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Mo, 17. Oktober 2011, 08:48

Software::Büro

LibreOffice im Browser und auf Tablets

Die Document Foundation hat während der gerade beendeten LibreOffice-Konferenz LibreOffice als Online-Version vorgestellt und eine spezielle Version für Tablet-Computer angekündigt.

»LibreOffice Online« ist der Name eines Projektes, der die freie Office-Suite in einem HTML5-fähigen Webbrowser benutzbar macht. LibreOffice Online beruht auf GTK+ und dem Canvas-Element von HTML5 und wurde von Michael Meeks von SUSE entwickelt. Es nutzt dazu GTK+ Broadway, ein Backend, das die Ausgabe in Form von HTML5 erzeugt und von Alex Laarson von Red Hat stammt. Ein Prototyp von LibreOffice Online ist in Arbeit. Die Entwickler haben ein Video erstellt, das zeigt, wie LibreOffice Online arbeitet.

Ferner wird LibreOffice auf Android und iOS portiert. Initiator dieser Portierungen ist der finnische Entwickler Tor Lillqvist, der für SUSE arbeitet und bereits für die Portierung von GIMP auf Windows verantwortlich war. Fürs erste sollen die LibreOffice-Portierungen auf Android und iOS auf Tablet-Rechnern laufen, was bedeutet, dass sie für Touchscreens geeignet sein müssen und etwas Platz auf dem Bildschirm sparen müssen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Oberfläche für noch kleinere Geräte wie Smartphones nutzbar gemacht werden.

Sowohl LibreOffice Online als auch die Tablet-Versionen werden wohl frühestens in einem Jahr in offiziellen Versionen zur Verfügung stehen.

Eine weitere Neuigkeit ist, dass 500.000 Desktop-Systeme in französischen Behörden, die meisten davon mit Windows, von OpenOffice.org auf LibreOffice umgestellt werden. 800.000 USB-Sticks mit LibreOffice und anderer freier Software wurden an Schüler und Studenten in der Region von Paris (Île-de-France) verteilt. Die Region Île-de-France wurde zudem Mitglied im Vorstand der Document Foundation.

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