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Fr, 2. Dezember 2011, 09:29

Software::Virtualisierung

Qemu 1.0 ist fertig

Die Qemu-Entwickler haben Qemu in der Version 1.0 veröffentlicht. Qemu wird oft mit der Kernel-Based Virtual Machine (KVM) oder Xen eingesetzt und kann eine Vielzahl von Prozessor-Architekturen emulieren, unter anderem x86, AMD64 und x86-64, ARM, Sparc32/64 und verschiedene Embedded CPUs.

Wie in der Roadmap geplant, wurde Qemu 1.0 veröffentlicht. Zu den größten Neuerungen zählt die Unterstützung von SCSI-Block-Geräten und Block Device Passthrough. Das bedeutet, dass Qemu mit /dev/sdX-Geräten umgehen kann, was dabei hilft, physische Hardware auf virtuelle Pendants zu migrieren. Der Tiny Code Interpreter (TCI), eine Verbesserung des TCG Code Generators, erlaubt es, Qemu auf Rechnern auszuführen, für die es keinen nativen Code gibt. TCI erzeugt dazu einen Bytecode, der von einem Interpreter ausgeführt wird und somit von der Maschine unabhängig ist, auf der Qemu läuft.

Weitere Neuerungen im Qemu sind, dass die VCPU-Ausführung ähnlich wie bei qemu-kvm in einem eigenen Thread läuft und alle Image-Formate nun asynchrone Operationen unterstützen. Im Qemu-Monitor informiert »info blockstats« über I/O Latency Accounting und die Genauigkeit der Fehlerbehandlung der SCSI-Emulation wurde deutlich verbessert. Viele SCSI-Geräte lassen sich nun via Kanal, Target (id) und LUN ansprechen und SCSI-CD-ROMs unterstützen DVD-Abbilder und informieren das System, wenn ein Medium gewechselt wurde.

Mit Qemu 1.0 sind Live-Migrationen von Image-Dateien wie QCOW2 möglich. Im Linux-User-Modus verarbeitet Qemu nun Instruktionen für ARM Cortex-A15. Es werden DC232b und FSF Xtensa CPUs, Sim- und LX60/LX110/LX200-Maschinen unterstützt. Darüber hinaus konnten die Entwickler viele Fehler beheben. Alle Änderungen sind im Changelog aufgeführt. Die aktuelle Version 1.0 ist auf der Qemu-Download-Seite verfügbar.

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