> Glaubt ihr etwa ernsthaft, die FSF will damit Windows-Nutzer zufrieden stellen?
Nö, ich z.B. glaube nicht einmal das die FSF überhaupt *Nutzer*-Interessen im Auge hat, denn ich sehe das es nur um Ideologie geht, denn ansonsten hätte natürlich die FSF ein vitales Interesse den Windows-Nutzer brücken zu bauen statt sie nur mit Prinzip-Diskussionen zu bashen.
Man kann das vereinfacht so sagen: Windows (und andere propritäre Software) ist in der WElt und viele Nutzer interessieren sich nicght für Hintergründe. WEnn man erreichen will das sie sich interessieren muß man sie dort abholen wo sie stehren und nicht vor den Kopf stoßen.
Bestes Beispiel für Instinklosigkeiten ist z.B. die Kampagne (hier mal die FSFE): http://fsfe.org/news/2009/news-20090202-01.de.html
weil diese nämlich in Praxis so beworben, unterstützt, geführt wird das für den Normal nutzer nur ankommt: 'Du nutzt Adobe-Reader oder bietest auf Deiner WEbseite einen Link dazu an - dann bist Du ein Feind von von freier Software'.
UNd solcher Art vor-den-Kopf-Gestosse gräbt sich ins Bewußtsein ein und ist nahezu Garant das die so Gebashten über Jahre in emotionaler Distanz zu freier Software verharren werden.
Von Matthias Kirschner am Di, 4. Oktober 2011 um 17:51 #
Bezüglich Deinem Kommentar zu PDFreaders. Lese Dir bitte durch um was es in der Kampagne wirklich geht und wie wir die öffentliche Verwaltung angeschrieben haben. http://fsfe.org/campaigns/pdfreaders. Wenn Du dann immer noch das Gefühl hast, dass die Kampagne nicht sinnvoll ist, dann schick doch bitte eine Mail an pdfreaders@lists.fsfe.org und erklär uns warum.
Dass das aber kein Zustand ist, weiß inzwischen jeder. Debian weiß das, deshalb sind seine Repos mit Softwarepaketen regelrecht überfüllt und auch openSUSE ist das bekannt, ansonsten würde es keinen OBS geben.
Selber kompilieren ist gerade unter Mainstream-Distros zeitraubend und fehleranfällig (korrekte Konfiguration heißt das Zauberwort).
Diese FSF-Liste schadet aber nicht. Wenn die Suchmaschinen sie erst einmal getrackt haben, dann kann man sie bestimmt effektiv als Informationsquelle benutzen.
Von Robert Tulke am So, 2. Oktober 2011 um 02:33 #
Ich denke das es schon Sinn macht 100% GPL Software vor zu finden und vor allem soll das Projekt auch wachsen. Es wird vermutlich langfristig eine Zentrale Anlaufstelle für GPL Software werden. Man stelle sich sich einen Programmierer vor der sein 100byte großes Projekt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte. Dieser möchte aber nicht an 100 Distributionen herantreten. Jetzt hat er aber die Möglichkeit es in einen Pool zu stellen. Distributionen, z.B. Debian hat nun die Möglichkeit dort nach neu eingestellten Projekten zu suchen, die Sie selbst noch nicht im System haben.... und so wandert es dann in die Distributionen.
> Ich denke das es schon Sinn macht 100% GPL Software vor zu finden und vor allem soll das Projekt auch wachsen.
So wie ich lese geht hier um freie Softwre und nicht ihre Einengung auf eine einzelne Lizenz, jedenfalls lese ich *nicht* das es in dem Verzeichnis nur um GPL-Software ginge.
Was bringt dieses Verzeichnis?
Warum sollte jemand da nachschauen wenn er Software braucht anstatt gleich im Packetmanager?
Windows hat (zumindest von sich aus) keinen Packetmanager mit Verzeichnis.
Aber leider kann man nicht nach OS sortieren/suchen.
Als Windows-Benutzer habe ich da nicht soviel von, wenn ich da fast nur non-Windows Software finde und nicht speziell für mein OS suchen kann...
Glaubt ihr etwa ernsthaft, die FSF will damit Windows-Nutzer zufrieden stellen??? Das klingt bei euch ja fast so.
> Glaubt ihr etwa ernsthaft, die FSF will damit Windows-Nutzer zufrieden stellen?
Nö, ich z.B. glaube nicht einmal das die FSF überhaupt *Nutzer*-Interessen im Auge hat, denn ich sehe das es nur um Ideologie geht, denn ansonsten hätte natürlich die FSF ein vitales Interesse den Windows-Nutzer brücken zu bauen statt sie nur mit Prinzip-Diskussionen zu bashen.
Man kann das vereinfacht so sagen:
Windows (und andere propritäre Software) ist in der WElt und viele Nutzer interessieren sich nicght für Hintergründe. WEnn man erreichen will das sie sich interessieren muß man sie dort abholen wo sie stehren und nicht vor den Kopf stoßen.
Bestes Beispiel für Instinklosigkeiten ist z.B. die Kampagne (hier mal die FSFE):
http://fsfe.org/news/2009/news-20090202-01.de.html
weil diese nämlich in Praxis so beworben, unterstützt, geführt wird das für den Normal nutzer nur ankommt: 'Du nutzt Adobe-Reader oder bietest auf Deiner WEbseite einen Link dazu an - dann bist Du ein Feind von von freier Software'.
UNd solcher Art vor-den-Kopf-Gestosse gräbt sich ins Bewußtsein ein und ist nahezu Garant das die so Gebashten über Jahre in emotionaler Distanz zu freier Software verharren werden.
Bezüglich Deinem Kommentar zu PDFreaders. Lese Dir bitte durch um was es in der Kampagne wirklich geht und wie wir die öffentliche Verwaltung angeschrieben haben. http://fsfe.org/campaigns/pdfreaders. Wenn Du dann immer noch das Gefühl hast, dass die Kampagne nicht sinnvoll ist, dann schick doch bitte eine Mail an pdfreaders@lists.fsfe.org und erklär uns warum.
Viele Grüße
Matthias
Nunja, die legen halt wirklich Wert darauf, dass es Freie Software ist...
Wenn du zB. nach Linux suchst, wirst du da nur Linux-libre finden.
Es soll Leute geben, die in der Lage sind, Software selbst zu übersetzen, weil sie z.B. nicht im Repository ihrer Distribution enthalten ist.
Diese geheimnisumwitterten Gestalten können möglicherweise mit dem Verzeichnis etwas anfangen.
Dass das aber kein Zustand ist, weiß inzwischen jeder.
Debian weiß das, deshalb sind seine Repos mit Softwarepaketen regelrecht überfüllt und auch openSUSE ist das bekannt, ansonsten würde es keinen OBS geben.
Selber kompilieren ist gerade unter Mainstream-Distros zeitraubend und fehleranfällig (korrekte Konfiguration heißt das Zauberwort).
Diese FSF-Liste schadet aber nicht. Wenn die Suchmaschinen sie erst einmal getrackt haben, dann kann man sie bestimmt effektiv als Informationsquelle benutzen.
Ich denke das es schon Sinn macht 100% GPL Software vor zu finden und vor allem soll das Projekt auch wachsen. Es wird vermutlich langfristig eine Zentrale Anlaufstelle für GPL Software werden. Man stelle sich sich einen Programmierer vor der sein 100byte großes Projekt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte. Dieser möchte aber nicht an 100 Distributionen herantreten. Jetzt hat er aber die Möglichkeit es in einen Pool zu stellen. Distributionen, z.B. Debian hat nun die Möglichkeit dort nach neu eingestellten Projekten zu suchen, die Sie selbst noch nicht im System haben.... und so wandert es dann in die Distributionen.
> Ich denke das es schon Sinn macht 100% GPL Software vor zu finden und vor allem soll das Projekt auch wachsen.
So wie ich lese geht hier um freie Softwre und nicht ihre Einengung auf eine einzelne Lizenz, jedenfalls lese ich *nicht* das es in dem Verzeichnis nur um GPL-Software ginge.
(vielleicht aber irre ich mich doch?)
Es geht um Freie Software. Dabei spielt es keine Rolle, ob es unter der GNU GPL, der GNU LGPL, X11, Apache, ... Lizenz steht.
Da ist ein Frontend für MAME dabei, da aber MAME nicht frei ist, ist das Frontend schön anzuschauen funktional aber nicht zu gebrauchen.