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Do, 3. November 2011, 08:16

Hardware

Minirechner Raspberry Pi ab Dezember im Handel

Die gemeinnützige Raspberry Pi Foundation hat verlautbaren lassen, dass ihr Minirechner Raspberry Pi ab Dezember im Handel erhältlich sein wird.

Raspberry Pi mit 12 MP-Kamera

Raspberry Pi Foundation

Raspberry Pi mit 12 MP-Kamera

Der Raspberry Pi ist etwa so groß wie eine Kreditkarte. Er besteht aus einem ARM11-basierten Prozessor Broadcom BCM2835 mit 700 MHz, 128 MB RAM, einem USB-2.0-Port, einem Slot für SD-Karten, einem 3,5 mm-Audioausgang und einem HDMI-Videoausgang (Modell A). Ein etwas reichhaltiger ausgestattetes Modell B verfügt über 256 MB Arbeitsspeicher, eine zusätzliche Ethernet-Schnittstelle sowie einen 2-Port-USB-Hub. Der Raspberry kann einfach an einen Fernseher angeschlossen werden und erfordert keinen zusätzlichen Monitor. Die Geräte unterstützen 1080p30-Videoausgaben und OpenGL ES 2.0. Den Strom bezieht der Rechner über eine 5V-MicroUSB-Schnittstelle, alternativ kann er mit vier AA-Batterien betrieben werden.

Die Raspberry Pi Foundation plant, das Modell A des winzigen Rechners für ca. 25 USD bzw. des Modell B für 35 USD zu verkaufen. Der Raspberry Pi wurde mit dem Gedanken entwickelt, einen preiswerten Computer zu produzieren, den unter anderem Kinder nutzen können, um sich in EDV-Fertigkeiten zu üben und Freude am Programmieren zu entdecken. Das Gerät unterstützt zu Beginn die Distributionen Debian, Fedora und ArchLinux, die auf einer SD-Karte abgelegt sind. Ubuntu wird, anders als früher angekündigt, nicht von vornherein unterstützt, da dessen mitgelieferter Kernel nicht mit dem verwendeten ARM-Prozessor umgehen kann.

Laut der Raspberry Pi Foundation werden die ersten 10.000 Raspberries für Dezember erwartet und sollen weltweit nach dem FiFo-Prinzip verkauft werden. Sobald die Rechner verfügbar sind, wird es auf der Webseite bzw. über die Mailingliste und Twitter bekannt gegeben und ein Verkaufskanal geöffnet. Vorbestellungen sind nicht möglich. Die Stiftung rechnet damit, dass die ersten Geräte vorranging von Entwicklern und Bastlern gekauft werden und erst spätere Produktionen an Schulen gehen.

Die Entwickler haben aktuell die Komponenten für 10.000 Geräte bestellt und werden diese von Robotern zu den Raspberry Pis zusammenlöten lassen. Sie sind sich momentan noch nicht sicher, ob das Hardwaredesign ausgereift genug ist, um bereits fertige Geräte zu bestellen. Sie halten sich die Möglichkeit offen, auf den Rückmeldungen basierende Änderungen vorzunehmen.

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Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Wenig RAM (User, Di, 8. November 2011)
Wenig RAM (Unerkannt, Fr, 4. November 2011)
wird gekauft (Der_Franke, Do, 3. November 2011)
Re[3]: 10000 Stück (gimbaar, Do, 3. November 2011)
Re[2]: 10000 Stück (OldShatterhand, Do, 3. November 2011)
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