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Mi, 2. November 2011, 09:55

Unternehmen

Ubuntu unterstützt ARM-Server von HP

HP will mit energie- und platzsparenden ARM-Prozessoren den Rechenzentrums-Markt aufrollen. Die jüngst veröffentlichte Server-Version von Ubuntu 11.10 unterstützt die neuen Systeme bereits.

Die Redstone-Entwicklungsplattform von HP

HP

Die Redstone-Entwicklungsplattform von HP

Unter dem Namen »Project Moonshot« hat HP seine neue Server-Architektur vorgestellt, die zunächst auf ARM-, später eventuell auch auf Atom-Prozessoren beruhen wird. HP setzt zunächst auf ARM-Prozessoren von Caldexa. Caldexa hat gleichzeitig mit HP seine EnergyCore-Prozessoren vorgestellt, die als »Server auf einem Chip« bezeichnet werden. Diese Prozessorfamilie beruht auf der neuen Cortex-A9-Architektur und enthält bis zu vier CPUs mit bis zu 1,4 GHz, Hardware-Gleitkommaeinheit und SIMD-Instruktionen. Der Stromverbrauch soll maximal 1,5 Watt pro Prozessor betragen, was komplette Rechenknoten möglich machen soll, die weniger als 5 Watt benötigen, inklusive SSD, Cache und 4 GB ECC-RAM.

HP wird Rack-Systeme anbieten, die 288 dieser Prozessoren auf vier Höheneinheiten vereinen, was Racks mit 2880 Prozessoren möglich macht, sofern die Racks die benötigte Leistung von 14,4 kW liefern können. HP bietet dazu auch passende Racks, die noch mehr als diese Leistung liefern können, und komplette Rechenzentren. Mit den ARM-Prozessoren ausgestattet, sollen diese bis zu 95% weniger Energie benötigen als bisherige Rechenzentren.

Lieferbar sind diese Systeme erst im nächsten Jahr. Zum »Project Moonshot« gehören neben der Entwicklungsplattform Redstone auch die Eröffnung des »HP Discovery Labs« in Houston, Texas, und das Partnerprogramm Pathfinder.

Diverse Partner sind an »Project Moonshot« beteiligt, darunter auch Red Hat und Canonical. Canonical hat nach eigenen Angaben schon länger mit HP und Caldexa zusammengearbeitet, und die Server-Edition von Ubuntu 11.10 wurde in einer ARM-Variante veröffentlicht, die mit diesen Servern zusammenarbeitet. In den nächsten sechs Monaten will Canonical an der Optimierung des Systems arbeiten und dabei besonderes Augenmerk auf die Leistungsanforderungen der Ubuntu-Nutzer legen.

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