist, denn zumindest laut einem Kommentator ist Linux Mint KDE nichts anderes als Kubuntu mit anderen Standardprogrammen und anderem Plasma-Theme.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung