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Fr, 26. August 2011, 16:11

Software::Virtualisierung

Eucalyptus 3 ermöglicht Hochverfügbarkeit in privaten Clouds

Eucalyptus, eine Software zum Bereitstellen privater und hybrider Cloud-Infrastrukturen, ist in der Version 3 erschienen. Der Name Eucalyptus steht für »Elastic Utility Computing Architecture Linking Your Programs to Useful Systems«, die neue Version verspricht Hochverfügbarkeit.

Eucalyptus Systems

Die Entwickler von Eucalyptus Systems arbeiteten 18 Monate an Eucalyptus 3. Verglichen mit der Vorgängerversion hat sich die Anzahl der Codezeilen nahezu verdoppelt. Die wichtigste Neuerung ist die garantierte Hochverfügbarkeit, die den Betrieb auch bei Hardwareausfall, Netzwerkversagen und Softwarefehlern aufrechterhält. Hochverfügbarkeit setzt voraus, dass die Rechnercluster entsprechend konfiguriert und mit »Hot-Spare-Services« auf parallel laufenden Rechnern ausgestattet sind. Die Entwickler begannen aufgrund einzelner Kundennachfragen damit, die Hochverfügbarkeitsfunktionalitäten zu implementieren und bemerkten bald, dass die meisten ihrer Nutzer dieses Feature wünschten.

Auch wenn das Hauptaugenmerk in der neuen Version auf dem störungsfreien Betrieb privater Clouds lag, bringt Eucalyptus mehrere andere Verbesserungen mit. So soll die Software leichter zu bedienen sein, Identitäten lassen sich leichter verwalten und Administratoren können die Nutzerrechte genauer konfigurieren. Eucalyptus kann Identitäten von Amazons Web Services importieren und Nutzer gegen LDAP- und Active-Directory-Server prüfen. Die verbesserte Konten- und Ressourcen-Berichts-Schnittstelle erleichtert Nutzungsstatistiken und die Abrechnung verbrauchter Ressourcen. Die aktuelle Eucalyptus-Version unterstützt darüber hinaus mehr Speicherlösungen und kann auch von EBS-Speichern booten.

Neben den Verbesserungen der Software überarbeitete das Eucalyptus-Team auch den Internetauftritt und das Logo, um ihren Anspruch an Aktualität zu unterstreichen. Eucalyptus ist kompatibel zu Amazons EC2 und kann Amazon Machine Images (AMIs) nutzen, so dass AWS-EC2-Kunden problemlos auf eigene Eucalyptus-Clouds migrieren können.

Eucalyptus wird als Open-Source und IaaS-Edition angeboten. In der Open-Source-Variante fehlen Unterstützung für den VMWare Hypervisor, Virtual-to-Virtual Image Conversion for VMware und Robust SAN Integration. Eucalyptus 3 sollte in Kürze auf der Open-Source-Seite des Projekts als Download verfügbar sein, aktuell wird dort noch die Version 2.0.3 angeboten.

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