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Do, 13. Oktober 2011, 13:55

Unternehmen

AMQP-Spezifikation Version 1.0 erschienen

Das offene Protokoll AMQP, das die Interoperabilität zwischen verschiedenen Messaging-Systemen im Unternehmenseinsatz sicherstellen soll, hat Version 1.0 erreicht. Das Protokoll wird auch von Red Hat unterstützt und besitzt bereits mehrere freie Implementationen.

Das Advanced Message Queuing Protocol (AMQP) ist ein herstellerneutrales, freies und offenes Protokoll, das den Nachrichtenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen ermöglichen. Es definiert nicht nur ein Übertragungsformat, sondern auch das Warteschlangenverhalten und Dienste, die die Implementationen bereitstellen müssen. Damit geht es über die Java-Spezifikation JMS hinaus.

AMQP wurde anfänglich von JPMorgan Chase & Co. und iMatix Corporation entwickelt. Seit 2006 kümmert sich die AMQP-Arbeitsgruppe um die weitere Entwicklung, an der Red Hat nach eigenen Angaben wesentlich beteiligt war. Die Arbeitsgruppe besteht aus einer ganzen Reihe von Softwarefirmen und Banken.

Das Modell von AMQP ist relativ einfach. Ein zentraler Server nimmt Nachrichten entgegen und verteilt sie an die Empfänger. Empfänger können Nachrichten aus bestimmten Kanälen aktiv abholen oder Kanäle abonnieren, womit sie die Nachrichten automatisch erhalten. Die Clients, die miteinander kommunizieren, müssen sich durch die Zwischenschaltung des Servers nicht kennen, sie müssen nur das gleiche Protokoll verwenden.

Version 1.0 der AMQP-Spezifikation ist jetzt unter einer BSD-ähnlichen Lizenz verfügbar. Mehrere freie Projekte implementieren die Spezifikation bereits, darunter OpenAMQ, RabbitMQ, StormMQ und Apache QPID. Red Hat setzt in seiner Implementierung, die in MRG Messaging genutzt wird und auch in Fedora verfügbar ist, auf QPID.

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