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Di, 1. November 2011, 15:00

Gesellschaft::Politik/Recht

Linuxknochen: BeagleBoard bringt BeagleBone

Nachdem der Chiphersteller Texas Instruments (TI) kürzlich den neuen, auf einer ARM Cortex A8-Architektur basierenden SoC Sitara AM335x für 5 USD präsentiert hat, wurde gestern von der Open-Source-Gemeinschaft das Entwicklerboard BeagleBone vorgestellt.

BeagleBone

beagleboard.org

BeagleBone

Das BeagleBone ist ein Entwicklerboard, das mit 8,6 cm x 5,3 cm etwa so groß wie eine EC-Karte ist. Als Zielgruppe soll das Gerät Hacker ansprechen, die das BeagleBone unter anderem in Robotern oder mobilen Geräten verwenden können. Herzstück des BeagleBone sind TIs preiswerter Sitara AM335x, der mit 720 MHz getaktet ist, und 256 MB DDR2-RAM. Der Prozessor ist schnell genug, um von angeschlossenen Kameras übertragene Bilder zu verarbeiten oder Videos abzuspielen.

Das BeagleBoard kann via USB oder Ethernet mit anderen Geräten kommunizieren. Ein Slot für microSD-Karten bietet Raum für Speicherkarten und standardisierte 3,3V I/Os Erweiterungsmöglichkeiten. Die Boards werden mit einer 2 GB fassenden MicroSD-Karte ausgeliefert, auf der bereits die Linux-Distribution Angstrom, node.js und die Cloud9-IDE vorinstalliert sind.

BeagleBoard schlägt für das BeagleBone einen Preis von 89 USD vor, die Auslieferung soll noch vor Ende November beginnen. Die Entwickler arbeiten bereits an einem Board mit DVI-D-Anschluss, HDMI-, VGA- und LCD-Modelle sollen folgen. Es ist ebenfalls geplant, ein BeagleBone mit integriertem WiFi-Modul zu produzieren, doch das befindet sich erst in einem sehr frühem Stadium.

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