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Sa, 24. September 2011, 13:06

Software::Netzwerk

IPCop 2.0 mit OpenVPN

Das IPCop-Team hat seine ressourcenschonende Router- und Firewall-Distribution in der Version 2.0 veröffentlicht. IPCop läuft bereits auf betagten 486ern und erfordert mindestens 32 MB RAM und zwei Netzwerkschnittstellen.

Bootmenü von IPCop

IPCop-Team

Bootmenü von IPCop

IPCop 2.0 beruht auf einem Kernel 2.6.32 und nutzt IPtables, um Netzwerkpakete zuzulassen oder zu blockieren. Mittels OpenVPN 2.2.1 offerieren die Entwickler eine Alternative zum komplex zu konfigurierenden IPSec, mit der Anwender eigene virtuelle private Netze (VPNs) betreiben können. IPCop 2.0 verwendet andere Ports als die Vorgängerversionen. So ist die HTTPS-Weboberfläche nun auf Port 8443 zu erreichen und der SSH-Server lauscht auf Port 8022. Die Weboberfläche verfügt über einen neuen Scheduler, neue Punkte im Statusmenü für Systeminfo, Traffic-Erfassung und IPtables sowie neue Seiten für den Zeitserver ntpd, den Web-Proxy Squid 3.1.15 und den DHCP-Server DNSMasq 2.57, der DHCPD ersetzt.

Die neue IPCop-Version unterstützt Cobalt-, Sparc- und PPC-Plattformen und bietet einen überarbeiteten Installer, um die Distribution auf Festplatten oder Flash-Speicher zu installieren. Das Intrusion Detection System Snort ist nicht mehr standardmäßig enthalten und soll später als Erweiterung angeboten werden.

Die Router- und Firewall-Distribution IPCop existiert seit 2001 und steht unter der GPL. Die aktuelle Version 2.0 ist für x86-Architekturen auf Sourceforge.net als Download verfügbar.

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