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Mi, 9. November 2011, 12:27

Gesellschaft::Bildung

FSFE fordert Befreiung der Bildung

Die niederländische Bildungsministerin will die Schulen des Landes von Microsoft abhängig machen. Dagegen hat die Free Software Foundation Europe (FSFE) eine Kampagne begonnen.

Nach Informationen aus den Niederlanden sollen Schüler, die freie Software oder Geräte verwenden, die Silverlight nicht unterstützen, von den Online-Systemen der Schulen ausgeschlossen werden, weil proprietäre Technologie und geheime Formate verwendet werden sollen. Die Bildungsministerin Marja Bijsterveldt teilte kürzlich mit, dass sie nicht bereit wäre, die Richtlinien der Regierung für offene Standards umzusetzen. Stattdessen wird die Regierung laut der FSFE eine lang anhaltende Abhängigkeit der Bildungseinrichtungen von einem einzigen Anbieter akzeptieren.

Für den Freie-Software-Unterstützer Jan Stedehouder zeigt dies, dass stärkere und zuverlässigere Richtlinien für offene Standards nötig sind. Deswegen hat Stedehouder in Holland eine Kampagne gestartet. Die Kampagne fordert, den niederländischen Aktionsplan »Holland offen in Verbindung« zu stärken, indem die Verwendung offener Standards wirklich verpflichtend für alle öffentlich finanzierten Institutionen gemacht wird. Der Zugang zu allen Online-Diensten der öffentlich finanzierten Institutionen soll herstellerunabhängig möglich sein. Ferner soll das Bildungsprogramm auf herstellerunabhängige Fähigkeiten erweitert werden.

Zur Unterstützung der Kampagne »Bildung befreien - für grenzenloses Wachstum«, für die sich nun auch die FSFE einsetzt, sind unter anderem Spenden und das Unterzeichnen einer Petition möglich.

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