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Di, 11. Oktober 2011, 13:53

Software::Web

Owncloud 2 veröffentlicht

Das Projekt Owncloud hat die zweite Version des Systems mit vielen neuen Funktionen fertiggestellt.

owncloud

Owncloud wurde im Januar 2010 von KDE-Entwickler Frank Karlitschek beim Camp KDE 2010 initiiert. Er stellte fest, dass die meisten Anwender einen einfachen Zugang zu Anwendungen, eine Anbindung an soziale Netze und einen standortunabhängigen Zugriff auf Daten wünschen. Die Tradition, in der ein Anwender an lokale Daten gebunden ist, unterliegt mittlerweile einem Wandel, denn die Zahl der Rechner, die ein Anwender einsetzt, wird immer größer, auch durch Tablets, Netbooks und Mobiltelefone. Je größer die Zahl dieser Rechner, desto größer wird jedoch auch der Aufwand, die Daten zwischen ihnen zu synchronisieren. Kein Wunder, dass eine wachsende Anzahl von Benutzern ihre Daten über Dienste wie Last.fm, Pandora, Facebook oder flickr verwalten.

Owncloud 2 ist funktional wesentlich umfangreicher als die ersten Versionen, die erst einmal die Grundlagen schaffen mussten. Auf eigene Dateien kann über das Web ebenso wie lokal über Dateimanager zugegriffen werden. Das Freigeben von Dateien für andere Nutzer ist problemlos möglich. Durch den integrierten Musik-Player kann Musik im Browser angehört werden. Über den eingebauten Ampache-Server kann zudem ein Musik-Stream gestartet werden, der auch mit lokalen Musik-Playern angehört werden kann.

Kalender und Kontakte kann man im Web verwalten und mit Anwendungen wie Thunderbird, Kontact und Evolution nutzen. Außerdem kann Owncloud Speicher für andere Webanwendungen bereitstellen, wofür das Protokoll von unhosted.org verwendet wird. Mehrere Anwendungen können dieses Protokoll bereits nutzen, damit kann man auf proprietäre Anbieter von Web-Speicherplatz verzichten oder problemlos von diesen zu Owncloud wechseln.

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