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Fr, 28. Oktober 2011, 13:43

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat tritt Open-Compute-Projekt bei

Der Linux-Distributor und Open-Source-Lösungsanbieter Red Hat ist dem Open-Compute-Projekt beigetreten, das von Facebook initiiert wurde. »Open Compute« hat das Ziel, die effizientesten Rechenzentren bei kleinstmöglichen Kosten zu schaffen. Die Mitglieder des Projekts nutzen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, um Technologien und Aufbau der zukünftigen Rechenzentren zu definieren.

Mit der Gründung des Open-Compute-Projekts begann Facebook die Prinzipien von Open-Source-Software auf Rechenzentren zu übertragen. Technologien werden allgemein zugänglich gemacht, damit sie sich weiter entwickeln können. Ziel des Projekts ist es, Rechenzentren effizienter zu machen, ihren Energieverbrauch zu senken und die Wärmeabgabe besser zu nutzen. Das erste Rechenzentrum des Projekts befindet sich in Prineville, Oregon. Es weist eine 38 Prozent höhere Energieeffizienz auf und kostet ca. ein Viertel weniger als herkömmliche vergleichbare Einrichtungen.

Red Hat hat mit mehreren großen Kunden vereinbart, sich am Open-Compute-Projekt zu beteiligen. Der Distributor will sein Unternehmens-Linux (RHEL) auf zwei Systemen zertifizieren, die auf den Open-Compute-Spezifikationen aufbauen. Nach erfolgreicher Zertifizierung können die entsprechenden Technologien Nutzern von Open-Compute-basierten Systemen bereitgestellt werden. Nachdem Red Hat RHEL zertifiziert hat, plant das Unternehmen, seine Virtualisierungs-Plattform Red Hat Enterprise Virtualization in den Rechenzentren testen. Es wird zudem erwartet, dass Red Hat die kürzlich mit Gluster erworbenen Speichertechnologien für das Open-Compute-Projekt erweitert.

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