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Fr, 18. November 2011, 10:38

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 im öffentlichen Betatest

Der Linux-Distributor Red Hat hat eine öffentliche Betaversion der neuen Version 3.0 seiner Virtualisierungslösung Enterprise Virtualization bereitgestellt.

Im August hatte Red Hat eine erste Betaversion für einen geschlossenen Benutzerkreis herausgegeben. Jetzt steht eine neue Betaversion von Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) 3 auf der Webseite des Produkts bereit. Zum Download ist allerdings eine Anmeldung erforderlich.

Red Hat Enterprise Virtualization basiert auf der Kernel-based Virtual Machine (KVM) und ist nach Angaben des Distributors deutlich preisgünstiger als konkurrierende Lösungen. Die neue Version 3.0 wurde gegenüber der ersten Testversion weiter verbessert und optimiert. Die Verwaltungstechnologien wurden unter dem Namen oVirt unter eine freie Lizenz gestellt.

Der Enterprise Virtualization Manager ist in RHEV 3.0 eine Java-Anwendung, die auf der JBoss Enterprise Application Platform läuft. Red Hat Enterprise Linux 6 bildet die Grundlage des KVM-Hypervisors, der bis zu 160 logische Prozessoren und bis zu 2 TB RAM für Host-Systeme sowie 64 virtuelle CPUs und maximal 512 GB RAM für Gäste unterstützt.

Endanwender können mittels eines Nutzerportals virtuelle Maschinen aufsetzen, verwalten und eigene Templates erstellen. Die Steuerung erfolgt über ein RESTful-API. Eine integrierte Berichtsfunktionalität erlaubt es, die Nutzung der VMs auszuwerten. Das Remote-Protokoll SPICE bietet WAN-Optimierungen und Geschwindigkeitssteigerungen, die unter anderem durch dynamische Kompression und automatischen Abgleich der Desktop-Effekte und Farbtiefen erreicht werden. Die neue SPICE-Version soll zudem Linux-Desktops besser unterstützen. Weitere Verbesserungen sind mehrstufige Administrationsfunktionen für große Installationen und neue lokale Speichermöglichkeiten.

Der Netzwerk-Code von KVM wurde in den Linux-Kernel verlagert (vhost-net), womit dessen Geschwindigkeit deutlich steigen soll. Die neue Funktionalität der transparenten Huge Pages des Kernels soll die Geschwindigkeit weiter erhöhen. Für weitere Verbesserungen sollen der paravirtualisierte Interrupt-Controller und asynchrone Ein- und Ausgabe sorgen. Die Integration von SELinux über sVirt dagegen soll die Sicherheit erhöhen.

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Kommentare (Insgesamt: 9 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Management-Server (haha, Fr, 18. November 2011)
Irrtümer (haha, Fr, 18. November 2011)
Re: Management-Server (Verdammt, Fr, 18. November 2011)
Re[2]: Management-Server (insider, Fr, 18. November 2011)
Re[2]: Management-Server (insider, Fr, 18. November 2011)
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