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Thema: OpenSUSE 12.1 bringt viel Neues

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von --- am Do, 17. November 2011 um 16:22 #

Ich weiß z.B., dass openSUSE 11.1 mit meinem Parallel Port-HP Laser Jet-Drucker funktioniert.
Nachdem ich openSUSE 12.1 ausprobiert habe, weiß ich nun, dass keine Parallel Port-Drucker mehr unterstützt werden. Entsprechende Bugreports bestätigen das. Auch ein "modprobe lp" hilft nicht mehr.
Apples Cups wird - völlig realitätsfremd, Apple wird nun einmal kaum in Firmen und Büros eingesetzt - mit Version 1.6 jeden Parallel Port- und Serial-Port-Support fallenlassen.
Von daher bleibt hier leider sehr wahrscheinlich nur das Löschen.

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    Von mnmnmn am Do, 17. November 2011 um 18:23 #

    Da bietet sich ein sparsamer Rechner z.B. mit openSUSE 11.1 oder Debian als Netzwerkdrucker an.

    Es gibt übrigens im OBS unter
    http://download.opensuse.org/repositories/Printing/openSUSE_12.1/noarch/
    ein Paket namens
    parallel-printer-support-1.00-3.1.noarch.rpm.

    Ob das schon funktioniert, weiß ich allerdings nicht.

    Der zugehörige Bugreport wurde wieder geöffnet:
    https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=673845

    Es scheint zudem geplant zu sein, in Zukunft den Parallel Port-Support (also auch ab Cups 1.6) selber nachzurüsten.

    Lösch also Deine Installation erst einmal nicht, irgendjemand muss das ja testen. :-)
    Und sehr wahrscheinlich "rettest" Du damit ja auch zukünftige Debiane und Ubuntus.

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      Von --- am Do, 17. November 2011 um 19:49 #

      Danke für den Supertipp.

      Ich habe das äußerst effektive "Minipaket" hinzuinstalliert und das lp-Modul zum Laden in Yast eingetragen (unter System/"Editor für /etc/sysconfig"/System/Kernel/"Modules_Loaded_On_Boot" muss man einfach lp eintragen und danach neustarten; alternativ dürfte auch ein modprobe lp ausreichen).

      Beim zweiten Versuch funktionierte die Druckererkennung.

      Auf meinem System mussten neben cups auch noch foomatic, die hplip-Pakete und die openprinting-ppds installiert sein.

      Mein Kernel schleppt damit einen gigantischen Overhead von knapp 16kb herum.

      Das Parallel-Printer-Support-Paket muss samt erklärendem Textfile (im Hinblick auf das manuell zum Laden einzutagende Kernel-Modul) sofort in die 12.1-Repos, unbedingt. :-)
      Die Parallel Port-Maschinerie des Kernels selbst wird nachwievor geladen und funktioniert.

      Dieses Paket auch für Cups 1.6 ff. anzubieten, ist eine hervorragende Idee. USB-Nutzer haben davon ja nichts zu befürchten.

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    Von glasen am Do, 17. November 2011 um 19:10 #

    Man kann es auch übertreiben. Der Parallelport an Druckern ist seit mindestens 5 Jahren tot und USB-Anschlüsse sind seit über 10 Jahren an Druckern zu finden.

    Zudem ist es unter Unix völlig wurscht ob die Gerätedatei jetzt "/dev/lp0" oder "/dev/usblp0" heißt. Mein alter Lexmark-Tintenspritzer wurde offiziell auch nur über den Parallelport unterstützt, aber trotzdem funktionierte er prima nachdem ich anstatt "lp0" "usblp0" in der Konfigurationsdatei angegeben hatte (Ist auch schon über 10 Jahre her).

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      Von --- am Do, 17. November 2011 um 19:36 #

      Wen interessiert schon Dein ehemaliges, vermutlich "hochqualitatives" Tintenstrahlerzeugs?

      Hier geht es um richtige (Laser-)Drucker, die problemlos zehntausende Seiten mit einer Kartusche drucken und so ziemlich jedem modernen Tintenstrahldrucker im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis haushoch überlegen sind.

      Solange sie nicht defekt sind oder die Kartuschen nicht mehr produziert werden sollten, solange lohnt sich keine Neuanschaffung.

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