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Di, 22. November 2011, 08:12

Software::Desktop

»Occupy Flash« will Flash-Plugin ein Ende machen

Eine Gruppe von Aktivisten hat eine Initiative begonnen, das Flash-Plugin aus Browsern zu verbannen. Als Grund nennt sie unter anderem, dass Adobe selbst HTML5 als die Lösung der Zukunft propagiert.

occupyflash.org

»Occupy Flash« hat sich den Namen von den aktuellen weltweiten »Occupy«-Bewegungen ausgeborgt, auch wenn diese Initiative nichts erobern will. Den Initiatoren gefällt nach eigenen Angaben einfach die Idee, dass normale Menschen gegen große Unternehmen vorgehen, um die Interessen der gesamten Bevölkerung zu wahren.

Der Adobe-Flash-Player ist nach Ansicht der Aktivisten bereits tot und sollte nicht mehr verwendet werden. Er sei voller Fehler und Abstürze, benötige ständige Sicherheitsupdates, laufe nicht auf Mobilgeräten, mache Webseiten inkonsistent, sei ein Problem für Barrierefreiheit und stelle mit den Flash-Cookies ein riesiges Problem für Sicherheit und Privatsphäre dar.

Das Fossil Flash-Player mache demnach das Web weniger zugänglich und behindere mittlerweile den Fortschritt. Adobe selbst habe Flash bereits unmöglich gemacht, indem es für die meisten Mobilgeräte keinen Flash-Player herausbringt. HTML5 habe den Kampf bereits gewonnen, und Adobe selbst sieht die Zukunft in HTML5, nicht Flash. Das Problem ist nun laut »Occupy Flash«, dass die Flash-Technologie nicht verschwinden wird, solange die Software auf den Rechnern noch installiert ist.

Die Initiative fordert daher alle Benutzer auf, das Plugin sofort zu deinstallieren. Das werde zwar vorübergehend zu Schwierigkeiten mit einigen Webseiten führen, wobei Google Analytics als besonders schlechtes Beispiel genannt wird. Aber je weniger Browser Flash unterstützen, desto schneller sei der Spuk beendet.

Die Kampagne will sich keineswegs gegen Adobe oder Flash im Allgemeinen richten. Flash habe nach wie vor seinen Nutzen, beispielsweise in Air-Anwendungen. Aber eben nicht als Browser-Plugin. Mit der Deinstallation des Plugins helfe man Adobe, etwas schneller bei HTML5 anzukommen. Adobe wird aufgefordert, die Initiative zu unterstützen. Anleitungen zur Deinstallation des Flash-Players, Nutzung von HTML5 und die Aufforderung, Webseitenbetreiber und IT-Verantwortliche zu demselben zu bewegen, sind auf der Webseite der Initiative zu finden.

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