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Fr, 26. August 2011, 14:34

Software::Desktop

Mozilla will Firefox-Prozesse verbessern

Es bleibt bis auf weiteres bei den schnellen Veröffentlichungszyklen und den Versionsnummern von Firefox. Wie Mitchell Baker erklärte, will Mozilla aber die Einsetzbarkeit von Firefox in Unternehmen verbessern.

Mozilla Foundation

In einem neuen Blog-Beitrag erklärt Mitchell Baker, die Vorsitzende der Mozilla Foundation, warum die schnellen Veröffentlichungszyklen - alle sechs Wochen erscheint eine neue Firefox-Version - aus Sicht der Organisation nötig sind. Das Web sei dynamisch, nahezu Echtzeit, und ändere sich sehr schnell. Webbrowser sind der hauptsächliche Zugang zum Web und müssen sich daher genauso schnell anpassen.

Bevor Mozilla die Zyklen beschleunigte, wurden neue Funktionen nur in Hauptversionen integriert, und wenn eine Funktion nicht fertig war, mussten die Benutzer teilweise ein Jahr auf die Neuerung warten. Web-Entwickler mussten dieses Jahr warten, bevor sie verbesserte Versionen ihrer Anwendungen ausliefern konnten. Natürlich kann in manchen Fällen die Neuerung auch ohne Update ausgeliefert werden, nämlich wenn sie als Erweiterung verfügbar ist.

Der schnelle Veröffentlichungszyklus ist für Baker eine weitere Technik neben den Erweiterungen, um neue Funktionen schnell auszuliefern. Es gelte aber immer, Vor- und Nachteile abzuwägen. Dass den Bedürfnissen der Unternehmen, die deutlich längere Zyklen benötigen, irgendwie entsprochen werden muss, ist auch Mozilla inzwischen klar geworden. Auch die Kompatibilität der Erweiterungen mit den Versionsnummern muss verbessert werden. Laut Baker wird an der Lösung der Probleme gearbeitet. Sie glaubt, dass Mozilla mit den schnellen Veröffentlichungszyklen auf dem richtigen Weg ist.

Die Versionsnummern von Firefox bleiben in der bisherigen Art erhalten. Das stellte Alex Faaborg auf einer Mozilla-Mailingliste klar. Asa Dotzler hatte vor Kurzem für Verwirrung gesorgt, als er ankündigte, dass es in der Über...-Dialogbox künftig keine Versionsnummer mehr geben werde. Faaborg erklärte dazu, dass das lediglich eine auf der Mailingliste diskutierte Idee war, die Dotzler als bereits beschlossene Sache verstand. Nach Angaben von Faaborg ist aber derzeit keine Änderung geplant.

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