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Thema: GNU Hurd will offiziell in nächste Debian-Version

43 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von JoeB26 am Mi, 13. Juli 2011 um 18:47 #

Man hab ich gelacht, als ich die Überschrift gelesen habe.

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    Von Der Duke am Mi, 13. Juli 2011 um 19:04 #

    Duke Nukem ist raus. Da gibts keine Ausreden mehr :D
    Vom 1. April auf http://www.gnu.org/software/hurd/news.html

    There are rumors that Duke Nukem Forever will actually be released in Apr^WMa^WJune 2011, so there's no escape for the Hurd any more, we had to finish and release.

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Von Profi am Mi, 13. Juli 2011 um 19:03 #

...Duke Nukem Forever geraten die Entwickler wohl langsam unter Zugzwang. :D

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Von it hurds am Mi, 13. Juli 2011 um 19:07 #

Entwickelt da wieder jemand dran? Das letzte Mal, als ich ins Code-Repository reingeschaut habe hatte 6-7 Jahre lang keiner was eingecheckt außer ein paar Makefile-Updates.

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    Von Der Duke am Mi, 13. Juli 2011 um 19:15 #

    Die haben glaube ich zwischendurch das Repository gewechselt nach http://git.savannah.gnu.org/cgit/hurd

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      Von Mir² am Mi, 13. Juli 2011 um 19:37 #

      Da scheint genau so tote Hose zu sein. Sorry Leute aber wenn da 1x im Monat ein commit kommt, sind die in 30 Jahren noch nicht fertig. Und dann muss wieder alles über den Haufen geschmissen werden, da die Hardware ganz anders ist. Irgendwie kommt das alles nicht vorran!

      Hurd = Tod ... sorry alles andere entspricht nicht der realität! < .<

      LG

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        Von Arne Babenhauserheide am Fr, 15. Juli 2011 um 19:41 #

        Hurd-Entwicklung läuft deutlich weniger zentralisiert als die von Linux.

        DDE wurde gerade vom Arch Hurd team gemerged, mit dem Potential langfristig fast alle Linux Treiber nutfen zu können, und jkoenig hat patches für die glibc geschrieben, die auch noch nicht in den offiziellen repos auftauchen.

        Ja, es sind wenige Leute, die aktuell am Hurd coden. Dass diese wenigen Leute es die letzten Jahre geschafft haben, den Hurd riesige Schritte voran zu bringen, zeigt, welches Potenzial as Design hat - und wie wenig Aufwand nötigist (verglichen mit Linux), um es zu realisieren.

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Von Der Duke am Mi, 13. Juli 2011 um 19:12 #

In der c't '08 gab es mal nen Wettbewerb http://www.heise.de/ct/creativ/08/01/

Prognose damals war 2033 http://www.heise.de/imagine/koOefUVt8iIOJCh2fGXAD3gX5x8/content/

Das ich das erleben darf :D :D

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Von Heckmeckeckdreckweg am Mi, 13. Juli 2011 um 19:39 #

Es ist unglaublich, aber die IT Community bringt es tatsächlich fertig,
unsere Software Mythen zu killen. Eine nach der anderen geht über
den Deister.

Gestern Duke Nukem Forever, heute Hurd, morgen MS LINUX....
Kann man das nicht so wie im J.Wayne/J.Steward Western halten:
If the legend becomes fact, print the legend!

Wir brauchen alle dringend Urlaub.

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Von catdog2 am Mi, 13. Juli 2011 um 22:27 #

"in den nächsten 18 Monaten entscheidende Fortschritte erreichen" ist das neue nächstes Jahr ;)

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Von yahya am Mi, 13. Juli 2011 um 22:47 #

Ich meine mich zu erinnern, dass es für Sarge schon einmal eine ähnlich Ankündigung gab.

Weiß eigentlich jemand, ob Hurd mittlerweile USB- und Sound-Unterstützung hat? Ich fürchte fast, dass dem nicht so ist.

Ich habe Debian GNU/Hurd 2001 zum ersten mal getestet, nachdem ich einen faszinierenden Artikel von Marcus Brinkmann, einem der damaligen Hauptentwickler gelesen hatte. Die Konzepte sind wirklich bestechend. Allein, die Wirklichkeit bleibt einstweilen sehr ernüchternd.

Gerade HURD/L4 fand ich extrem spannend, Hurd mit einem richtig minimalistischen superschnellen Microkernel. Allein, ich habe mehrere Jahre die Diskussionen auf l4-hurd mit verfolgt und es ist einfach nur atemberaubend, wie lange Menschen Grundsatzdiskussionen führen können...

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    Von glasen am Mi, 13. Juli 2011 um 23:29 #

    Weiß eigentlich jemand, ob Hurd mittlerweile USB- und Sound-Unterstützung hat?
    Laut der offiziellen Hurd-Status-Seite bei GNU immer noch nicht:

    http://www.gnu.org/software/hurd/hurd/status.html

    [..] wie lange Menschen Grundsatzdiskussionen führen können...
    Und genau aus diesem Grund wird HURD auch in 20 Jahren noch nicht fertig sein.

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      Von Arne Babenhauserheide am Sa, 16. Juli 2011 um 00:58 #

      Inzwischen wurden die Grundsatzdiskussionen grundlegend gelöst: Es gibt jetzt eine Vision, bzw. ein Mission Statement. Das hilft ungemein, die Entwicklung zu fokussieren: http://www.gnu.org/software/hurd/community/weblogs/antrik/hurd-mission-statement.html

      Steht auch direkt auf http://hurd.gnu.org

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Von lilili am Do, 14. Juli 2011 um 07:03 #

Bis zum nächsten Jahr wenn Hurd fertig ist sind es nur noch 5,5 Monate?

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Von 0nickyet am Do, 14. Juli 2011 um 09:03 #

Auch wenn es Spaß macht, immer mal wieder über die "Hurd kommt!"-Ankündigungen zu lachen, würde ich die Bedeutung eines alternativen Kernel-Ansatzes nicht unterschätzen.
Gegenwärtig ist es absurd, neben Linux und FreeBSD eine dritte Alternative etablieren zu wollen, weil nur diese in angemessen kurzer Verzögerung freie Softwareschnittstellen zu Hardwareanforderungen bereit stellen können (und selbst FreeBSD nur eingeschränkt).
Aber niemand kennt die technische Entwicklung der nächsten Jahrzehnte, und es könnte tatsächlich eintreten, dass ein monolithischer Kernel eines Tages überfordert ist. Dann werden alle Anhänger von freier Software froh sein, dass ein paar Enthusiasten zwar nur gelegentlich, aber unermüdlich am Hurd gewerkelt haben.
Hurd ist wie Grundlagenforschung: Vielleicht vergeblich, aber vielleicht auch unersetzlich - eines Tages.
Und bis dahin haben wir zumindest Spaß an den Ankündigungen. ;-)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 14. Jul 2011 um 09:04.
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Von Dylan Thomas am Do, 14. Juli 2011 um 09:46 #

Mich würde mal interessieren ob die Geschwindigkeitsprobleme gelöst worden sind. Meines Wissens nach ist die Umschaltung des Prozessors zwischen Protected Mode und Kernelmode die eigentliche Ursache für die allgemeinen Geschwindigkeitsprobleme von Microkerneln.
Ein Treiber der als Systemprozess im Userspace läuft bekommt keinen Zugriff auf die Hardware, weil der Prozessor im Protected Mode läuft. Erst wenn der Prozessor in den Kernelmode geschaltet worden ist , bekommt dieser Systemprozess Zugriff auf die Hardware. Und diese Umschaltung kostet Rechenzeit und macht das System langsamer. Oder habe ich das falsch verstanden ?
Selbst Windows nutzt keinen Microkernel , sondern einen hybriden Kernel. Wahrscheinlich weiß Microsoft auch nicht wie man einen guten Microkernel programmiert.

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    Von BuBuMacher am Do, 14. Juli 2011 um 10:15 #

    Ich habe mich immer gefragt warum alles sagen, das das ein Microkernel sein soll...

    The kernel performs almost all the tasks of a traditional microkernel; the strict distinction between Executive and Kernel is the most prominent remnant of the original microkernel design, and historical design documentation consistently refers to the kernel component as "the microkernel".

    Aber in der Praxis hat NT doch kein einziges Goody eines Microkernel-OS, oder?

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Von BuBuMacher am Do, 14. Juli 2011 um 10:09 #

... wussten das!

Deswegen ging deren Kalender nur bis 2012!

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Von Scotty am Do, 14. Juli 2011 um 10:26 #

Wie heißt das OS denn dann? HURD?

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Von Lexi am Fr, 15. Juli 2011 um 21:00 #

Ich wollte es schon ausprobieren, habe mich an die Anleitung gehalten und bin kläglich gescheitert. :-(

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    Von Arne Babenhauserheide am Sa, 16. Juli 2011 um 00:02 #

    $ wget http://people.debian.org/~sthibault/hurd-i386/debian-hurd.img.tar.gz
    $ tar -xz < debian-hurd.img.tar.gz
    $ qemu -net nic,model=rtl8139 -net user debian-hurd-*.img

    → http://www.gnu.org/software/hurd/hurd/running/qemu.html

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