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Do, 11. August 2011, 10:19

Software::Virtualisierung

Qemu 0.15 veröffentlicht

Die Qemu-Entwickler haben eine neue Version ihres freien Prozessor-Emulators veröffentlicht, der oft mit der Virtualisierungsumgebung KVM eingesetzt wird. Qemu 0.15 unterstützt zusätzliche Plattformen und wurde in einigen Fällen leistungsfähiger.

Qemu 0.15 emuliert nun auch die Mikroprozessoren Lattice Mico32 und UniCore32. In den ARMv6- und ARMv7-Instruktionen wurden mehrere Fehler behoben und Dummy-Implementationen von cp15-Performance-Countern und cp14-Debug-Registern erlauben es, Linux-Kernel zu booten, die diese Funktionalitäten abfragen. Qemu 0.15 unterstützt die Maschinenmodelle ARM Versatile Express (vexpress-a9) und Sharp Zaurus SL-5500 (collie). Das Evaluations-Board LM32 EVR wird in den Grundzügen unterstützt und der Milkymist SoC kann komplett emuliert werden. Dank Verbesserungen des OpenBIOS läuft Solaris 8 auf Sparc-32-Zielen und der x86-Emulator wurde um Xen-Unterstützung erweitert.

KVM x86 unterstützt Funktionalitäten von SMEP- und VIA-CPUs und qemu-img kann mit einer gesteigerten Leistungsfähigkeit aufwarten sowie Fortschritte für convert- und rebase-Aktivitäten anzeigen. qcow2-Schnappschüsse lassen sich schneller erstellen und löschen und die Größe von qed-Abbildern ist mittels »qemu-img resize« änderbar. IDE- und SCSI-Festplatten- und CDROM-Laufwerke können nun mit ide-hd und ide-cd bzw. scsi-hd und scsi-cd emuliert werden. Weitere Änderungen betreffen die Netzwerkunterstützung und das in Quemu 0.14 eingeführte QEMU Monitor Protocol (QMP), das um die Kommandos inject-nmi und snapshot-blkdev-sync erweitert wurde.

Qemu 0.15 erfordert mindestens glib-2.0, libcurl ab Version 7.15.4 und spice 0.6.0. Die aktuelle Version des Prozessoremulators kann als TAR-Archiv von der Downloadseite des Projekts bezogen werden.

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