Anscheinend gibt es einen erheblichen Bedarf an schlanken und an den Nutzerbedürfnissen ausgerichteten Desktop-Systemen. KDE und Gnome waren ja auch mal gut benutzbare Desktops. Heute sind sie allerdings zu technisch völlig überladenen Monstern (KDE) oder nur mit Zusatzprogrammen halbwegs nutzbaren Systemen (Gnome) mutiert.
Schon einmal überlegt, dass Benutzer unterschiedliche Bedürfnisse haben können? Nur weil es dir ein großes Bedürfnis ist, dass eine Desktopumgebung nur 20MB RAM benötigt und auch auf Rechnern von 1995 noch läuft, heißt das noch lange nicht, dass jeder dieses Bedürfnis verspürt.
Das mag so sein - aber selbst wenn, hätten die Benutzer keine Wahl gehabt. Zudem lief auch bei den diversen Windows-Versionen nicht immer alles rund. Win2000 und XP waren wohl eher die besseren, darauf folgte Vista, welches auch eher den Ruf einer Beta oder Übergangsversion bezüglich Win7 hat. Nunja und den meisten Windowsbenutzern ist es eh egal, da die gar nicht wissen, dass es im Universum Alternativen zu Windows gibt oder sie für ihre Arbeitsabläufe tatsächlich etwas anderes einsetzen könnten.
Da Linux auf dem Desktop ein Nischenprodukt ist, ist der Benutzer idR. aufgeklärter über Sachverhalte und weiß mindestens mal von der Existenz einer DE oder eines WM. Da sollte es dann auch eher machbar sein, die DE zu wechseln, wenn einem der aktuelle Desktop auf die Nerven geht.
Wer das nicht macht oder schafft und letztlich die Mängel erträgt, ja mein Gott, für den muss ich ja eigentlich auch nichts verbessern
Wie kommst du darauf? Der Schritt von MacOS zu MacOSX war riesig. Ebenso der von Windows 3.x zu Windows 95. Auch der Schritt von XP zu Vista war nicht klein. Der Schritt von Windows 7 zu Windows 8 scheint ebenfalls groß zu sein.
Vista galt lange sehr wohl als kaputt, und ganz besonders auch als langsam.
Nebenher gibt es sehr wohl unterschiedliche DEs auch für Windows. Der Kern des DEs bei Windows ist der Explorer, der lässt sich sehr wohl austauschen. Das wird zuweilen auch gemacht, natürlich nur von wenigen % der User, aber bei Hunderten Millionen von User sind das schon ein paar.
Fängt das schon wieder an. Wieso muss eigentlich immer bei einem DE Artikel solcher Blödsinn kommen?
Es ist nun mal so, dass sich die Entwicklungsmodelle zwischen kommerzieller und freier Software ziemlich unterscheiden. Windows und Mac wird erst Jahrelang getestet und der Benutzer kriegt nur das "fertige" Produkt vor die Nase. Bei freier Software aber dem Benutzer das vorgesetzt, was gerade aktuell ist.
Bei kommerzieller Software kann man den Kunden nicht als Testsubjekt missbrauchen. Aber freie Software hat meistens kein Geld um ausführliche Teststudien zu unternehmen. Dafür bezahlst du auch für kommerzieller Software einen Batzen Geld und freie Software ist kostenlos.
Wenn du es wie in Windows und Mac haben willst, dann kaufe dir entweder Windows oder Mac oder benutze eine Distribution mit Langzeit-Support, wie Debian Stable, Ubuntu LTS, Mandriva, usw. Dann brauchst du auch bei Linux nicht mit neuer und unausgereifter Software, wie KDE4.0 es war, zu ärgern.
Die Moral von meiner Geschichte: Viele Leute mögen Gnome 3 oder Unity und KDE4 ist weder kaputt noch langsam. Ich habe z.B. KDE4 auf 3 Netbooks am laufen. Bis auf die etwas langsame Startzeit (von Login bis zum Desktop), ist KDE4 genauso flüssig am laufen, wie es damals KDE3 war. Und die Desktop-Effekte sind nicht nur cool, sondern auch extrem praktisch.
Was solls - Leute wie der Vorposter wollen gar nichts anderes als ihre Vorurteile verbreiten - meist äusserst Lernresistent und unfähig eigene Fehler anzuerkennen.
Jeder kann ja mit seiner Freizeit machen was er will, aber wenn ich sehe, dass soviel wertvolle Entwicklerzeit in die x-te Desktop-Umgebung gesteckt wird, dann tut mir das in der Seele weh.
Warum kann man nicht helfen KDE zu verbessern und es modularer zu gestalten, so dass es auch problemlos auf schlanken Systemen läuft? KDE hat doch eh das Ziel auf mobilen Plattformen zu laufen. Da wird denen jede Verbesserung bzgl. Ressourcenverbrauch doch sehr willkommen sein.
Im Gegenteil!!! Es müsste noch viel mehr solcher Projekte geben. Vielleicht schnallt man dann auch bei KDE wieder, dass man etwas entwickelt was von normalen Menschen auf normalen Rechnern auch zu benutzen ist!
Was ist denn für dich ein normaler Rechner? Ich verwende ein mehr als 5 Jahre altes Notebook (2 Ghz, 512mb RAM, onBoard ATI-Grafikkarte + freie Treiber).
Bei KDE4 (Akonadi ausgeschalten, ein paar 3D-Effekte eingeschalten) dauert die Startzeit etwas, aber danach kann ich ohne Probleme und Wartezeiten arbeiten. Für Situationen wo es schnell gehen soll oder auf Reisen hab ich noch wmii installiert.
Wenn es mal schnell gehen soll beim Starten, also einschalten, etwas nachsehen und herunterfahren in <1 Minute... aber für effizientes Arbeiten brauche ich schon mein KDE
Laptop HP 550 mit Celeron 1800 und 2 GB Ram, Mageia 2 alpha2 KDE 4.7.4 Kmail braucht für 250 Mail via POP 60 Minuten!
Im parallel auf dem Rechner laufenden Debian Testing mit XFCE macht Iceweasel das in 60 Sekunden! Ich habe dort auch noch nie eine Crashmeldungen gesehen und der Akku hält ausserdem ein 1/4 länger.
Kmail verwende ich nicht, kann schon sein dass das langsam ist Aber der Vergleich ist auch komisch Kmail vs Iceweasel... seit wann ist Iceweasel ein Mail-Programm?
Und kla, dass XFCE länger hält, KDE ist ja auch nicht auf schlank optimiert. Hast du die Einstellungen auch versucht zu ändern? Oder einfach nur die Standardinstallation getestet?
Entschuldigung, Schreibfehler! Icedove meinte ich natürlich. Aber es ist eigentlich restlos Banane. Der Unterschied ist auch zu anderen Anwendungen (Evolution) so eklatant spürbar. Und eine Arbeitsumgebung ohne eine dazugehöriges und vor allem stabil funktionierendes PIM ist für mich eh obsolet! Dass Kmail im aktuellen Zustand weder Mail aus /var/spool/mail/$USER spoolen kann, noch mit externen Filtern (procmail) arbeitet, noch ein Versand über Postfix/Exim möglich ist, ist eigentlich nur noch der Tropfen, der das Fass endgültig überlaufen lässt. KDE hat sich für mich damit endgültig einen Platz in der Tönsmeier-Tonne verdient!
Im Gegenteil!!! Es müsste noch viel mehr solcher Projekte geben. Vielleicht schnallt man dann auch bei KDE wieder, dass man etwas entwickelt was von normalen Menschen auf normalen Rechnern auch zu benutzen ist!
Na, so normal können Sie ja nicht sein, wenn sie das Forum mit Doppelposts vollspammen. Oder... ach ja, das war bestimmt die Schuld vom schlampig programmierten und designten KDE SC und nicht vom schlampig agierenden normalen User!
Weil sie gar nicht vorhaben, so zu sein/werden wie KDE. Lies den Artikel nochmal, die sprechen sich vielleicht mit KDE ab, haben aber nicht dieselben Ziele.
die wie KDE auf das Qt-Framework setzt, jedoch wesentlich schlanker, einfacher und auch für langsamere Rechner geeignet sein will.
Sie benutzen also beide Qt und deshalb gibt es ein paar Überschneidungen, das wars.
und du meinst KDE profitiert, wenn sich plötzlich alle Entwickler darauf stürzen, während jeder meint es anders machen zu müssen?
Große Teams sind kein Erfolgsgarant. Dann ist es besser, wenn einzelne ihre Ideen in anderen Projekten umsetzen. 98% der Softwareindustrie lebt von redundanten Entwicklungen. Wozu überhaupt Energie für Softwareentwicklung verschwenden. Da soll es irgendwo in Redmond eine kleine Bude geben, die decken den größten Teil des Bedarfs vom Betriebsystem bis zur Officesuite. Von der Desktopanwendung bis zur Cloudlösung ab.
Das ganze bisherige Leben mit OpenSource verschwendet. Fangt endlich an zu Leben!
Von michael1177 am Mo, 19. Dezember 2011 um 15:03 #
Aber dann ist doch Trinity der Weg nach Vorn(TM):
http://trinitydesktop.org/
Ist jetzt bei Version 3.5.13 angelangt und läuft phantastisch. Und im Gegensatz zu den neuen KDE- und Gnome-Versionen kann man sogar mehr als nur das Wallpaper einstellen.
Das sehe ich nicht so. KDE1 ist klar besser. Er läuft schließlich selbst unter einem 486er mit 66MHz und schlappen 20MB RAM ganz hervorragend. Hier ein schöner Thread dazu, aus dem Jahre 2001: http://arstechnica.com/civis/viewtopic.php?f=16&t=1006319 Ich hoffe, viele von Euch erkennen sich darin wieder, egal von welcher Seite aus sie argumentieren.
Von michael1177 am Mo, 19. Dezember 2011 um 15:27 #
Find ich auch klasse, dass das Dein-Computer-ist-scheiße-Argument endlich die Verbreitung gefunden hat, die es verdient! Die Open-Source-Bewegung hinkte da deutlich hinterher, aber dank Unity und Plasma kann man nun auch anderen Linux-Nutzern vorwerfen, sie seien untermotorisiert...
Das konnte man schon immer, je nachdem, wann man seinen letzten Computer gekauft hat. Es ist immer die gleiche Leier, von beiden Seiten, geändert hat sich nichts. Selbst die Diskussionen um KDE 2.0, KDE 3.0 und Gnome 2.0 ähneln sehr stark denen rund um KDE4 und Gnome3. Es ist nur unsagbar ätzend, das immer und immer wieder aufs Neue lesen zu müssen.
Was spricht gegen ein Debian mit Icewm oder LXDE auf einem PIII? Warum muss es z.B. unbedingt KDE4 sein?
Mit wem glauben manche Nutzer einen Vertrag über unbezahlten, ewigen Support abgeschlossen zu haben? Die meisten Linuxfirmen und -entwickler besitzen solche alten Computer gar nicht mehr, von daher gibt es auch kaum noch ein Austesten von Distros auf solch alter Hardware. Einige der wenigen Distros, die das noch testen soll, ist nach eigener Aussage Puppy. "Leightweight" heißt demzufolge nicht unbedingt, dass ein derartiges Linux auch zufriedenstellend auf alter Hardware läuft.
Von michael1177 am Mo, 19. Dezember 2011 um 16:58 #
Entspann' dich mal, Du musst diese Diskussionen ja nicht lesen. Und dich schon gar nicht an ihnen beteiligen.
Während mein Kommentar nicht annähernd so ernst gemeint war, wie deine Antwort suggeriert, kann ich schon den Frust bzgl. der Entwicklung neuerer Fenstermanager verstehen. Besonders was die Entfernung von Einstellungsmöglichkeiten und das Hinzufügen von (teils sinnlosen) Effekten angeht.
Das Gegenteil davon - die großen Konfigurationsmöglichkeiten und die Abwesenheit von "Klickibunti" - war mal das Aushängeschild von Linux-DEs. Bei mir war es daher auch so, dass ich erst mal einen halben Tag damit verbrachte, KDE genau so einzustellen, wie ich es haben wollte und das hielt dann für Jahre, über Versionen hinweg. Bei Unity und Co. hast Du dagegen Glück, wenn Du mal das Wallpaper wechseln darfst.
Aber daher auch mein Hinweis auf Trinity. Das ist KDE 3.5 in Reinform und hält hoffentlich noch ein paar Jahre...
Ich weiß. Ich habe mir deshalb auch extra eigene Live-CDs erstellt, damit ich unter openSUSE nicht mit Gnome3 oder KDE4 auf einem alten PIII oder einem 3D-unfähigen neueren PC beginnen muss.
KDE 3.5.10 hält bis wenigstens März 2014. Da KDE3 als KDE 3.5.4 in RHEL 5 enthalten ist, gibt es wenigstens eine kommerziell agierende Firma, die darauf angewiesen ist, etwaig noch auftretende Sicherheitslücken in ihrem KDE3 zu fixen. Von daher sind Noch-KDE3- oder Trinitynutzer nicht ganz "allein".
Freut mich, dass dir Trinity gut gefällt. Aber innerhalb von einen halben Tag kannst du auch bei KDE4 alles einstellen was du willst (Desktop nur als Ordnerablage verwenden, eine klassische Taskleiste machen, 3D-Effekte deaktivieren, Benachrichtigungen ein/ausstellen, Akonadi/Nepumuk deaktivieren) und schon hast du ein KDE3-ähnliches System, dass auch auf alten Rechnern läuft
Von kde veteran am Di, 20. Dezember 2011 um 05:50 #
Ich wüste ja nicht mal wie das gehen soll und sehe auch nicht, warum ich mir diese ganze arbeit machen soll, nur damit ich am ende etwas habe wie das, womit ich zufrieden bin.
Von hoernerfranz am Di, 20. Dezember 2011 um 08:00 #
sorry, aber diese aussage ist schlicht falsch. wenn du nämlich akonadi abschaltest, hast du kein adressbuch, kein email und keine termine mehr - das ganze pim halt. von wegen gleiche funktionalität wie kde 3.5... hinzukommt, dass bei etwas wenig speicher/falscher graka das ganze immer noch brutal langsam ist, bis hin zur unbenutzbarkeit. da nehm ich dann doch lieber trinity...
Ein OpenSUSE (als Paradedistri für KDE), daß wg. systemd beim Booten (d.h. vor der Installation) nicht abschmiert wäre mal ein Anfang. Die (sowieso eher schmerzende) Evaluation ist damit ausgesetzt.
Emailsuche ohne Nepumuk: Wer implementiert's!? Per Postfach, bitte - klare Regression im Vergleich zu KMail 1.x.
KMail + Akonadi = Datenverlust. Läßt sich in den Mailinglisten nachlesen.
Danke. Nein. Ich beginne mich für Gnome 3 zu interessieren.
Ich habe in einem solchen alten System eine nicht ganz so alte UDMA133-160GB-IDE-Festplatte laufen, die es laut hdparm auf etwa 72MB/Sek. Durchsatz bringt. Ist das lahm?
Wieso "aber dann"? Im Grunde gräbt so etwas wie Razor eher Trinity das Wasser ab, als den aktuellen großen DEs. Denn wechselfreudige Benutzer, die etwas suchen, was auf ihrer schwachen Hardware flüssiger läuft, können nun ja auch auf einen andere Qt basierten Desktop setzen
Und im Gegensatz zu den neuen KDE- und Gnome-Versionen kann man sogar mehr als nur das Wallpaper einstellen.
Meinst Du pro virtuellen Desktop einen separaten? Wenn ja, das geht unter KDE 4 SC schon lange... wenn nein, präzisiere das!
Ich bin von Trinity nicht soo begeistert. Man merkt dem Programm seine Vergangenheit sehr deutlich an (SuperKaramba z. B. sucht immer noch bei KDE nach Applets) und bei den vielen Kleinigkeiten, bei denen es hakt, drängt sich mir schon der Eindruck auf, dass das Projekt mit dem Riesenteil seine liebe Not hat.
Die größte Baustelle ist der Zweischirmbetrieb: Bei Trinity kann man zwar wunderbar ein gemeinsames Wallpaper über beide Bildschirme einstellen (bei KDE4 nicht), aber der Bildschirmschoner samt Sperre ist unbrauchbar, weil er nur einen Monitor bedeckt.
Aber das Konzept find ich gut; wenn die noch einen Übersetzer brauchen: Ich bin dabei
Von farewell KDE am Mo, 19. Dezember 2011 um 15:58 #
dass soviel wertvolle Entwicklerzeit in die x-te Desktop-Umgebung gesteckt wird, dann tut mir das in der Seele weh.
Prinzipiell sehe ich das genauso - wenn ich aber zurückblicke wie KDE in den letzten Jahren systematisch ruiniert wurde, sollte man speziell in diesen Desktop gar keine Arbeit mehr reinstecken!
XFCE ist derzeit ein brauchbarer Desktop - als Qt-Programmierer würde mir aber ein Qt-basierender näherstehen.
Von lean and mean am Do, 22. Dezember 2011 um 08:26 #
Jeder kann ja mit seiner Freizeit machen was er will, aber wenn ich sehe, dass soviel wertvolle Entwicklerzeit in die x-te Desktop-Umgebung gesteckt wird, dann tut mir das in der Seele weh. Mir tut es in der Seele weh wenn ich sehe wie KDE und Gnome von Version zu Version verbloateter und unbenutzbarer werden. Warum kann man nicht helfen einen schlanken Desktop zu entwickeln und den Bloat wegzulassen? KDE hat doch eh das Ziel dass jeder seinen Rechner mit RAM-Riegeln vollausstattet. Da wird den Bloatdesktopentwicklern jede Verschlechterung bzgl. Resourcenverbrauch sehr wilkommen zu sein. Man hat eh den Eindruck dass das deren Hauptziel ist: Noch mehr Bloat, noch mehr Bling, noch mehr Umbauten und "Verbesserungen".
Von Marcus Moeller am Mo, 19. Dezember 2011 um 13:21 #
razor-qt hat wie alle jungen Projekte noch einige Kinderkrankheiten, ist aber sonst durchaus schon fuer den Alltag geeignet. Ich nutze es bei mir auf dem Desktop und auf dem Netbook und bin vollends zufrieden. Genau das, was ich lange gesucht habe, ein leichtgewichtiger QT basierter Desktop.
Es werden uebrigens noch Helfer fuer das Uebersetzen ins Deutsche gesucht. Wer Spass und Zeit hat, soll sich mal mit mir in Verbindung setzen.
Von Walter Davies am Mo, 19. Dezember 2011 um 13:57 #
Hallo Marcus,
Deinen Beitrag kann ich nur beipflichten. Bin zwar in erster Linie LXDE-User, mag aber auch Razor-Qt Einiges abgewinnen - hab es derzeit auch installiert, um einfach mal zu switchen.
Setzt Du auch GTK-Apps ein? Und welchen Dateimanager nutzt Du unter Razor? Dolphin von KDE oder eine Qt-Alternative?
Von Filemanager am Mo, 19. Dezember 2011 um 15:47 #
Hi Walter.
Ich nutze Dolphin, es gibt aber auch einen Filemanager aus dem qtdesktop Umfeld, er nennt sich andromeda. Aus meiner Sicht ist er aber eher gewöhnungsbedürftig.
Der sieht schon ganz brauchbar aus, aber ich bleib doch erstmal beim xfe; qtfm kann man nur wenig konfigurieren; vor allem kann man das ätzende Dateiöffnen per Doppelclick noch nicht auf Einzelclick umstellen.
Von Marcus Moeller am Mo, 19. Dezember 2011 um 15:51 #
Auf der razor-qt.org Seite findest du Downloadlinks für verschiedene Distros. Die openSUSE und Fedora Pakete werden im obs gebaut, für Ubuntu gibt es ein ppa.
Für mich ist razor-qt einfach gut und ich hoffe es geht weiter so.
Es geht mir gar nicht um den "leichten Desktop" auf Grund der Leistung, sondern darum das ich nicht den ganzen unützen Krempel von KDE aufgenötigt bekommen möchte.
Ich war / bin ... immer ein großer KDE Freund gewesen aber mit akonadi, pim etc. ist mir einfach unter KDE4 der Spaß vergangen. KDE wäre auch mit der Version 4 ein schöner Desktop, wenn man als Anwender auch noch selbst entscheiden dürfte welche Features man haben möchte ... aber da man das allem Anschein nach nicht mehr darf .... .
War das nicht immer genau einer der Hauptgründe warum man Linux Windows vorgezogen hat? Herr im eigenen Haus zu sein? Ansonsten kann man dann auch wirklich Windows nehmen - funktiert doch - zumindest nicht schlechter.
Razor-Qt bietet hier endlich was für KDE/QT Freunde die gerne auch aktuelle Programme nutzen wollen (Trinity) und sich mit der Gnome Welt nicht so wirklich anfreunden können.
Ich wünsch mir Razor-QT als XFCE für Gnome und bin gutter Dinge. Weiter so.
Razor-qt sieht schon recht gut aus (hier unter openSUSE 12.1), aber es ist natürlich noch lange nicht fertig. Hervorragend finde ich, dass man u.a. Openbox, Fvwm, Windowmaker und KDE3-KWin als Fenstermanager benutzen kann und wenn man möchte, in wildem Mix u.a. mit KDE4-Anwendungen. Man sieht vor allem: Ein Qt4-Desktop kann auch leichtgewichtig sein.
Das "Herr im eigenen Hause" gilt auch für das, was unter der Haube stattfindet. Und da ist Windows nicht wirklich Linux vorzuziehen.
Irgendwie sind hier fast nur Freaks unterwegs. Zumindest kommt man darauf wenn man das ganze gezetere hier liest.
Wenn euch KDE 4 nicht passt müsst ihr es nicht verwenden. Niemand zwingt euch dazu, es gibt ja immer noch KDE 3, Gnome 2/3. Es zwingt euch auch keiner die Distro zu aktualisieren. Never touch a running system.
Bezgl. Speicherverbrauch. Beim Start zeigt mir htop ungefähr ~350 MB (KDE 4.7) Speicherverbrauch an. Da verbraucht Win 7 mehr. Der größere Speicherfresser ist hier dann schon der Browser sei es Firefox oder Chrome.
Kurz nach dem Start, Du sagst es ja selbst. Win7 ist kein Vergleich, eher Gnome3. Und Gnome3 ist recht RAM-schonend. Es ist einfach recht sinnfrei, für eine noch gar nicht benutzte GUI schon 350MB RAM zu verbraten.
Übrigens kommt mir das auch für einen "blanken" KDE4 etwas zu hoch vor. Was frisst da den RAM? Gibt es da einen Ausreißer?
Anscheinend gibt es einen erheblichen Bedarf an schlanken und an den Nutzerbedürfnissen ausgerichteten Desktop-Systemen. KDE und Gnome waren ja auch mal gut benutzbare Desktops. Heute sind sie allerdings zu technisch völlig überladenen Monstern (KDE) oder nur mit Zusatzprogrammen halbwegs nutzbaren Systemen (Gnome) mutiert.
Merkwürdig nur, das MacOS und Windows Nutzer nicht darüber philosophieren, welche DE es heute sein darf.
Da gibt es einen Haufen Gründe; der wichtigste ist einfach der, dass diese keine Wahl haben
Weder Windows noch OS X haben aber einen so Radikalen Schnitt gemacht wie Gnome 3 oder Unity oder waren je so kaputt und langsam wie KDE 4.
naja win8 kommt eh bald raus
Auch das enthält noch ein klassisches startmenue und task leiste
win7 hat schon nicht mehr das alte klassische menu
Kann man aber immer noch einstellen.
Das mag so sein - aber selbst wenn, hätten die Benutzer keine Wahl gehabt. Zudem lief auch bei den diversen Windows-Versionen nicht immer alles rund. Win2000 und XP waren wohl eher die besseren, darauf folgte Vista, welches auch eher den Ruf einer Beta oder Übergangsversion bezüglich Win7 hat. Nunja und den meisten Windowsbenutzern ist es eh egal, da die gar nicht wissen, dass es im Universum Alternativen zu Windows gibt oder sie für ihre Arbeitsabläufe tatsächlich etwas anderes einsetzen könnten.
Da Linux auf dem Desktop ein Nischenprodukt ist, ist der Benutzer idR. aufgeklärter über Sachverhalte und weiß mindestens mal von der Existenz einer DE oder eines WM. Da sollte es dann auch eher machbar sein, die DE zu wechseln, wenn einem der aktuelle Desktop auf die Nerven geht.
Wer das nicht macht oder schafft und letztlich die Mängel erträgt, ja mein Gott, für den muss ich ja eigentlich auch nichts verbessern
Wie kommst du darauf? Der Schritt von MacOS zu MacOSX war riesig. Ebenso der von Windows 3.x zu Windows 95. Auch der Schritt von XP zu Vista war nicht klein. Der Schritt von Windows 7 zu Windows 8 scheint ebenfalls groß zu sein.
Vista galt lange sehr wohl als kaputt, und ganz besonders auch als langsam.
Nebenher gibt es sehr wohl unterschiedliche DEs auch für Windows. Der Kern des DEs bei Windows ist der Explorer, der lässt sich sehr wohl austauschen. Das wird zuweilen auch gemacht, natürlich nur von wenigen % der User, aber bei Hunderten Millionen von User sind das schon ein paar.
Stimmt. Es gab bereits für Win 3.x diverse Ersätze für den Programm-Manager.
Das Problem bei den späteren Explorer-Alternativen war nur der, daß sie nicht stabil liefen - zumindest keine, die ich damals ausprobierte.
Fängt das schon wieder an. Wieso muss eigentlich immer bei einem DE Artikel solcher Blödsinn kommen?
Es ist nun mal so, dass sich die Entwicklungsmodelle zwischen kommerzieller und freier Software ziemlich unterscheiden. Windows und Mac wird erst Jahrelang getestet und der Benutzer kriegt nur das "fertige" Produkt vor die Nase. Bei freier Software aber dem Benutzer das vorgesetzt, was gerade aktuell ist.
Bei kommerzieller Software kann man den Kunden nicht als Testsubjekt missbrauchen. Aber freie Software hat meistens kein Geld um ausführliche Teststudien zu unternehmen. Dafür bezahlst du auch für kommerzieller Software einen Batzen Geld und freie Software ist kostenlos.
Wenn du es wie in Windows und Mac haben willst, dann kaufe dir entweder Windows oder Mac oder benutze eine Distribution mit Langzeit-Support, wie Debian Stable, Ubuntu LTS, Mandriva, usw. Dann brauchst du auch bei Linux nicht mit neuer und unausgereifter Software, wie KDE4.0 es war, zu ärgern.
Die Moral von meiner Geschichte: Viele Leute mögen Gnome 3 oder Unity und KDE4 ist weder kaputt noch langsam. Ich habe z.B. KDE4 auf 3 Netbooks am laufen. Bis auf die etwas langsame Startzeit (von Login bis zum Desktop), ist KDE4 genauso flüssig am laufen, wie es damals KDE3 war. Und die Desktop-Effekte sind nicht nur cool, sondern auch extrem praktisch.
Was solls - Leute wie der Vorposter wollen gar nichts anderes als ihre Vorurteile verbreiten - meist äusserst Lernresistent und unfähig eigene Fehler anzuerkennen.
könnte etwas fürs Netbook sein. Hat schon jemand erfahrungen damit?
Erfahrung nicht, aber so wie das Projekt ausschaut ist es eine LXDE-"Klon" mit Qt als grundlegender Bibliothek.
Als Fenstermanager würde sich übrigens "qlwm" anbieten:
http://www.alinden.mynetcologne.de/qlwm/
Leider gibt es im Moment weder ein DEB noch ein RPM-Paket für das Programm.
Qlwm ist kein klassisches WM, er hat ein eigenen Toolbar! Zudem sind einige Funktionalitäten noch nicht lauffähig.
Viele WM haben solche eigenen Lösungen.
Jeder kann ja mit seiner Freizeit machen was er will, aber wenn ich sehe, dass soviel wertvolle Entwicklerzeit in die x-te Desktop-Umgebung gesteckt wird, dann tut mir das in der Seele weh.
Warum kann man nicht helfen KDE zu verbessern und es modularer zu gestalten, so dass es auch problemlos auf schlanken Systemen läuft? KDE hat doch eh das Ziel auf mobilen Plattformen zu laufen. Da wird denen jede Verbesserung bzgl. Ressourcenverbrauch doch sehr willkommen sein.
Weil KDE ist einfach F*cked Up Beyond All Repair. Da hilft nur ein kompletter Neubeginn.
Jawoll !
das war wohl nicht ironisch gemeint ?!
Nö, ich seh das auch so.
das sehe ich ganz genauso
Im Gegenteil!!! Es müsste noch viel mehr solcher Projekte geben. Vielleicht schnallt man dann auch bei KDE wieder, dass man etwas entwickelt was von normalen Menschen auf normalen Rechnern auch zu benutzen ist!
Was ist denn für dich ein normaler Rechner? Ich verwende ein mehr als 5 Jahre altes Notebook (2 Ghz, 512mb RAM, onBoard ATI-Grafikkarte + freie Treiber).
Bei KDE4 (Akonadi ausgeschalten, ein paar 3D-Effekte eingeschalten) dauert die Startzeit etwas, aber danach kann ich ohne Probleme und Wartezeiten arbeiten.
Für Situationen wo es schnell gehen soll oder auf Reisen hab ich noch wmii installiert.
Für Situationen wo es schnell gehen soll […] hab ich noch wmii installiert.
Ich erspare mir jeglichen Kommentar…
Wenn es mal schnell gehen soll beim Starten, also einschalten, etwas nachsehen und herunterfahren in <1 Minute... aber für effizientes Arbeiten brauche ich schon mein KDE
Laptop HP 550 mit Celeron 1800 und 2 GB Ram, Mageia 2 alpha2 KDE 4.7.4
Kmail braucht für 250 Mail via POP 60 Minuten!
Im parallel auf dem Rechner laufenden Debian Testing mit XFCE macht Iceweasel das in 60 Sekunden! Ich habe dort auch noch nie eine Crashmeldungen gesehen und der Akku hält ausserdem ein 1/4 länger.
Kmail verwende ich nicht, kann schon sein dass das langsam ist
Aber der Vergleich ist auch komisch Kmail vs Iceweasel... seit wann ist Iceweasel ein Mail-Programm?
Und kla, dass XFCE länger hält, KDE ist ja auch nicht auf schlank optimiert. Hast du die Einstellungen auch versucht zu ändern? Oder einfach nur die Standardinstallation getestet?
Entschuldigung, Schreibfehler!
Icedove meinte ich natürlich. Aber es ist eigentlich restlos Banane. Der Unterschied ist auch zu anderen Anwendungen (Evolution) so eklatant spürbar. Und eine Arbeitsumgebung ohne eine dazugehöriges und vor allem stabil funktionierendes PIM ist für mich eh obsolet!
Dass Kmail im aktuellen Zustand weder Mail aus /var/spool/mail/$USER spoolen kann, noch mit externen Filtern (procmail) arbeitet, noch ein Versand über Postfix/Exim möglich ist, ist eigentlich nur noch der Tropfen, der das Fass endgültig überlaufen lässt. KDE hat sich für mich damit endgültig einen Platz in der Tönsmeier-Tonne verdient!
KDE wird man mit seinen zehn Abstraktionslayern über allem wohl kaum helfen können. Da ist neu schreiben wirklich einfacher.
Im Gegenteil!!! Es müsste noch viel mehr solcher Projekte geben. Vielleicht schnallt man dann auch bei KDE wieder, dass man etwas entwickelt was von normalen Menschen auf normalen Rechnern auch zu benutzen ist!
Na, so normal können Sie ja nicht sein, wenn sie das Forum mit Doppelposts vollspammen. Oder... ach ja, das war bestimmt die Schuld vom schlampig programmierten und designten KDE SC und nicht vom schlampig agierenden normalen User!
Weil sie gar nicht vorhaben, so zu sein/werden wie KDE. Lies den Artikel nochmal, die sprechen sich vielleicht mit KDE ab, haben aber nicht dieselben Ziele.
Sie benutzen also beide Qt und deshalb gibt es ein paar Überschneidungen, das wars.und du meinst KDE profitiert, wenn sich plötzlich alle Entwickler darauf stürzen, während jeder meint es anders machen zu müssen?
Große Teams sind kein Erfolgsgarant. Dann ist es besser, wenn einzelne ihre Ideen in anderen Projekten umsetzen. 98% der Softwareindustrie lebt von redundanten Entwicklungen. Wozu überhaupt Energie für Softwareentwicklung verschwenden. Da soll es irgendwo in Redmond eine kleine Bude geben, die decken den größten Teil des Bedarfs vom Betriebsystem bis zur Officesuite. Von der Desktopanwendung bis zur Cloudlösung ab.
Das ganze bisherige Leben mit OpenSource verschwendet. Fangt endlich an zu Leben!
- ironie off -
Aber dann ist doch Trinity der Weg nach Vorn(TM):
http://trinitydesktop.org/
Ist jetzt bei Version 3.5.13 angelangt und läuft phantastisch. Und im Gegensatz zu den neuen KDE- und Gnome-Versionen kann man sogar mehr als nur das Wallpaper einstellen.
Das sehe ich nicht so.
KDE1 ist klar besser.
Er läuft schließlich selbst unter einem 486er mit 66MHz und schlappen 20MB RAM ganz hervorragend.
Hier ein schöner Thread dazu, aus dem Jahre 2001:
http://arstechnica.com/civis/viewtopic.php?f=16&t=1006319
Ich hoffe, viele von Euch erkennen sich darin wieder, egal von welcher Seite aus sie argumentieren.
Find ich auch klasse, dass das Dein-Computer-ist-scheiße-Argument endlich die Verbreitung gefunden hat, die es verdient! Die Open-Source-Bewegung hinkte da deutlich hinterher, aber dank Unity und Plasma kann man nun auch anderen Linux-Nutzern vorwerfen, sie seien untermotorisiert...
Das konnte man schon immer, je nachdem, wann man seinen letzten Computer gekauft hat.
Es ist immer die gleiche Leier, von beiden Seiten, geändert hat sich nichts.
Selbst die Diskussionen um KDE 2.0, KDE 3.0 und Gnome 2.0 ähneln sehr stark denen rund um KDE4 und Gnome3.
Es ist nur unsagbar ätzend, das immer und immer wieder aufs Neue lesen zu müssen.
Was spricht gegen ein Debian mit Icewm oder LXDE auf einem PIII?
Warum muss es z.B. unbedingt KDE4 sein?
Mit wem glauben manche Nutzer einen Vertrag über unbezahlten, ewigen Support abgeschlossen zu haben?
Die meisten Linuxfirmen und -entwickler besitzen solche alten Computer gar nicht mehr, von daher gibt es auch kaum noch ein Austesten von Distros auf solch alter Hardware. Einige der wenigen Distros, die das noch testen soll, ist nach eigener Aussage Puppy.
"Leightweight" heißt demzufolge nicht unbedingt, dass ein derartiges Linux auch zufriedenstellend auf alter Hardware läuft.
Entspann' dich mal, Du musst diese Diskussionen ja nicht lesen. Und dich schon gar nicht an ihnen beteiligen.
Während mein Kommentar nicht annähernd so ernst gemeint war, wie deine Antwort suggeriert, kann ich schon den Frust bzgl. der Entwicklung neuerer Fenstermanager verstehen. Besonders was die Entfernung von Einstellungsmöglichkeiten und das Hinzufügen von (teils sinnlosen) Effekten angeht.
Das Gegenteil davon - die großen Konfigurationsmöglichkeiten und die Abwesenheit von "Klickibunti" - war mal das Aushängeschild von Linux-DEs. Bei mir war es daher auch so, dass ich erst mal einen halben Tag damit verbrachte, KDE genau so einzustellen, wie ich es haben wollte und das hielt dann für Jahre, über Versionen hinweg. Bei Unity und Co. hast Du dagegen Glück, wenn Du mal das Wallpaper wechseln darfst.
Aber daher auch mein Hinweis auf Trinity. Das ist KDE 3.5 in Reinform und hält hoffentlich noch ein paar Jahre...
Ich weiß.
Ich habe mir deshalb auch extra eigene Live-CDs erstellt, damit ich unter openSUSE nicht mit Gnome3 oder KDE4 auf einem alten PIII oder einem 3D-unfähigen neueren PC beginnen muss.
KDE 3.5.10 hält bis wenigstens März 2014. Da KDE3 als KDE 3.5.4 in RHEL 5 enthalten ist, gibt es wenigstens eine kommerziell agierende Firma, die darauf angewiesen ist, etwaig noch auftretende Sicherheitslücken in ihrem KDE3 zu fixen. Von daher sind Noch-KDE3- oder Trinitynutzer nicht ganz "allein".
Freut mich, dass dir Trinity gut gefällt. Aber innerhalb von einen halben Tag kannst du auch bei KDE4 alles einstellen was du willst (Desktop nur als Ordnerablage verwenden, eine klassische Taskleiste machen, 3D-Effekte deaktivieren, Benachrichtigungen ein/ausstellen, Akonadi/Nepumuk deaktivieren) und schon hast du ein KDE3-ähnliches System, dass auch auf alten Rechnern läuft
Ich wüste ja nicht mal wie das gehen soll und sehe auch nicht, warum ich mir diese ganze arbeit machen soll, nur damit ich am ende etwas habe wie das, womit ich zufrieden bin.
sorry, aber diese aussage ist schlicht falsch.
wenn du nämlich akonadi abschaltest, hast du kein adressbuch, kein email und keine termine mehr - das ganze pim halt.
von wegen gleiche funktionalität wie kde 3.5...
hinzukommt, dass bei etwas wenig speicher/falscher graka das ganze immer noch brutal langsam ist, bis hin zur unbenutzbarkeit.
da nehm ich dann doch lieber trinity...
Ein OpenSUSE (als Paradedistri für KDE), daß wg. systemd beim Booten (d.h. vor der Installation) nicht abschmiert wäre mal ein Anfang. Die (sowieso eher schmerzende) Evaluation ist damit ausgesetzt.
Emailsuche ohne Nepumuk: Wer implementiert's!? Per Postfach, bitte - klare Regression im Vergleich zu KMail 1.x.
KMail + Akonadi = Datenverlust. Läßt sich in den Mailinglisten nachlesen.
Danke. Nein. Ich beginne mich für Gnome 3 zu interessieren.
Ist ein pentium 4 mit 786 mb ram wirklich schon zu alt für ein aktuelles linux?
Natürlich nicht, aber evetuell lohnt es sich die Festplatte gegen eine SSD
zu tauschen, die alten Festplatten sind lahm.
Ich habe in einem solchen alten System eine nicht ganz so alte UDMA133-160GB-IDE-Festplatte laufen, die es laut hdparm auf etwa 72MB/Sek. Durchsatz bringt.
Ist das lahm?
Ich bin von Trinity nicht soo begeistert. Man merkt dem Programm seine Vergangenheit sehr deutlich an (SuperKaramba z. B. sucht immer noch bei KDE nach Applets) und bei den vielen Kleinigkeiten, bei denen es hakt, drängt sich mir schon der Eindruck auf, dass das Projekt mit dem Riesenteil seine liebe Not hat.
Die größte Baustelle ist der Zweischirmbetrieb: Bei Trinity kann man zwar wunderbar ein gemeinsames Wallpaper über beide Bildschirme einstellen (bei KDE4 nicht), aber der Bildschirmschoner samt Sperre ist unbrauchbar, weil er nur einen Monitor bedeckt.
Aber das Konzept find ich gut; wenn die noch einen Übersetzer brauchen: Ich bin dabei
Grueße
Ignatz
dass soviel wertvolle Entwicklerzeit in die x-te Desktop-Umgebung gesteckt wird, dann tut mir das in der Seele weh.
Prinzipiell sehe ich das genauso - wenn ich aber zurückblicke wie KDE in den letzten Jahren systematisch ruiniert wurde, sollte man speziell in diesen Desktop gar keine Arbeit mehr reinstecken!
XFCE ist derzeit ein brauchbarer Desktop - als Qt-Programmierer würde mir aber ein Qt-basierender näherstehen.
Jeder kann ja mit seiner Freizeit machen was er will, aber wenn ich sehe, dass soviel wertvolle Entwicklerzeit in die x-te Desktop-Umgebung gesteckt wird, dann tut mir das in der Seele weh.
Mir tut es in der Seele weh wenn ich sehe wie KDE und Gnome von Version zu Version verbloateter und unbenutzbarer werden.
Warum kann man nicht helfen einen schlanken Desktop zu entwickeln und den Bloat wegzulassen? KDE hat doch eh das Ziel dass jeder seinen Rechner mit RAM-Riegeln vollausstattet. Da wird den Bloatdesktopentwicklern jede Verschlechterung bzgl. Resourcenverbrauch sehr wilkommen zu sein. Man hat eh den Eindruck dass das deren Hauptziel ist: Noch mehr Bloat, noch mehr Bling, noch mehr Umbauten und "Verbesserungen".
Was für ein sinnloses Pamphlet mal wieder...
razor-qt hat wie alle jungen Projekte noch einige Kinderkrankheiten, ist aber sonst durchaus schon fuer den Alltag geeignet. Ich nutze es bei mir auf dem Desktop und auf dem Netbook und bin vollends zufrieden. Genau das, was ich lange gesucht habe, ein leichtgewichtiger QT basierter Desktop.
Es werden uebrigens noch Helfer fuer das Uebersetzen ins Deutsche gesucht. Wer Spass und Zeit hat, soll sich mal mit mir in Verbindung setzen.
Greets
Marcus
Qt nicht T! Wenn man sich schon für das Haupt-Framework der DE begeistert, dann kann man dieses doch auch mal korrekt schreiben...
Auch wenn man kein Schweizer ist, kann man Kommentare freundlich formulieren. Aber ja, danke für den Hinweis.
War das unfreundlich? Sorry, war keine Absicht.
Und Schweizer können freundlich sein?
Ich werd' mir das mal ansehen und Pakete für Debian bauen
Nachdem ich eh nur ein reduziertes KDE4 verwende, kommt Razr genau richtig.
Hallo Marcus,
Deinen Beitrag kann ich nur beipflichten. Bin zwar in erster Linie LXDE-User, mag aber auch Razor-Qt Einiges abgewinnen - hab es derzeit auch installiert, um einfach mal zu switchen.
Setzt Du auch GTK-Apps ein? Und welchen Dateimanager nutzt Du unter Razor? Dolphin von KDE oder eine Qt-Alternative?
Gruß,
Walter
Hi Walter.
Ich nutze Dolphin, es gibt aber auch einen Filemanager aus dem qtdesktop Umfeld, er nennt sich andromeda. Aus meiner Sicht ist er aber eher gewöhnungsbedürftig.
Greets
Marcus
Hallo,
Dateimanager auf Qt-Basis: www.qtfm.org
Gruss
Der sieht schon ganz brauchbar aus, aber ich bleib doch erstmal beim xfe; qtfm kann man nur wenig konfigurieren; vor allem kann man das ätzende Dateiöffnen per Doppelclick noch nicht auf Einzelclick umstellen.
Für die Commander-Fans, die dem Krusader nicht so ganz folgen können:
http://doublecmd.sourceforge.net/
Benutzt Du nicht openSUSE?
D.h., es gibt schon ein Repo dafür?
Auf der razor-qt.org Seite findest du Downloadlinks für verschiedene Distros. Die openSUSE und Fedora Pakete werden im obs gebaut, für Ubuntu gibt es ein ppa.
Ich freue mich immer auf neue Desktopumgebungen, da die alten immer aufgeblähter und durch neue Bedienkonzepte unbenutzbar werden.
Für mich ist razor-qt einfach gut und ich hoffe es geht weiter so.
Es geht mir gar nicht um den "leichten Desktop" auf Grund der Leistung, sondern darum das ich nicht den ganzen unützen Krempel von KDE aufgenötigt bekommen möchte.
Ich war / bin ... immer ein großer KDE Freund gewesen aber mit akonadi, pim etc. ist mir einfach unter KDE4 der Spaß vergangen. KDE wäre auch mit der Version 4 ein schöner Desktop, wenn man als Anwender auch noch selbst entscheiden dürfte welche Features man haben möchte ... aber da man das allem Anschein nach nicht mehr darf .... .
War das nicht immer genau einer der Hauptgründe warum man Linux Windows vorgezogen hat?
Herr im eigenen Haus zu sein? Ansonsten kann man dann auch wirklich Windows nehmen - funktiert doch - zumindest nicht schlechter.
Razor-Qt bietet hier endlich was für KDE/QT Freunde die gerne auch aktuelle Programme nutzen wollen (Trinity) und sich mit der Gnome Welt nicht so wirklich anfreunden können.
Ich wünsch mir Razor-QT als XFCE für Gnome und bin gutter Dinge.
Weiter so.
Razor-qt sieht schon recht gut aus (hier unter openSUSE 12.1), aber es ist natürlich noch lange nicht fertig.
Hervorragend finde ich, dass man u.a. Openbox, Fvwm, Windowmaker und KDE3-KWin als Fenstermanager benutzen kann und wenn man möchte, in wildem Mix u.a. mit KDE4-Anwendungen. Man sieht vor allem: Ein Qt4-Desktop kann auch leichtgewichtig sein.
Das "Herr im eigenen Hause" gilt auch für das, was unter der Haube stattfindet. Und da ist Windows nicht wirklich Linux vorzuziehen.
Irgendwie sind hier fast nur Freaks unterwegs. Zumindest kommt man darauf wenn man das ganze gezetere hier liest.
Wenn euch KDE 4 nicht passt müsst ihr es nicht verwenden. Niemand zwingt euch dazu, es gibt ja immer noch KDE 3, Gnome 2/3. Es zwingt euch auch keiner die Distro zu aktualisieren. Never touch a running system.
Bezgl. Speicherverbrauch. Beim Start zeigt mir htop ungefähr ~350 MB (KDE 4.7) Speicherverbrauch an. Da verbraucht Win 7 mehr. Der größere Speicherfresser ist hier dann schon der Browser sei es Firefox oder Chrome.
Kurz nach dem Start, Du sagst es ja selbst.
Win7 ist kein Vergleich, eher Gnome3.
Und Gnome3 ist recht RAM-schonend.
Es ist einfach recht sinnfrei, für eine noch gar nicht benutzte GUI schon 350MB RAM zu verbraten.
Übrigens kommt mir das auch für einen "blanken" KDE4 etwas zu hoch vor.
Was frisst da den RAM?
Gibt es da einen Ausreißer?
Was frisst da den RAM?
man free
unkundiger troll