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Mi, 21. September 2011, 12:07

Software::Kommunikation

Mozilla diskutiert weitere Verkürzung von Firefox-Veröffentlichungszyklen

Die Firefox-Gemeinschaft diskutiert eine weitere Verkürzung des Veröffentlichungsrhythmus von neuen Versionen des Browsers. Laut einem Vorschlag auf der Liste des Projektes sollen alle neuen Versionen in einem Fünf-Wochen-Rhythmus freigegeben werden.

Firefox 6

Mirko Lindner

Firefox 6

Noch sind die Wogen der Kritik über die zügige Freigabe von neuen Versionen des Firefox-Browsers nicht geglättet, schon scheint sich ein neuer Streitpunkt in der Gemeinschaft anzubahnen. Wie Josh Aas auf der Liste des Projektes vorschlug, sollen neue Versionen von Firefox künftig in noch kürzeren Abständen freigegeben werden. Laut Aas würde ein fünfwöchiger Rhythmus den Anwendern noch schnellere Korrekturen von Fehlern anbieten. Für die Entwickler selbst würde das aber bedeuten, noch schneller Korrekturen zu überprüfen und mögliche Probleme im Vorfeld der Freigabe zu erkennen.

Die Reaktionen auf Aas' Vorschlag fallen gemischt aus. So vertritt beispielsweise Mozillas QA-Mitglied Anthony Hughes die Meinung, dass eine frühere Freigabe prinzipiell sinnvoll wäre, doch solle man damit noch so lange warten, bis alle Prozesse greifen und automatisiert wurden. Auch Ron Hunter sieht einer Verkürzung der Veröffentlichungszyklen durchaus positiv entgegen, merkt allerdings auch an, dass sie erst später erfolgen sollte. Laut Hunter gebe es im Moment immer noch viele Anwender, die mit dem momentanen Status nicht zufrieden sind. Man sollte deshalb vorerst an der aktuellen Strategie festhalten und Anwendern die Gelegenheit geben, sich an sie zu gewöhnen. Auch Christian Legnitto, bei Mozilla für die Veröffentlichungspolitik zuständig, sieht es ähnlich. Wie Legnitto schreibt, sei die Kommunikation der aktuellen Veröffentlichungszyklen immer noch nicht abgeschlossen. Es bedürfe noch immer Anstrengungen, die aktuelle Situation den Anwendern zu erklären.

Fotostrecke: 4 Bilder

Firefox 6
Überarbeiteter Add-on-Manager
Einfachere Verwaltung von Rechten
Hervorhebung von Domainnamen
Präventiv warnt deshalb jetzt schon Johnathan Nightingale, bei Mozilla für die Leitung der Entwicklung von Firefox zuständig, unbeteiligte Leser vor falschen Rückschlüssen. Laut Nightingale wolle die Gemeinschaft nicht die Zyklen ändern, sondern diskutiere nur darüber. Offenbar sitzt der Schock und die Kritik bei der jüngsten Änderung noch tief. Mürrisch kritisiert er deshalb einen Artikel von ExtremeTech, der den Eindruck vermittelte, dass Mozilla bereits dabei sei, die Zyklen der Freigabe zu ändern.

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