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Do, 6. Oktober 2011, 13:41

Software::Distributionen::Red Hat

Betaversion von RHEL 6.2 vorgestellt

Der US-amerikanische Linux-Distributor Red Hat hat die erste Betaversion von Red Hat Enterprise Linux 6.2 vorgestellt.

Red Hat Enterprise Linux richtet sich an Unternehmen und kommt in verschiedenen Varianten vom Unternehmensserver bis zu speziellen Anwendungs-Servern. Durch lange Veröffentlichungszyklen sollen die Kunden vermeiden können, ständig Updates einspielen zu müssen, und Hardware-Hersteller die Chance bekommen, ihre Produkte für Red Hat Enterprise Linux zu zertifizieren.

Das in der ersten Beta-Version vorgestellte Red Hat Enterprise Linux 6.2 (RHEL 6.2) enthält zahlreiche Verbesserungen in der Identitätsverwaltung. So können Rechte für Anwender oder Authentifizierung zentral verwaltet werden. Zudem bietet RHEL 6.2 Beta nun auch eine vereinfachte Verwaltung von Authentifizierungsdiensten mittels Kerberos, und das High-Availability-Add-On unterstützt auch den Betrieb als VMware-Gast und bietet eine Unterstützung für das Cluster-Dateisystem GFS2. Ferner soll das Produkt nun auch als iSCSI-Initiator und -Storage-Server arbeiten können.

RHEL 6.2 Beta beruht auf dem Kernel 2.6.32 und bringt darüber hinaus weitere Neuerungen und Verbesserungen mit sich. So erhielt der Kernel nach Angaben des Herstellers diverse Optimierungen, die den Prozess-Scheduler, Networking, Virtualisierung und E/A-Subsysteme betreffen. Die Erstellung von ext4-Dateisystemen soll nun schneller erfolgen und bei XFS wurde die Geschwindigkeit erhöht.

Die aktuelle Betaversion ist nach Angaben des Produzenten nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Updates auf die nächste Betaversion oder die offizielle Version werden offiziell zwar nicht unterstützt, sollen aber funktionieren. Das Produkt kann ab sofort über das Red Hat Network heruntergeladen werden.

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