Bei grub2 kann man sehen, wie es nicht laufen sollte
Wer kann denn da heute "noch mal eben" die Config bearbeiten, wenn es um Setups wie /boot auf Soft-RAID und / auf LVM auf Soft-RAID geht. Da blickt doch keiner mehr durch bei den Config-Dateien.
Vielleicht sollte der Lennart Poettering mal einen Bootloader schreiben
Grub2 ist für den DAU gemacht. Es geht explizit darum, die Konfigurierbarkeit zu mindern. Es ist der Gnom3-Ansatz. Die Programmierer wissen, was der Benutzer will.
Ich sehe das anders. Letztendlich richtet sich Grub2 "gegen" Normalnutzer und Sysadmins. Es ist kaum möglich, einen Bootloader mit mehr unnötigem Konfigurationsoverkill zu entwickeln als Grub2. Grub2 ist in dieser Hinsicht so schlecht, dass Fedora erst quasi im letzten Moment und openSUSE bis heute nicht zu Grub2 als Standardbootloader gewechselt sind.
Wenn man in der FAQ nachschaut, dann findet man dort diese merkwürdige Bemerkung, die meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt:
"Will the journal file format be standardized? Where can I find an explanation of the on-disk data structures?
At this point we have no intention to standardize the format and we take the liberty to alter it as we see fit. We might document the on-disk format eventually, but at this point we don’t want any other software to read, write or manipulate our journal files directly. The access is granted by a shared library and a command line tool. (But then again, it’s Free Software, so you can always read the source code!)"
Grub allgemein ist ein gutes Beispiel, für beide Fälle.
Ich habe viel direkt mit LiLo gemacht, musste man ja auch. Ich hatte es andauernt anpacken müssen, rückblickend weiß ich aber kaum noch warum.
Schon mit Grub 0.x verstand ich manches nicht mehr, der Ablauf war ungewohnt, vieles neu. Aber ich merkte auch schnell das ich es auch kaum noch anpassen musste, auch weil die Tools der Distributionen schnell besser wurden.
Grub ist mächtiger als LiLo, keine Frage, aber ich kann damit persönlich weniger machen. Gleichzeitig nervt er mich aber auch weniger, zumindest aktuell.
Solange ich nicht näher ran muss, und mir dann vielleicht eine blutige Nase hole, bin ich momentan zufrieden damit.
Sicherlich, allerdings gibt es genug GNOME Apps denen installierte GNOME-Libs genügen, soweit ich es sehe ist dieses Tool tief in KDE (durch das Kontrollzentrum, soweit ich das Tool verstehe) eingebettet, so wie ich es sehe startet das halbe KDE im Background wenn man dieses Tool nutzen will. Ich wäre positiv überrascht wenn es nicht so wäre, meine Erfahrungen mit KDE sind aber doch anders.
Zudem könnte man durchaus so ein Tool auch ganz ohne Abhängigkeiten bauen. Gut, das ist heute selten, aber möglich.
Laut AUR https://aur.archlinux.org/packages/gr/grub2-editor/PKGBUILD hängt es von kdebase-workspace ab und da hängt nicht viel KDE dran (nur kde-pim), siehe http://www.archlinux.org/packages/extra/i686/kdebase-workspace/.
Bei grub2 kann man sehen, wie es nicht laufen sollte
Wer kann denn da heute "noch mal eben" die Config bearbeiten, wenn es um Setups wie /boot auf Soft-RAID und / auf LVM auf Soft-RAID geht. Da blickt doch keiner mehr durch bei den Config-Dateien.
Vielleicht sollte der Lennart Poettering mal einen Bootloader schreiben
Grub2 ist für den DAU gemacht. Es geht explizit darum, die Konfigurierbarkeit zu mindern. Es ist der Gnom3-Ansatz. Die Programmierer wissen, was der Benutzer will.
Ich sehe das anders.
Letztendlich richtet sich Grub2 "gegen" Normalnutzer und Sysadmins.
Es ist kaum möglich, einen Bootloader mit mehr unnötigem Konfigurationsoverkill zu entwickeln als Grub2.
Grub2 ist in dieser Hinsicht so schlecht, dass Fedora erst quasi im letzten Moment und openSUSE bis heute nicht zu Grub2 als Standardbootloader gewechselt sind.
Wie sagte man damals schon, jedes GNU Projekt entwickelt sich früher oder später zu einem eigenen Betriebssystem.
Wenn man in der FAQ nachschaut, dann findet man dort diese merkwürdige Bemerkung, die meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt:
"Will the journal file format be standardized? Where can I find an explanation of the on-disk data structures?
At this point we have no intention to standardize the format and we take the liberty to alter it as we see fit. We might document the on-disk format eventually, but at this point we don’t want any other software to read, write or manipulate our journal files directly. The access is granted by a shared library and a command line tool. (But then again, it’s Free Software, so you can always read the source code!)"
zitiert aus:
https://docs.google.com/document/pub?id=1IC9yOXj7j6cdLLxWEBAGRL6wl97tFxgjLUEHIX3MSTs
Behaltet es einfach.
Mir ist völlig klar, was Ihr bzw. Red Hat vorha(b)t.
Grub allgemein ist ein gutes Beispiel, für beide Fälle.
Ich habe viel direkt mit LiLo gemacht, musste man ja auch. Ich hatte es andauernt anpacken müssen, rückblickend weiß ich aber kaum noch warum.
Schon mit Grub 0.x verstand ich manches nicht mehr, der Ablauf war ungewohnt, vieles neu. Aber ich merkte auch schnell das ich es auch kaum noch anpassen musste, auch weil die Tools der Distributionen schnell besser wurden.
Grub ist mächtiger als LiLo, keine Frage, aber ich kann damit persönlich weniger machen. Gleichzeitig nervt er mich aber auch weniger, zumindest aktuell.
Solange ich nicht näher ran muss, und mir dann vielleicht eine blutige Nase hole, bin ich momentan zufrieden damit.
Man kann mit Bootloadern nichts falsch machen. Im schlimmsten Fall muss man halt von USB-Stick oder CDROM booten und den Bootloader wiederherstellen.
Was nichts desto weniger ziemlich nerven kann
Du könntest ihn in deine Windows C: Partition installieren. :)
Es gibt ein Konfigurations-Werkzeug für Grub2, dass "für den DAU" noch weit komfortabler ist, als die von Grub1.
Das Beste: es ist unabhängig von der Distro (man höre und staune!): http://kde-apps.org/content/show.php/GRUB2+Bootloader+Editor?content=139643
Sehe ich es richtig das dieses Tool nur mit installiertem KDE funktioniert?
Ja, scheint so und gnome-Tools funktionieren auch nur mit installierten Gnome-Libs. Welche Überraschung...
Sicherlich, allerdings gibt es genug GNOME Apps denen installierte GNOME-Libs genügen, soweit ich es sehe ist dieses Tool tief in KDE (durch das Kontrollzentrum, soweit ich das Tool verstehe) eingebettet, so wie ich es sehe startet das halbe KDE im Background wenn man dieses Tool nutzen will.
Ich wäre positiv überrascht wenn es nicht so wäre, meine Erfahrungen mit KDE sind aber doch anders.
Zudem könnte man durchaus so ein Tool auch ganz ohne Abhängigkeiten bauen. Gut, das ist heute selten, aber möglich.
Laut AUR https://aur.archlinux.org/packages/gr/grub2-editor/PKGBUILD hängt es von kdebase-workspace ab und da hängt nicht viel KDE dran (nur kde-pim), siehe http://www.archlinux.org/packages/extra/i686/kdebase-workspace/.
Ja, scheint so und gnome-Tools funktionieren auch nur mit installierten Gnome-Libs. Welche Überraschung...
für ubuntu gibts ein sehr gutes programm um grub2 unter gnome etc. spielend leicht zu konfigurieren: ppa:danielrichter2007/grub-customizer .
:up: