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Di, 11. Oktober 2011, 09:34

Software::Kommunikation

Mozilla Foundation veröffentlicht Jahresbericht 2010

Die Mozilla hat ihren Jahresbericht für 2010 veröffentlicht. Neben der finanziellen Lage informiert der Hersteller der beliebten Anwendungen Firefox und Thunderbird auch über Chancen, Herausforderungen, Initiativen und die Zielgruppe.

Die Mozilla Foundation hat in ihrem Jahresbericht 2010 bekannt gegeben, dass sie ihre Einnahmen im Vergleich zu 2009 um 18 Prozent auf 123 Millionen USD steigern konnte. Die Einnahmen wurden vorrangig aus Suchpartnerschaften mit Anbietern wie Google, Bing, Yahoo, Yandex, Amazon oder Ebay generiert. Den Einnahmen stehen Ausgaben in Höhe von 87,3 Mio. USD gegenüber. Sie fallen ca. 42 Prozent höher aus als im Jahr 2009 (61,158 Mio. USD). Mit 62,842 Mio. USD floss der größte Teil in Entwicklungskosten, gefolgt von Verwaltungskosten (12,170 Mio. USD), Marketing (9,843 Mio. USD) und Programmservices (2,493 Mio. USD). Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 35,858 Mio. USD. Die Stiftung konnte ihr gesamtes Vermögen von 143,1 Mio. USD im Jahr 2009 auf 168,8 Mio. USD im vergangenen Jahr steigern.

Als Herausforderungen der nahen Zukunft benennt die Mozilla Foundation die mit den Mobiltechnologien einhergehenden Parallelwelten, die zu großen Teilen von riesigen Wirtschaftsunternehmen kontrolliert werden. Darin sieht Mozilla die Gefahr, dass Entscheidungsfreiheit der Benutzer, die Interoperabilität und der allgemeinen Zustand des Internets eingeschränkt werden könnten. Bedrohungen, denen die Stiftung weiterhin entgegen treten möchte, indem sie unabhängige Anwendungen bereitstellt.

Zu den Zielen von Mozilla gehört es, Firefox zu verbessern. Dafür wurde der sechswöchige Veröffentlichungszyklus eingeführt, so dass die Entwickler neue Funktionalitäten und Technologien schneller integrieren können. Der Browser gilt als das wichtigste Projekt der Stiftung. Android wird nun neben dem Desktop als wichtige Plattform angesehen, so dass der Firefox sich zukünftig auch auf vielen mobilen Geräten heimisch fühlen kann.

Funktion wie das in diesem Jahr eingeführte »Do Not Track will Mozilla ausbauen, um Nutzern zu ermöglichen, Methoden zur Sammlung von Benutzerdaten im Internet zu erkennen und zu kontrollieren. Weitere Initiativen der Stiftung sind die BrowserID, um sich mit einer E-Mail-Adresse an Webseiten anmelden zu können, Bildungsprogramme wie die Schule der Web-Zauberer, der Mozilla Hackasaurus oder Open Badges. Weiterhin unterstützt Mozilla verschiedene Projekte, etwa das offene Videolabor Web Made Movies, verschiedene andere Videoprojekte und die Knight Foundation. Im Brutkastenprogramm WebFWD (Web Forward) können Entwickler und Erfinder Ideen für neue Technologien umsetzen und Boot to Gecko soll die Plattform des Internets auf Mobilgeräte bringen. Auch die weltweit verbreiteten Mozilla-Gemeinschaften wuchsen und werden von der Stiftung als liebgewonnene Pflänzchen gehegt und gepflegt.

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